Zauberschläppchen
da sitzt man nichtsahnend herum, geniesst den tödlichen kitzel einer mehrfach überschrittenen zimtstern-letaldosis und dann stolpert man über ein paar entzückende schuhe.
das ernüchternde gefühl des einkaufens im outlet ist ja hinreichend bekannt: draussen strenesse und drinnen der dezente charme eines dreckigen lagerraumes, angsichts dessen man immer meint, jemand näht im hinterzimmer wahllos couture-labels in das, was bei h&m nach dem letzten schlussverkauf zusammen gekehrt wird.
ab und an hat man eben doch glück und ergattert etwas, was man in der wintersaison vor geschätzt-gefühlten 6 jahren mal irgendwo bewunderte. so wie die fantastischen mules mit tweed und dem verführerisch wippenden glitzerdings über den zehen.

und weil man es auf dem bildchen nicht sonderlich gut sieht: ja, diese schmuckstücke entstammen der barockabsatz-kollektion von prada. jener sternstunde des schuhdesigns, in der absätze sich wie schwindelerregende ballerinenhälse richtung fußmitte bogen. diese exemplare weisen den gleichen schwung auf, sind aber ungleich niedriger und somit auch für absatznovizinnen geeignet. dafür haben sie ein reizendes schleifchen und sind herrlich alltagsuntaugliche herbstbeschuhung. ich bin sicher, man schwebt damit förmlich übers parkett.
zum kotzen ist lediglich, dass diese prada-perlen zwar mit einem sagenhaft niedrigen preis behaftet sind, aber lediglich noch in embryonaler schuhgröße us 7 auf lager liegen, was nach meinem kenntnisstand einer püppigen 38 entsprechen dürfte. trotzdem sprechen wir hier immernoch von prada! mules! für den gegenwert eines abendessens zu zweit in einer usseligen pizzabude.
das ernüchternde gefühl des einkaufens im outlet ist ja hinreichend bekannt: draussen strenesse und drinnen der dezente charme eines dreckigen lagerraumes, angsichts dessen man immer meint, jemand näht im hinterzimmer wahllos couture-labels in das, was bei h&m nach dem letzten schlussverkauf zusammen gekehrt wird.
ab und an hat man eben doch glück und ergattert etwas, was man in der wintersaison vor geschätzt-gefühlten 6 jahren mal irgendwo bewunderte. so wie die fantastischen mules mit tweed und dem verführerisch wippenden glitzerdings über den zehen.

und weil man es auf dem bildchen nicht sonderlich gut sieht: ja, diese schmuckstücke entstammen der barockabsatz-kollektion von prada. jener sternstunde des schuhdesigns, in der absätze sich wie schwindelerregende ballerinenhälse richtung fußmitte bogen. diese exemplare weisen den gleichen schwung auf, sind aber ungleich niedriger und somit auch für absatznovizinnen geeignet. dafür haben sie ein reizendes schleifchen und sind herrlich alltagsuntaugliche herbstbeschuhung. ich bin sicher, man schwebt damit förmlich übers parkett.
zum kotzen ist lediglich, dass diese prada-perlen zwar mit einem sagenhaft niedrigen preis behaftet sind, aber lediglich noch in embryonaler schuhgröße us 7 auf lager liegen, was nach meinem kenntnisstand einer püppigen 38 entsprechen dürfte. trotzdem sprechen wir hier immernoch von prada! mules! für den gegenwert eines abendessens zu zweit in einer usseligen pizzabude.
Miss Manierlich - 26. Okt, 22:40
