11
Mai
2011

Anstelle eines Lena-Wortspiels: Benehmen wie ein Bürstenbinder

da zdf.kultur und einsfestival in meiner sendersortierung direkt hintereinander liegen, bin ich vorgestern beim zappen in die wiederholung jener unsäglichen show-für-deutschland-sendung gerutscht und hängen geblieben. was dem fernsehblog und dem spiegel offenbar genauso ging. lese ich mir deren einschätzungen durch muss ich allerdings annehmen, dass wir drei irgendwie unterschiedliche sendungen gesehen haben.

so schreibt das fernsehblog: "Die Fassungslosigkeit von Lena Meyer-Landrut über die Ahnungslosigkeit und Ungeschicklichkeit des Mannes war unübersehbar und nachvollziehbar."

und der spiegel juchzt gar: "Denn er und Lena haben sich bei ihrem ersten Treffen gehasst. Das war allerdings herrlich anzusehen: Wie der alte Hase Elstner sich mit seinen "Wetten dass..?"-Showmaster-Gesten an der 50 Jahre jüngeren Göre abarbeitete, die ihm, von dem Freundlichkeitsgetue sichtlich genervt, ständig in die Parade fuhr. (...) Es war das Großartigste, was die ARD seit langem auf dem Sendeplatz um 18.50 Uhr gezeigt hat."

zur erinnerung: wir sprechen von diesem...äh...interview. (leider nur in teilen, aber das wichtigste sieht man)

nur damit wir uns nicht falsch verstehen: ich hätte mir auch eine bessere moderatorenwahl als ausgerechnet frank elstner vorstellen können. die wichtigsten punkte, warum elstner-dooffinden und sich selig darüber lustigmachen angebracht waren, teile ich vermutlich mit den autoren der anderen texte. aber ehrlich gesagt: ein bisschen billig ist das elstner-bashing schon, denn das einzige moderationsobjekt, über das man sich ähnlich leicht belustigen kann, ist cherno jobatey. über elstners onkelhafte gesten aus der goldenen zeit des öffentlich-rechtlichen fernsehens und seine salbungsvolle, beichtstuhlig nach intimitäten bohrende art ist ebenso alles gesagt, wie über den moderierenden turnschuh.

was aber meiner meinung dringend mal gesagt werden müsste, ist das lena sich einfach nur komplett daneben benommen hat. wer jemals in ihr einen gegenentwurf zum handyverkaufenden castingshowgewinner mit hauptschulabschluss sehen wollte, der darf diese sichtweise nach der sendung getrost revidieren. auf eine bestimmte art von unhöflichkeit und schlechten manieren, die unverhohlen und vom publikum als ui-ui-ui-frech bejubelt zur schau gestellt wird, reagiere ich mit einem kotzreflex. wo fernsehblog und spiegel einen dilletantischen und schlecht vorbereiteten moderator sehen, den eine schlagfertige lena mit wonne auflaufen lässt, sehe ich einen dilletantischen und schlecht vorbereiteten moderator, der auf eine hinsichtlich ihrer umgangsformen komplett entgleiste junge frau trifft, der es neben manieren auch an professionalität fehlt. ja richtig: professionalität. denn nichts anderes erwarte ich von einem singenden zirkuspferdchen, das ein jahr zeit hatte, sich genügend routine im umgang mit jeder art von doofen fragen und unsympathischen gegenübers anzueignen. ich erwarte, dass so jemand den arsch zusammenkneift und ein freundliches lächeln aufsetzt, wenn ein interviewer pathetische vergleiche zieht ("sie sind der einsamste mensch da unten auf der bühne") oder probleme mit dem zählen hat ("die letzten beiden jahre"). pampigkeit, klugscheißerei und sparkassen-freche-jugendlichkeit ist nur dann angebracht, wenn das gegenüber selbst die grenze der höflichkeit und des guten geschmacks überschreitet und bspw. unverschämte privatangelegenheiten aus dem interviewten herausprovozieren will. solange ein interviewer nur belanglose, langweilende, mit priesterlichen gesten ummantelte nullinformationsfragen stellt, erwarte ich, dass ein medienprofi damit umgehen kann, ohne den interviewenden so billig vorzuführen, wie es in dieser sendung passiert ist.

was da neben elstner stand und saß war jemand, bei dem offenkundig irgendwann die gute erziehung auf der strecke geblieben ist und der in seinen nervösen reproduktionsversuchen eines früheren ichs lieber unverschämt und unhöflich wird, als sich eine neue attitüde zuzulegen. weil unverschämtes verhalten und kleingeistige besserwisserei offenbar näher an ihrem eigenen und dem lenabild der anderen sind, als entspanntes drüberwegsehen. man darf sich davon natürlich köstlich unterhalten fühlen, sich über den moderator lustig machen und altklug konstatieren, da habe aber jemand seine beste zeit hinter sich. letzteres gilt aber für moderator und zirkuspferd gleichermaßen.

denn mal ganz im ernst:
ich halte viele der gestellten fragen und getätigten aussagen jetzt auch nicht für superinnovativ und großes begfragungstennis. vielmehr fand ich sie nicht besser oder schlechter als vieles andere auch, was im umfeld solcher großereignisse eben angesprochen wird - irgendwie muss man ja durch die woche senden. (das kann und sollte man sicher besser machen, aber empörend scheiße fand ichs eben nicht)

angesichts des umstands vor was weiss ich wie vielen millionen zuschauern allein auf einer bühne bestehen zu müssen - ist es da wirklich die pannigste aussage der welt zu sagen, lena sei da unten einsam? wäre madame wirklich ein zacken aus der pippi-langstrumpfkrone gebrochen, lächelnd belanglos zu antworten: klar, das fühlt sich einsam an, da kann mir keiner helfen, da bin ich ganz auf mich gestellt? (den fantasiesprachenkram hätte sie als späßchen ja noch hinten dranhängen können, um die belanglos aussage zu lenaisieren)

ist es wirklich sooo daneben demjenigen (zugegebenermaßen vermutlich recht kleinen) teil der zuschauer, der nicht weiss dass in dieser gruseligen arena normalerweise fußball gespielt wird, diese info zukommen zu lassen? und ist es zuviel verlangt von einem durchgecoachten und im letzjährigen medienmarathon mit allen wassern gewaschenen singsternchen eine andere antwort zu erwarten als die streberige bemerkung, es sei immernoch ein fußballstadion? triebe man diese klugscheißerei auf die spitze, hätte elstner korinthenkacken können, dass es aktuell eben kein fußballplatz ist, sondernschauplatz des grandprix - wenn schon tempus-korrektur, dann richtig? fiel der ach so schlagfertigen lena echt nix besseres ein - von miraus auch ein gackeriger vergleich von fußballerwaden und grandprix-hühnerbeinchen?

zugegeben unbeholfen verkündet elstner die schnarchige knallerinfo, wo lena beim gandprix stehen wird - und wird prompt belehrt, sie stünde aber eher 32,7 cm vor der stelle, die er gezeigt hat: hahaha, der ist aber echt schlecht vorbereitet! meine güte, kann man nicht einfach sagen: ja, dort stehe ich - eigentlich wollte ich ja in einem goldenen massagesessel von der bühnendecke schweben, das war aber zu teuer? das wären vielleicht keine pointenschäumenden aussagen, aber weniger peinlich als die betont gelangweilt-coole art den anderen auflaufen zu lassen, wäre das allemal.
(und da habe ich noch nicht einmal den um beifall heischenden blick lenas erwähnt, mit dem sie einem imaginären publikum zusendet: habt ihr das gehört? war das nicht total charmant respektlos?)

