In eigener Sache
huch, habe ich mich vielleicht erschreckt! ina aus´m kommentarstrang nimmt an, ich sei eine der annie-get-your-gun-mädels, die mit lediglich einer rudiment-zuckerspitze weibchen-keit ausgestattet sind. au contraire!
ich bin im tiefsten inneren furchtbar häuslich, meine wohnung ist ein typisches nest einer endzwanzigerin, die in ermagelung eines kindes auch eine katze nehmen würde. wobei ich die bezeichnung nest nicht als verhuschte, in schwämmchentechnik gekotzte, mit künstlichen schafffellen, salzkristall-illumination und duftkerzen ausgestattete behausung missverstanden wissen möchte. mein nest spiegelt eher elster- denn täubchencharakter wider.
ja, ich habe schmuseröllchen auf dem sofa - sogar mit bömmelchen. ich leugne weder mein ochsenblutrotes schlafzimmer mit antikem messingbett, noch meinen magentafarbenen flur und meine überquellende tand-schüssel, in der vier dutzend broschen, kettchen und anderes geschmeide lagern. ich werde ganz huschig, wenn ich mein ringel-geschirr auf dem frühstückstisch sehe und fauchig, wenn jemand die teekanne unsicher aus dem regal grabbelt. ich mag alle animationsfilme von tim burton, das solo-album von beth gibbons und das extraflauschige kloppapier. zum fleisch-schneiden brauche ich eine gabel, um das zu zerschneidende auf dem teller zu fixieren - anfassen könnte ich das nämlich nie. (ja - essen geht...)
in der weihnachtszeit backe ich dosenweise gebäck mit ordentlich butter und zwar ausnahmslos nur rezepte aus dem kochbuch meiner oma. labberige vanillekipferl sind kein weihnachtsgebäck sondern nördlich der alpen einfach nur moderner blödsinn. mein besuch darf nach dem essen weder die teller in die küche tragen, noch selbige in die spülmaschine räumen - in meiner küche bin nämlich ich die königin. ich bin verliebt in das gefühl, das sich auf samtpfoten anschleicht, wenn genji sonntags im bett liegt, während ich eier benedict und pancakes liebevoll auf einem bett-tablett drapiere und den saft frisch presse. ausserdem bügele ich auch schonmal mütterlich ein hemd oder streue gedankenverloren salz auf einen fleck.
meine gesamte weiblichkeit konzentriert sich auf mein nest - sobald die wohnungstür hinter mir zufällt, klappern meine absätze energisches staccato und ich winke mir in einem geblümten sommerkleid selbst vom fenster aus zu.
ich bin im tiefsten inneren furchtbar häuslich, meine wohnung ist ein typisches nest einer endzwanzigerin, die in ermagelung eines kindes auch eine katze nehmen würde. wobei ich die bezeichnung nest nicht als verhuschte, in schwämmchentechnik gekotzte, mit künstlichen schafffellen, salzkristall-illumination und duftkerzen ausgestattete behausung missverstanden wissen möchte. mein nest spiegelt eher elster- denn täubchencharakter wider.
ja, ich habe schmuseröllchen auf dem sofa - sogar mit bömmelchen. ich leugne weder mein ochsenblutrotes schlafzimmer mit antikem messingbett, noch meinen magentafarbenen flur und meine überquellende tand-schüssel, in der vier dutzend broschen, kettchen und anderes geschmeide lagern. ich werde ganz huschig, wenn ich mein ringel-geschirr auf dem frühstückstisch sehe und fauchig, wenn jemand die teekanne unsicher aus dem regal grabbelt. ich mag alle animationsfilme von tim burton, das solo-album von beth gibbons und das extraflauschige kloppapier. zum fleisch-schneiden brauche ich eine gabel, um das zu zerschneidende auf dem teller zu fixieren - anfassen könnte ich das nämlich nie. (ja - essen geht...)
in der weihnachtszeit backe ich dosenweise gebäck mit ordentlich butter und zwar ausnahmslos nur rezepte aus dem kochbuch meiner oma. labberige vanillekipferl sind kein weihnachtsgebäck sondern nördlich der alpen einfach nur moderner blödsinn. mein besuch darf nach dem essen weder die teller in die küche tragen, noch selbige in die spülmaschine räumen - in meiner küche bin nämlich ich die königin. ich bin verliebt in das gefühl, das sich auf samtpfoten anschleicht, wenn genji sonntags im bett liegt, während ich eier benedict und pancakes liebevoll auf einem bett-tablett drapiere und den saft frisch presse. ausserdem bügele ich auch schonmal mütterlich ein hemd oder streue gedankenverloren salz auf einen fleck.
meine gesamte weiblichkeit konzentriert sich auf mein nest - sobald die wohnungstür hinter mir zufällt, klappern meine absätze energisches staccato und ich winke mir in einem geblümten sommerkleid selbst vom fenster aus zu.
Miss Manierlich - 30. Jul, 22:22