wer so lange durchhält, bis lena beginnt elstners schwülstige ausführungen zu den fleissigen eventbienchen mit augenverdrehen und kopfgewackel zu untermalen, um schließlich das zu tun, was der spiegel simultanes nachäffen nennt, den durchlaufen heisskalte wellen des fremdschämens. für elstner, für dieses ganze spektakel, für diese beispiellose demonstration schlechten benehmens und für die gehässigkeit, mit der man sich andernorts über die vermeintliche elstnerdemontage freut.
Jeff (Gast) - 11. Mai, 17:50

Wenn ein Interviewer, der die amtierende ESC-Siegerin zu Gast hat, kackdreist behauptet, daß beim "European" (sic!) Song Contest mehrere Länder aus Nordafrika mitmachen, gehört er auf die Gnadenbrot-Weide für lebende Legenden.

Frank Elstner ist der Beweis dafür, daß das öffentlich-rechtliche Fernsehen ausblutet und dringend eine Frischzellenkur benötigt. Die ARD sollte Nägel mit Köpfen machen und Lena ein Angebot für eine eigene Show machen, das sie nicht ausschlagen kann.

Im übrigen widerspreche ich der Aussage hier im Artikel, daß Lena schlecht erzogen sei. Man muß sich nur mal anschauen, wie sie mit Interviewern umgeht, die nicht schon drei Meilen gegen den Wind nach Heuchelei stinken, wie Wolfgang Heim beispielsweise:
http://www.youtube.com/watch?v=3HHZgVMeQdo

Elstner hat sich nicht vorbereitet, weder auf den Event noch auf seinen Gast, das war respektlos. Lena hat's gemerkt und dem jovialen Onkel, der offensichtlich gedacht hat, daß er es mit einem naiven, 19-jährigen Mädel zu tun hat, die ihm nach der Pfeife tanzen wird, seine Grenzen aufgezeigt. Das hat er sich selbst zuzuschreiben.

Daß es eben jener Elstner war, der Lenas Privatsphäre mit Füßen getreten hat, als er ihren Opa Andreas Meyer-Landrut zu "Menschen der Woche" eingeladen und diesen über die Familie hat tratschen lassen, war vermutlich auch nicht sonderlich hilfreich:
http://www.youtube.com/watch?v=SPFPAE-ZC4Q

Michael (Gast) - 12. Mai, 09:16

Wo steht denn geschrieben, dass sich jemand, auch wenn sie Lena heißt, alles bieten lassen muss? Auch woanders - z. B. Fußball - pflegt der Interviewte dem Interviewten in die Parade zu fahren, wenn die Fragen denn gar zu sehr von mangelnder Sachkenntnis zeugen.
Alex (Gast) - 12. Mai, 09:37

klugscheissen

Das mit den afrikanischen Ländern ist in diesem Fall gefährliches Halbwissen, denn tatsächlich dürften Algerien, Libyen, Tunesien, Ägypten, Jordanien, Marokko und der Libanon am ESC teilnehmen.
Allerdings hat von diesem Recht bisher nur Marokko gebrauch gemacht und das ist auch schon über 30 Jahre her. (Und diese Länder haben im Moment wahrscheinlich auch andere Sorgen)
bekomm (Gast) - 12. Mai, 12:20

Privates

Ich stimme Jeff in den meisten Punkten zu, aber die Behauptung, dass Elstner in der Privatsphäre herumgerödelt hätte, ist nicht tragbar. Er hat den Großvater eingeladen, ja, aber er hat doch mit ihm in keinster Weise über Lenas Leben gesprochen! Außerdem würde es ja bedeuten, dass Lena vor dem Hintergrund der verletzten Privatsphäre sich an Elstner habe rächen wollen und das halte ich für abwegig.

Trotz allem bin ich der Meinung, dass das Nachgeäffe und das Augenverdrehen nicht hätten sein müssen. Aber wahrscheinlich hatte Lena einfach einen schlechten Tag.
HEINZ (Gast) - 12. Mai, 14:30

GUTE WAHL

DIE KOMBINATION LENA ELSTNER IST EINE SEHR GUTE WAHL MIT EINEM HOHEN UNTERHALTUNGSWERT GUT GEMACHT ARD WEITER SO
Rudi (Gast) - 12. Mai, 09:13

Rechtschreibung

Was immer da oben auch geschrieben steht, ohne Klein-/Großschreibung ist das nicht lesbar.

Icke (Gast) - 12. Mai, 09:50

Das ist professionell

man schreibt jetzt nur noch seinen eigenen namen groß. da setzt miss manierlich neue trends. super professionell.

viele grüße, ICH
anti-rudi (Gast) - 12. Mai, 11:05

der alte rudi ist genauso altbacken wie der elstner. ziemlich stupide und wenn ihm die argumente fehlen sucht er sich dafür die rechtschreibung.
rudi ist BILD-leser
Der Hans (Gast) - 12. Mai, 16:36

Finde es auch furchtbar. Kann mir mal einer verraten, warum man jedes Wort klein schreibt? Wie wärs, wenn du beim nächsten Artikel komplett die Satzzeichen weglassen würdest? Das wäre doch auch mal "voll trendy". Abgesehen davon finde ich den Artikel inhaltlich komplett überzogen. Ich bin auch kein Lena-Freund, aber ehrlich... nehmt doch den alten Tattergreis nicht so in Schutz, nur weil er alt ist und schon seit Dekaden im Showgeschäft bedeutet das nicht, dass man sich auf dieses stumpfe gelaber Elstners einlassen muss.

Stumpfes Gelaber, gutes Stichwort... so empfand ich auch diesen Artikel *missmannierlichalleskleinschreibenundkeinesatzzeichenverwenden*
ich (Gast) - 12. Mai, 16:50

Volle Zustimmung, Rudi.
Schade, denn ich glaube, inhaltlich hätte der Text was zu bieten gehabt, aber so...

Vielleicht hat jemand Lust, eine Rechtschreibkontrolle drüber laufen zu lassen, und dann neu veröffentlichen?
Der Professionelle (Gast) - 12. Mai, 19:01

WER ALLES KLEIN SCHREIBT, IST GANZ GANZ DOOF.
blubsi (Gast) - 13. Mai, 13:39

meine güte, was hier für sprachfaschisten herumlaufen -.-
wer es nicht schafft, einen text in kleinschreibung zu lesen, sollte noch mal in die schule gehen.

und @der hans: zwischen groß/kleinschreibung und satzzeichen ist ja wohl ein gewaltiger unterschied.

...aber wieder mal typisch: wenn einem keine inhaltlichen argumente einfallen, sucht man sich rechtschreibfehler, über die man sich aufregen kann...
Florian (Gast) - 13. Mai, 14:34

@blubsi
Ach blubsi, es ist nun mal eine Tatsache, dass ohne korrekte Groß- und Kleinschreibung das Lesen schwerfällt.

Ob es dir passt oder nicht. Sind halt mal so gepolt, wir Menschen.
JeriC (Gast) - 13. Mai, 22:30

Es fiel mir tatsächlich nicht mal auf, bis ich den Kommentar sah.
anonym (Gast) - 14. Mai, 20:03

muss ich jeric rechtgeben.
mir ist es auch nicht aufgefallen, bis ich die kommentare gelesen habe...
ups, jetzt habe ich auch alles klein geschrieben.
NaWerSchon (Gast) - 17. Mai, 14:41

sch*** auf die regeln

diese rechtschreibregeln sind doch total altbacken und spiessig, die braucht keim mensch. die braucht doch gar keiner. jeder sollte einfach so schreiben dürfen wie es ihm gefällt. ich bin nicht nur zu faul um gross oder klein zu schrieben, ich lasse einfach mal die satzeichen weg das ist viel cooler und praktischer und fällt überhaupt nicht auf undwennichschondabeibindieseblödeleertastehatmichauchschonimmergestörtdielasseichjetzaucheinfachimmerwegwassollsistdochegalichmachemirmeineeigenenregelndamitbinichtotalhipundcoolundwarumschreibenwiralleworteimmergleichmankanndochaucheinfachmaldiebuchstabenafstauchsensilloovustigwirhsmopoüsjtnaösnbdfgböfglll
Stefan (Gast) - 12. Mai, 09:22

Das sehe ich anders

Schon klar, wenn man Jemand aus der Masse herausragt, weil er eben nicht angepasst die immer gleichen Standard-Anworten gibt, dann ist er angeblich respektlos? Nein, ist er nicht. Frank Elstner war respektlos und unprofessionell, daß er sich nicht sorgfältig auf das Interview vorbereitet hat. Ich freue mich, daß Lena nicht so weichgespült ist, sondern Ecken und Kanten hat. Die Antworten, die Sie im Artikel vorschlagen, wären vor allem eines: schnarch langweilig, und schade im die Zeit. Mit welchen Recht erwarten Sie "Schonung" für Frank Elstner? Wenn er seinem Beruf nicht mehr gewachsen ist, soll er in Rente gehen.

knorke (Gast) - 12. Mai, 14:59

man kann Leute auch auch mit pointierten Antworten auflaufen lassen, statt mit Gezicke und Besserwisserei.

Lena wird ihre Gründe gehabt haben, und mir persönlich liegt auch nicht daran, dass alle immer angepasst und heuchlerisch dem PR-Manager zu Diensten sind.

Davon wird der Vorwurf der Unhöflichkeit jedoch nicht entkräftet.
Tells It Like It Is (Gast) - 12. Mai, 09:23

Tja, Miss Manierlich...

...sind Sie gerade der einsamste Mensch in Ihrem Blog? :D

Miss Manierlich - 12. Mai, 18:02

eigentlich nicht. weil ich hier weder irgendeine art von leistung erbringen, noch in einem wettbewerb funktionieren muss oder unter beobachtung stehe. oder bezog sich die frage nach der einsamkeit auf den umstand, dass ich den auftritt als einzige respektlos und unhöflich fand? sollte dem so sein, könnte ich gut damit leben, da es sich lediglich um einen persönlichen eindruck handelt, mit dem man in der regel keinen konsens-blumentopf gewinnt. aber blumentopf beiseite: jetzt wollen wir doch alle stellvertretend erstmal was anderes gewinnen, oder?
Florian (Gast) - 13. Mai, 14:36

Du warst NICHT die einzige, die Lena unverschämt fand.
War wohl nur zu faul, etwas dazu zu schreiben. :) Also danke
ulrike n. (Gast) - 12. Mai, 09:26

können, aber nicht müssen

stimmt, sie hätte auch anders reagieren können, aber halt nicht müssen.

mir wäre schon bei wetten dass an ihrer stelle gelegentlich was rausgerutscht. gut, ich bin kein profi, andererseits gut drei mal so alt wie lena und insofern nicht mehr zu respekt vorm alter verpflichtet.

richtig peinlich ist nur, dass die ard so eine sendung wagt.

Ali Schwarzer (Gast) - 12. Mai, 09:27

Den Aussagen im Beitrag stimme ich voll zu.

Öli Weißer (Gast) - 12. Mai, 10:00

Ich nicht

Ich nicht! Und nun?
der micha (Gast) - 12. Mai, 09:28

naja...

ich bekomm eher den kotzreflex, wenn ich mir noch so ein lahmes interview ansehen muss, wo die moderatoren offensichtlich genug geld gemacht haben, um das mit dem fragenstellen einfach gar nicht mehr zu proben oder auch nur einen funken interesse für die zu interviewte person oder deren umstände zu heucheln. klar, nett ist das nicht, was lena da macht, aber klar ist auch: er hätte sich nun verdammt nochmal wenigstens nach dem namen des events erkundigen sollen, für das er interviewt. das war arrogant und unprofessionell. ich bin glücklich, dass es menschen gibt, die da nicht aus professioneller attitüde die arschbacken zusammenkneifen, weil wir dann demnächst nur so so ein geseier auf dem schirm begutachten dürfen. für weitere sachliche beiträge ist unter den drei posts einer mit links, die ich uneingeschränkt teile! aber unwidersprochen lassen kann ich so einen sicher mit viel herzblut verfassten unsinn nicht.

Gregor Keuschnig - 12. Mai, 10:18

Und ich bekomme einen Kotzreflex, eine durchgeknallte und aufgebrezelte Göre beim Show-Imitieren dauernd präsentiert zu bekommen.
Ich :o) (Gast) - 12. Mai, 09:34

Wundert mich nicht wirklich...

...ist halt eine Hannoveranerin wie aus dem Bilderbuch. Was erwartet man schon aus Niedersachsen? *schulternzuck* - Vorbild: PP (Pinkelprinz, Prügelprinz usw.). *fg*

Chris (Gast) - 12. Mai, 09:39

Ich bin nichtmal ein Lena fan aber ich muss mich doch fragen warum die arme Frau uns denn allen Schuldet "den Arsch zusammenzukneifen" und dumm zu lächeln. Im Gegenteil, ich wünschte mir es würde öfter mal jemand gegen eine Wand laufen wenn er nur dummes Zeug redet.
Guy Fawkes (Gast) - 12. Mai, 10:03

Irre?

Aha. Sehr intelligente Feststellung. Alle Einwohner von Hannover sind Pinkelprinzen, Prügelprinzen. Geh mal zum Arzt. Irgendwas scheint mit Deinem Hirn nicht in Ordnung zu sein.
NichtderPrinz (Gast) - 12. Mai, 11:09

@ich:
Sie kommen natürlich ganz bestimmt aus einer elitären Stadt, aus einem der besseren Bundesländer. Leider scheinen Sie nicht den Mumm zu haben, uns mitzuteilen woher, Sie kommen, vermutlich weil Sie Angst davor haben sich zu blamieren?! (Es deprimiert mich ein bißchen, daß ich auch "nur" aus Niedersachsen komme!)

@miss manierlich
es ist übrigens auch nicht höflich, anderer leute augen mit einer permanenten kleinschreibung zu strapazieren. sie scheinen aber vermutlich eine fachkraft des gutem benehmens zu sein. es ist ihr recht, in ihrem wohnzimmer tun und lassen zu können was sie wollen, aber ich glaube nicht, daß sie das recht haben, jemandem vorzuschreiben, was er mit seinem gesäß oder seiner wirbelsäule zu tun hat. kotzen ist übrigens auch kein höfliches wort.

entschuldigen sie die störung! ich "trolle" mich dann auch wieder, ich bin nur durch eine unglückliche fügung des schicksals hier gelandet und bevor ich mich auch anfange über ihre, nun sagen wir mal, unglückliche, gegensätzliche sicht der dinge, aufzuregen, ist es besser wir trennen uns gleich wieder vonneinander. ich würde gerne sagen: "es war schön hier!" aber leider wäre das nicht die wahrheit!
gericoach (Gast) - 12. Mai, 09:46

Respektlosigkeit?

Die vermeintliche Respektlosigkeit, die Lena hier vorgeworfen wird, ist nicht nachvollziehbar. Sehe hier im Artikel eher die Fortsetzung der Arroganz eines F. Elsners. Titulierungen wie "Madame" "zirkuspferd" usw. sind arrogant und entbehren jedweder Grundlage. Hier zeigt sich die wahre Arroganz, die der ESC Titelverteidigerin im Artikel vorgeworfen wird.
Elsner war in keinster Weise auch nur ansatzweise vorbereitet, fragte und erzählte absoluten Müll. Dass Lena genervt war und entsprechend zickig reagierte, ist für mich nachvollziehbar. Und das hat nichts mit fehlender Professionalität oder schlechter Erziehung zu tun. Allein diese 2 Vorwürfe sind anmaßend.
Wäre Elsner mit Respekt vor seiner Gegenüber und dementsprechend vorbereitet in das Gespräch gegangen, wäre es nie zu diesem Eklat gekommen. Aber diese vermeintlichen "Urgesteine der deutschen TV-Unterhaltung" sind so dermaßen abgehoben, dass sie vermutlich erwarten, dass ihr Gesprächspartner vor lauter Ehrfurcht starr ist und sich jede noch so schlecht recherchierte Frage gefallen lässt. Und dass er hiermit garnicht mal so falsch liegt, zeigt ja dieser Beitrag. Alter ist bekanntlich kein Verdienst.

Marcus M. (Gast) - 12. Mai, 09:57

Man muss sich nur mal anschauen, wie Lena z.B. mit Matthias Opdenhövel spricht. Natürlich nur bedingt vergleichbar, weil sich beide schon seit der Unser Star für Oslo-Zeit kennen, allerdings ist Lena da auch nicht angepasst, sondern es entwickelt sich meist ein schönes Interview mit ein paar gegenseitigen Spitzen. Menschen, die nur schön und nett lächeln, jede Frage mit auswendig gelernten Phrasen beantworten, haben wir schon genug.
Endlich wagt es mal jemand aus dieser Vereinheitlichung aus, wenn auch frech. Das ist genau das, was das deutsche Fernsehen braucht.

Gregor Keuschnig - 12. Mai, 10:22

Diese Form von "Interview", die Sie da schönfinden, ist doch nichts anderes als belangloses und lächerliches Geplänkel. Auch Herr Elstner wollte belangloses und lächerliches Geplänkel mit Lena besprechen. leider sagt der Dame dieser Herr nicht zu, also mutiert sie in diesem Moment zur arroganten Rotzgöre. Wenn Sie dies im deutschen Fernsehen sehen möchten, brauchen Sie nur RTL2 einzuschalten. Das Prekariat dort ist auch so herrlich unangepasst.
Alexander (Gast) - 12. Mai, 10:01

Hier sieht man, wie sie immer wieder Dutzenden von Menschen diese Woche in Düsseldorf freundlich gegenübertritt:
http://www.lena-meyer-landrut.de/index.html?content=videos&vid=video_89

Ich sehe da herzlich wenig Arroganz oder Zirkuspferd...

Kann es vielleicht sein, dass sie im Moment einen 24x7-Job machen muss, unzähligen nationalen wie internationalen Interviewern Frage und Antwort steht und einfach fassungslos war, wieso sie ausgrechnet in der ARD in eine solche Situation geraten ist?

Logiker (Gast) - 12. Mai, 10:01

Ah, diese Schmerzen

Miss Manierlich scheint noch im 19. Jahrhundert zu leben. Ihren Beitrag kann man wie folgt zusammenfassen: Herr Elstner könnte der großvater von Frau M-L sein, also hat Frau M-L gefälligst dem Herrn Elstner in den Mors zu kriechen und alles toll zu finden, was der so von sich gibt.

Frei nach dem Motto: Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst.....

So einen Mist hab ich echt selten gelesen, was kommt als nächstes: Wiedereinführung der Prügelstrafe, Hexenverbrennung auf dem Schafott???

isara (Gast) - 12. Mai, 10:47

Hallo? "Kirche im Dorf" und so...?
Tommek (Gast) - 12. Mai, 10:03

Warum Arsch zusammenkneifen?

Weichgespülte Interviews sind besser? Warum?
Null-Information wie man es gewohnt ist? Quark.

Gerd (Gast) - 12. Mai, 10:04

Es gibt nur doofe Antworten

Zum einen freue ich mich, dass wenigstens die Leute in den Kommentaren hier noch zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheiden. Das sollte sich die Seite schon mal zu Herzen nehmen. "diese beispiellose demonstration schlechten benehmens" mit der hier die Sprache mit Füßen getreten wird, steht auf gleicher Ebene mit dem Verhalten von Lena. Ja, man kann sich aus welchen Gründen auch immer für einen Text ausschließlich in Kleinbuchstaben entscheiden - muss man aber nicht. Gleichwohl kann man professionell auf belanglose Fragen antworten - muss man aber eben auch nicht.

Es ist ja schön. dass der / die AutorIn sich wünscht, dass Lena eine Person darstellen soll, die sie vielleicht selbst gar nicht ist. Warum soll sie belanglos auf die Fragen vom "alten Mann" antworten? Einer belanglosen Frage sollte doch nicht noch eine belanglose Antwort folgen; denn die Folge wäre zwangsläufig ein komplett belangloses Interview.
Anstatt von einer Musikerin gehorsam und professionelle "Nicht-Authentizität" zu fordern, sollte man sich lieber (nicht) angucken, was die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten für einen Bockmist senden!


Zu guter Letzt gratuliere ich zur Erscheinung auf bildblog.de - fragt sich nur warum?!

IngeP. (Gast) - 12. Mai, 10:47

Ja, das habe ich mich auch gefragt, vermutlich wegen der Kommentare ... die lesen sich ja ganz gut ...
Der Hans (Gast) - 12. Mai, 16:48

Bin auch durch BildBLOG hier gelandet. Und habe mich schon im Beschreibungstext über die Kleinschreibung gewundert. Da musste ich einfach klicken :) Aber ehrlich, den Link hätte man sich auch sparen können, obwohl ich mich doch recht gut unterhalten habe.
Miss Manierlich - 12. Mai, 18:12

zur bildblog-verlinkung: da bin ich selbst ahnungslos. dürfte ich aber bezüglich des grundes spekulationen anstellen würde ich tippen, dass meine verlinkung des fernsehblogs im text und die verbindung eines der dortigen hausherren zum bildblog vermutlich grund des über-den-text-stolperns waren. das kommentatorenrudel, das hier aufgrund der erwähnung beim bildblog eingefallen ist, wärmt aber das herz aufs vortrefflichste - wer wird da schon nach gründen für ihr kommen fragen?
Micha (Gast) - 12. Mai, 10:05

unverschämt

Mindestens ebenso respektlos wie die schlechte Vorbereitung von Herrn Elstner empfinde ich Textproduzenten, die ihre Produkte absichtlich unleserlich gestalten. Sei es die konsequente Vermeidung von Großbuchstaben, sei es eine Farbwahl, die an Kontrastlosigkeit nur knapp vom Inhalt überboten wird. Rosa auf weiß ist nun wirklich nicht sehr freundlich. Wenn dieser Text nicht gelesen werden soll empfehle ich in Zukunft die bewährte Maßnahme des Depublizierens, statt es dem Leser durch solche Methoden unnötig schwer zu machen. Ich jedenfalls musste nach der Hälfte abbrechen und konnte diesen Kommentar nur durch kopieren aus einem Editor mit ausreichendem Kontrast verfassen. Und tschüss.

Versuchsleser (Gast) - 12. Mai, 10:11

Rechtschreibung

Irgendwann ist es dann zu mühsam geworden, die kleingeschriebenen Wortmasse zu entziffern. Da fehlt es offensichtlich am Respekt vor den Lesern.

Guy Fawkes (Gast) - 12. Mai, 10:21

Käse

Haste voll daneben gegriffen, Miss Manierlich.
Neidisch auf Lena und ihren Erfolg?
Wie kann man diesen labernden Onkel verteidigen? Der Mann ist die absolute Fehlbesetzung. Der soll sich endlich aus der TV-Szene schleichen.
Solche Fragen und die Art der Moderation sind eine Beleidigung des Interviewten und der Zuschauer.
Miss Manierlichs Blog ist online seit 1817 Tagen, aber vermutlich (nach dem Lesen der Kommentare über meinem) war Miss Manierlich nie so einsam wie heute.

Gregor Keuschnig - 12. Mai, 10:28

Woran machen Sie fest, dass Miss Manierlich neidisch auf Lenas Erfolg sei? Ist Miss Manierlich eine Sängerin? Hat sie sich beispielsweise einem Casting gestellt? Wollte sie am ESC teilnehmen?

Wo lesen Sie eine "Verteidigung" Elstners? Warum ist Elstner eine Fehlbesetzung? Wie sieht es mit der Beleidigung derjenigen aus, deren Text Sie offensichtlich weder genau gelesen noch verstanden haben? Ihre Lesekomptenz ist stark verkümmert.

Ist "Einsamkeit" eine ästhetische Kategorie? Machen Sie Qualität von Aussagen oder Urteilen an der Mehrheit fest? Dann wäre ja beispielsweise die "Bild"-Zeitung das richtigste Medium - Millionen Käufer können nicht irren?
Guy Fawkes (Gast) - 12. Mai, 11:08

@Gregor Kausching

Man kann auf jemanden oder etwas neidisch sein, ohne in der gleiche Branche tätig zu sein. Neidisch auf alles und jeden zu sein ist in Deutschland Nationalsport...
Ihre weiteren Fragen und Interpretationen meiner Worte zeigen Ihre geistigen Qualitäten.
Ich erspare mir daher, weiter auf einen solch dümmlichen Kommentar zu antworten.
Sascha (Gast) - 12. Mai, 10:24

Neidisch?

Im Artikel über mir blickt der Neid nicht nur über den Tellerrand. Wer so einen Artikel verfasst und anderen keine Manieren vorwirft sollte auch auf seine Manieren achten! Diese unendlichen negativen Adjektive die hier Lena und Frank Elstner vor den Kopf geworfen werden sind nämlch nicht die feine englische.
Aber der Neid mußte scheinbar raus um den Druck abzubauen.
Wie dieser Artikel es aber auf Bildblog schafft ist mir ein Rätsel. Da steckt null Qualität dahinter nicht einmal die Umschalttaste wurde hier genutzt.
Schade Bildblog...gab es nix besseres was man verlinken konnte?

Miss Manierlich - 12. Mai, 18:30

natürlich darf auch der gute alte vorwurfs des neids nicht fehlen. denn es ist ja auch absolut unvorstellbar, dass man eine bekannte/erfolgreiche/talentierte/gutaussehende/wohlhabende person kritisiert, ohne grün anzulaufen und aus der sicheren deckung der verkorkstheit der eigenen existenz giftige neidpfeile zu verschießen. gemeine gastronomiekritiker wollten alle mal sterneköche werden, wer was böses über fußballer x sagt musste früher immer auf der ersatzbank sitzen und stichelnde literaturkritiker haben ihren ersten unbeholfenen liebesbrief voller korrekturen zurückbekommen. wenn man es mit allen diesen enttäuschungen und rückschlägen nichtmal zum berufs-kritiker gebracht hat, dann eröffnet man ein blog und hetzt gegen persönlichkeiten, die vom volksmund den liebevollen vornamen "unser/e" verliehen bekamen. bei mir war es übrigens eine kombination aus allen drei obigen beispielen plus einem nässenden hautausschlag und einer demütigenden erfahrung beim casting für eine scripted reality-sendung. als grund für obigen text ausschließen dürfen wir in jedem fall schlechtes benehmen lenas - dafür bin ich einfach gesanglich zu unbegabt.
Sascha (Gast) - 13. Mai, 14:22

Da haben wir doch den Stein des Anstosses. Mein Beileid für das verkorkste Leben! Natürlich auch mein Glückwunsch für einen kurzen Erfolg durch die Verlinkung bei Bildblog.de, weil von alleine wären wohl so viele User hier nicht gelandet. Mit der Leistung des Verfasseres kann es ja, wie man lesen kann, nichts zu tun haben.
Schönes Leben noch, ohne nässenden Hautausschlag :)
Miss Manierlich - 13. Mai, 14:30

@sascha: danke, danke! schön, dass es mal jemand so präzise auf den punkt bringt: der verfasser hat immerhin lange zeit auf eine verlinkung durch bildblog gewartet, zum schluss habe ich selbst fast geglaubt, dass es mit dieser ehrenvollen würdigung wohl nix mehr wird. und 1800 tage ohne eine solche kommentarschwemme können echt verdammt lang werden - aber es hat sich ja doch noch alles zum guten gewendet.
A.Ü. (Gast) - 12. Mai, 10:25

Hier wurde ein Sakrileg begangen

Wenn ich mir die Kommentare so durchlese, scheint es mir so zu sein, dass sich hier so einige stellvertretend für Lena angegriffen fühlen und für sie in die Bresche springen müssen. Da wird selbst die Rechtschreibung zum Kritikpunkt, wenn schon keine "echten" Argumente da sind. - Ich kann der Autorin im großen und ganzen zustimmen, v.a. die Hampelei und das Nachäffen fand ich doch sehr daneben...

Martin (Gast) - 12. Mai, 10:26

Ich stimme "Micha (Gast) - 12. Mai, 10:05" völlig zu. Habe den Eintrag über das Bildblog gefunden, allerdings nicht gelesen - das ist nämlich extrem anstrengend auf Grund der fehlenden Groß-/Kleinschreibung und des katastrophalen Kontrastes, der viel zu kleinen Schrift ... OK, die Schriftgröße kann man immerhin selbst verändern, aber warum? Wenn der/die Autor(in) nicht will, dass man seine/ihre Texte liesst... DAS ist respektlos dem (potentiellen) Leser gegenüber und reine Faulheit.
Dank der Kommentare weiss ich wenigstens, um was es hier geht, und auch da stimme ich den meisten Kommentatoren zu: Respektlos war Frank Elstner, der mit abgehangenen Phrasen, idiotischen Fragen und scheinbar insgesamt ziemlich unvorbereitet in das Interview ging. Wer blöd fragt, bekommt blöde Antworten. Die laut BildBlog "Heisskalte wellen des fremdschämens" sind mir beim anschauen des YouTube Ausschnittes auch gekommen, aber nur auf Grund von Frank Elstner.
Disclaimer: Ich mochte F.Elstner noch nie besonders, halte ihn für völlig überbewertet. Vielleicht hatte er vor meiner Zeit lichte Momente, alles was ich in den letzten 20+ Jahren von ihm bewusst wahrgenommen habe, empfand ich als grauenvoll.

P.S. Das Captcha funktioniert nicht mit Opera. Es wäre ein schönes Zeichen von Respekt, wenn dies behoben werden könnte.

Gregor Keuschnig - 12. Mai, 10:31

Ich frage mich, warum Sie über einen Text herziehen, den Sie gar nicht gelesen haben, weil Sie zu faul sind, die Schrift zu vergrößern.
Martin (Gast) - 12. Mai, 13:28

@Gregor Keuschnig
OK, das hab ich halbwegs verdient - und auch damit gerechnet.

Was der/die Autorin sagt, habe ich aus den Kommentaren und der BildBlog Zusammenfassung herausgelesen. Die Argumente im einzelnen habe ich mir gerade nochmal mühsamst aus dem unleserlichen Text rausgezogen. Fazit: Ich bleibe bei meiner Meinung.

Warum wird erwartet, das Show"größen" (oder Sportler oder Politiker oder...) immer den Arsch zusammenkneifen, wenn sie z.B. den Interviewer oder die Fragen grenzdebil finden? Haben diese Leute das Recht auf schlechte Laune verloren? Auf ihre eigene, ungeschminkte Meinung (die sich in diesem Fall durch auflaufen lassen des Interviewers äussert)?

Wollen wir in Interviewsituationen immer den perfekten Star sehen, der alles aushält? Der alles über sich ergehen lässt? Den perfekten Menschen? Das unerreichbare Vorbild? Oder lieber jemanden mit Ecken, Kanten, Macken und Fehlern?
Ich hätte lieber ein paar "Typen" als diese aalglatten Politiker in der Regierung, ich hätte lieber Sportler, die in den Interviews direkt nach Spielende auf die immer gleichen (und immer gleich dummen) Fragen auch mal eine passende Antwort geben. Eigentlich hätte ich am liebsten überhaupt keine Interviews dieser Art - denn wie alle sog. Human-Interest-Stories ist alles daran und darin völlig banal und bedeutungslos.

Schön, dass man (ich eingeschlossen) sich darüber trotzdem aufregen kann :-)

P.S. Ich habe nie gesagt, dass ich den Text nicht vergrößert habe, sondern die kleine Schriftart als Respektlosigkeit angeprangert. Ich wollte mit meiner Aussage nur verdeutlichen, dass jedem Autor daran gelegen sein sollte, das Lesen seiner / ihrer Arbeit so einfach wie möglich zu gewährleisten. Eine ordentliche Kontrastwahl und Schriftgröße sowie eine zumindes ansatzweise korrekte Recht- sowie Groß-/Kleinschreibung hilft dabei, ist aber natürlich letztlich jedem selbst überlassen.
Gregor Keuschnig - 12. Mai, 13:52

@Martin

Ich wollte mit meiner Aussage nur verdeutlichen, dass jedem Autor daran gelegen sein sollte, das Lesen seiner / ihrer Arbeit so einfach wie möglich zu gewährleisten.
Warum soll denn ein Autor immer den Arsch zusammenkneifen?
Martin (Gast) - 12. Mai, 18:02

@Gregor Keuschnig
*Seufz*
Man kann natürlich auch alles bewusst misverstehen, wenn man nicht der gleichen Meinung ist.
Also nochmal, richtiger:

Ich bin davon ausgegangen, dass *fast* jedem Autor daran gelgen sein *dürfte*, das Lesen seiner / ihrer Arbeit so einfach wie möglich zu gewährleisten. Wenn diese Annahme falsch ist und der Autor lieber so schreibt, wie er / sie möchte und den potentiellen Lesern nicht durch Groß-/Kleinschreibung entgegenkommen möchte, ist auch das selbstverständlich jedem selbst überlassen (aber das schrieb ich ja bereits mehrfach). Mag ja auch gewollt sein und gute Gründe haben, hin und wieder ist es aber doch nur Faulheit. Ich persönlich finde es unleserlich. Richtig: Ich muss es nicht lesen. Aber wenn mich der Inhalt an sich interessiert, mich aber die Form ärgert, dann äussere ich das auch. Ich *erwarte* nicht, dass der Autor meine Kritik umsetzt, aber ich teile meine Meinung einfach mal mit und *hoffe* auf ein (für mich) erfreulicheres Erscheinungsbild in Zukunft.
AndreasM (Gast) - 12. Mai, 10:28

Ohne den Beitrag selbst gseehen zu haben... ist es nicht irgendwie schizophren sich einerseits über schlechtes Benehmen zu beschweren aber andererseits selbst ein Benehmen (Zirkuspferdchen, Madame...) an den Tag zu legen wo der Spruch mit dem Steinen und Glashaus einfach mal wieder perfekt passt?

A.Ü. (Gast) - 12. Mai, 10:41

Wen meinst Du?

Miss Manierlich kannst Du nicht meinen, die schreibt ganz am Anfang:

"da zdf.kultur und einsfestival in meiner sendersortierung direkt hintereinander liegen, bin ich vorgestern beim zappen in die wiederholung jener unsäglichen show-für-deutschland-sendung gerutscht und hängen geblieben. was dem fernsehblog und dem spiegel offenbar genauso ging. lese ich mir deren einschätzungen durch muss ich allerdings annehmen, dass wir drei irgendwie unterschiedliche sendungen gesehen zu haben."

Also: Wen meinst Du?
Al (Gast) - 12. Mai, 10:58

Wer lesen kann ...

Natürlich meint AndreasM nicht Miss Manierlich, sondern, dass ER den Beitrag nicht selbst gesehen hat.
Zumindest steht es so in seinem ersten Satz.
HexHex (Gast) - 12. Mai, 10:47

Vielleicht wären uns viele Stunden Fernseh-Öde ersparen geblieben, wenn mal jemand eher Herrn Elstner passend Kontra gegeben hätte...

Thomas (Gast) - 12. Mai, 10:52

Es zeugt also von guten Manieren, die immer gleich langweiligen weichgespülten Antworten zu geben, die "erwartet" werden?

Wenn dem so ist, können mir Manieren getrost gestohlen bleiben. Ich mag Menschen die eine Meinung haben und diese auch vertreten und nicht immer nur unverfängliche Wischiwaschi-Aussagen treffen.

Ich kann mit Lenas Musik zwar nix anfangen und verstehe den hype um sie nicht wirklich, aber ihre Art finde ich definitiv angenehm erfrischend.

Beste Grüße

robw (Gast) - 12. Mai, 10:55

So what?

Ein abgehalfterter, mittlerweile leicht desorientierter Moderator und Ex-Senderchef, der in seiner besten Zeit über Leichen gegangen ist und das Versinken in der Bedeutungslosigkeit nicht so recht verwunden hat, trifft auf eine Pissnelke, deren einziges Talent darin besteht, exaltiert zu sein.

Und ich Depp :-/ verfasse auch noch einen Kommentar dazu...

super-bee (Gast) - 12. Mai, 11:00

unprofessionell

Liebe miss manierlich,
ich hab genau dasselbe gedacht, als ich mir den Zusammenschnitt angeschaut habe. Das, was lena gemacht hat, ist wie das Verprügeln von Jemandem, der von zwei Leuten festgehalten wird.
Was hätte Elstner machen können dagegen, dass Lena ihn offen scheiße findet? Meta-Ebene suchen: "Was haben Sie gegen mich, Frau Meyer-Landrut?"
Ich hatte mich auf subtile Freshness gegen den senilen Kacker gefreut. Gesehen habe ich auch nur Besserwisserei und Unverschämtheit. Hoffentlich reibt Lena niemand IHRE Fehler dermaßen unfreundlich unter die Nase.

isara (Gast) - 12. Mai, 11:24

Vielleicht sollte das mal jemand tun...? ;-) Mein inneres, kleines Dreckschweinchen freut sich jetzt schon auf das Heul-Plärr-Ich-werde-öffentlich-gemobbt-Schuchz-Video bei Youtube.
Eric (Gast) - 12. Mai, 11:11

und weg...

Bei dem Geschwurbel sind sogar die Großbuchstaben geflohen. Genau wie ich......

Katrina K. (Gast) - 12. Mai, 11:18

Jetzt meckert hier nicht rum

Man sollte doch bitte den Titel des Blog beachten: Miss Manierlichs Manierismen.

Für ungebildete Prekretariat zitiere ich mal aus der Wikipedia: "Manierismen sind psychopathologische Symptome, die vor allem bei schizophrenen Störungen vorkommen. Es handelt sich oft um bizarr aussehende, verzerrte, verschnörkelte Bewegungsabläufe, die an dieser Stelle unsinnig erscheinen. Eine Stereotypie, d. h. eine Bewegungswiederholung kommt dabei häufig vor. Manierismen kommen besonders bei der katatonen Schizophrenie vor, hier insbesondere bei der Unterform „manierierte Katatonie“ nach Karl Leonhard."

BJJ (Gast) - 14. Mai, 08:56

Na und?
Ein Leser (Gast) - 12. Mai, 11:21

Respektlos ist ...

Respektlos ist es, seinen Lesern solch einen Text zuzumuten, ohne sich um die Lesbarkeit aufgrund korrekter Groß-/Kleinschreibung zu bemühen.

isara (Gast) - 12. Mai, 11:28

Es steht dem Gast frei, jederzeit zu gehen.
Randalf (Gast) - 12. Mai, 11:32

Zitat: A:Ü::

"A.Ü. (Gast) - 12. Mai, 10:25
Hier wurde ein Sakrileg begangen
Wenn ich mir die Kommentare so durchlese, scheint es mir so zu sein, dass sich hier so einige stellvertretend für Lena angegriffen fühlen und für sie in die Bresche springen müssen. Da wird selbst die Rechtschreibung zum Kritikpunkt, wenn schon keine "echten" Argumente da sind. - Ich kann der Autorin im großen und ganzen zustimmen, v.a. die Hampelei und das Nachäffen fand ich doch sehr daneben..."

Dem Stimme ich 100% Inhaltlich zu.
Das war beim ersten ESC genauso. Lena war in aller Munde und zu einer Art Vorbild/Führer Figur hochstilisiert worden. Kritik an ihr war unerwünscht und wurde z.B auch in Blogs wild niedergeschrieben.
Anscheinend identifizieren sich viele mit Lena und Kritik an ihr ist Kritik an Ihnen.
Kaum war der ESC herum vergaßen die Leute Lena. Jetzt ist sie wieder da und die Leute reagieren wieder genauso.
Speziell bei Männern scheint da irdendwas komplett abzuschalten...

Das erinnert mich an die 80er Jahre. Da gab es auch mal so eine "Lena" ..Desiree Nosbusch, auch ein junges naives Mädchen...

Viele scheinen zu vergessen das Lena eben auch ein junges, unreifes Mädchen ist was speziell am Elstner Nachäffen zu sehen war. Sie benahm sich wie ein 14 Jähriges,albernes Schulmädchen.

Lena ist ein Kind, also erwartet nicht, das sie sich wie eine reife, erwachsene Frau benimmt.
Gerd (Gast) - 12. Mai, 12:27

@Randalf

Die Vermutung, dass manche Kommentare Lena verteidigen kann ich nicht belegen. Jedoch kann ich für mich sprechen, dass ich weder die Musik von Lena, noch den Song-Contest in irgendeiner Form mag! Ich habe diesen Artikel gelesen, weil er bei Bildblog.de verlinkt ist und es in der Regel dort interessante Beiträge aus dem Web gibt.

Ich stehe weiterhin zu meiner Kritik, dass das gelegentliche setzen von Großbuchstaben einen enormen Mehrwert für die Lesbarkeit des Textes haben könnte. Die Schriftgröße ist meinerseits änderbar, daher kann ich mit den kleinen Buchstaben ganz gut leben, zumal sie bei mir am Bildschirm doch recht schnell gewachsen sind.

Inhaltlich finde ich den Artikel weder originell noch argumentativ gut aufgebaut.
westernworld (Gast) - 12. Mai, 11:39

das leute wie eltsner, kerner, pilawa, hahne , beckmann etc. pp. regelmäßig ungeorfeigt davonkommen ist einfach ein skandal. ich würde mir viel mehr und noch wesentlich drastischere reaaktionen auf diese in ihrer millitanten dumpfbackigkeit unerträgliche bräsigkeit wünschen.

isara (Gast) - 12. Mai, 11:44

Ich empfehle da eine besonders "drastische reaaktionen auf diese in ihrer millitanten dumpfbackigkeit unerträgliche bräsigkeit": Einfach nicht gucken! Es lebt sich nämlich vorzüglich damit. ;-)
huHn (Gast) - 13. Mai, 11:54

"Nicht gucken" hilft wenig wenn diese Leute noch von uns bezahlt werden fuer ihre Inkompetenz.
Gaststar (Gast) - 14. Mai, 09:16

So ist es. Elstner ist zwar besonderes schwer erträglich, aber die anderen genannten arbeiten hart dran...

08/15-Antworten auf 08/15-Fragen haben eine lange Tradition - es reicht.

Noch ein Wort zur Debatte um die Rechtschreibung: Kritik an der Form schließt eine Meinung zum Inhalt nicht aus. Warum immer dieses undifferenzierte Geseiere von wegen: Wenn die Argumente ausgehen, meckert man halt an der Kleinschreibung/Grammatik/Zeichensetzung rum. Quatsch: Ich kann die Form doof finden und den Inhalt wahlweise gut oder schlecht. Muss man immer auf jede Facette einer Veröffentlichung eingehen, nur um dem Vorwurf zu entgehen, nur einen Teil des ganzen besprochen zu haben?
Dashcroft (Gast) - 12. Mai, 11:44

du meine güte, DAS ist ja mal ein ganz hervorragender text, Ich glaube, Ich habe mich gerade ein klein wenig in Sie verliebt (not in a weird way).

isara (Gast) - 12. Mai, 11:47

dito - ganz platonisch ;-)

Link ist bei den Bookmarks. Vielleicht auch mal erwägen, sich in die Mühen der Groß- und Kleinschreibung sowie der Kommasetzung zu vertiefen... ich wäre im 7. (Lese)Himmel! ;-)
Christopher Lesko (Gast) - 12. Mai, 12:02

Guter...

...Text. Gefällt mir.

notorious (Gast) - 12. Mai, 12:14

Kann dem Text nur zustimmen. Lena ist ein verzogenes Gör mit Medien-ADS. Wie man nur immer patzige Antworten und neunmalkluge immer-das-letzte-Wort-hab-Sprüche ständig mit Schlagfertigkeit und Charm verwechseln kann

Guy Inkognito (Gast) - 12. Mai, 12:17

L Train

Ein Jahr hat es gedauert und nun rollt sie wieder die lustige Lena Lok.
Das sie alle glauben, ein Medienprofi, der bestimmt ein halbes Jahrhundert in Funk
und Fernsehen verbrachte, würde sich unzureichend auf ein Medienereignis mit
Millionen Zuschauern "vorbereiten" ist schon merkwürdig, einer jungen Frau, die
bedauerlicher weisse ihr bedauernswertes Leben momentan zwischen Reifeprüfung
und rabenschwarzer Popmusikhölle fristen muss, die Relevanz und vor allem die Kompetenz zuzuschieben auf dieser rollenden Lawine zu reiten ist schlichtweg grotesk.
Beide hielten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten an das Drehbuch. Der altbackene Moderator und das junge, süsse, feche Ding. Die Diskussionen überschlagen sich.
Der Wirbel ist da. Das immer gleiche Spielchen mit den Massen.
ARD at his best

karpatenhund (Gast) - 12. Mai, 12:18

Was Lena gemacht hat, war im Großen und Ganzen souverän. Es ist Aufgabe des Moderators, sich vernünftig auf seine Aufgabe vorzubereiten, Fragen auszuarbeiten, die es wert sind, gestellt zu werden und auf die man eine halbwegs sinnvolle Antwort geben kann. Entscheidet er sich stattdessen dafür, unvorbereitet seine Aufgabe anzugehen oder irgendwas zu fragen, was wirklich keine Sau interessiert oder sich gar mit geschlossenen Fragen an den Interviewpartner zu wenden muss er damit rechnen, dass er untergeht.
Und ganz ehrlich: Es ist absolutes Basiswissen der Kommunikation, dass man niemals, wirklich NIE, eine Ja/Nein-Frage stellt, wenn man ein sinnvolles Gespräch führen will. Natürlich kann der Gegenüber auf so eine Frage ausschweifend antworten; erstreckt sich die Antwort jedoch lediglich auf ein "Ja" oder "Nein" ist diese Antwort vollkommen korrekt und bedarf mitunter auch keiner weiteren Ausführung.

Ein Interviewpartner muss sich eben nicht alles gefallen lassen. Dumme Fragen haben keine diplomatische Antwort verdient; es hat schon seinen Grund, warum auch andere Interviewpartner nicht immer diplomatisch sind. Guckt man sich beispielsweise Interviews mit Marcel Reich-Ranicki an, liest man immer wieder dieselben Antworten; was schlichtweg daran liegt, dass Interviewer regelmäßig dieselben Fragen stellen, die schon unzählige Male gestellt wurden und die es deshalb tatsächlich nicht wert sind, auch noch mit einer ernsthaften Antwort bedacht zu werden.
Einem Interviewer entzieht man sich eben nicht ohne weiteres, wenn man ihm gegenüber sitzt; den Raum mit der Bemerkung zu verlassen, dass einem das Interview zu dumm ist, wäre unprofessionel. Also kann man durchaus auf andere Art und Weise zeigen, dass man doch gerne von jemandem interviewt werden würde, der seinen Job versteht. Da der Interviewer zudem gleichzeitig Moderator des Gesprächs ist - er setzt den roten Faden, er will mit dem Interview auf irgendwas hinaus - hat er es auch in der Hand, das Gespräch an geeigneter Stelle souverän abzubrechen, wenn er offensichtlich überfordert ist.

Elstner ist vollkommen zurecht in dem Interview untergegangen. Die Schuld dafür trägt nicht Lena, sondern Elstner selber. Hätte er seinen Job gemacht, hätte er neben Lena souverän wirken können. Egal wie die Antworten ausgefallen wären. Die einzig grenzwertige Aussage von Lena war tatsächlich die, dass sie nicht in der Mitte des Kreises stehen würde. Da hätte man etwas professioneller agieren können. Andererseits halte ich es nach so einer Vorstellung des Moderators für verständlich, wenn sie am Ende etwas pampig wird.

Thomas N. (Gast) - 12. Mai, 12:42

Heißen Dank, karpatenhund - genau so sehe ich das auch.
Miss Manierlich - 12. Mai, 18:54

niemand bestreitet, dass es aufgabe eines moderators/interviewers ist, sich auf die gesprächssituation vorzubereiten. sollte in meinem text der eindruck entstanden sein, ich nähme elstners fragestil- und inhalt in schutz, dann war dies zumindest nicht intendiert. was mich nur extrem gewundert und geärgert hat war, wie im spiegel- und fernsehblogtext zur sendung die unvorbereitetheit des einen als rechtfertigung für das in meinen augen unmögliche verhalten des anderen herangezogen wird. wie man sich darüber freute, dass endlich mal jemand elstner in die parade fährt und ihn auflaufen lässt. und wie man bei aller freude darüber zu vergessen scheint, dass sich die andere seite und die, die ihr angesichts ihres verhaltens zujubeln auch nicht gerade mit ruhm bekleckern.

zu den ja/nein-fragen: komisch, lenas "nö" auf die frage, ob es einen song der anderen teilnehmer gäbe, den sie lieber singen würde, fand ich ehrlich gesagt ganz sympathisch und charmant. weniger charmant fand ich die oben beschriebene offene besserwisserei.

es ist natürlich lenas recht zu kommunizieren, dass sie gern von jemandem interviewt werden will, der seinen job versteht. unterschiedlicher meinung sind wir offenkundig hinsichtlich der art und weise, wie man das sozialverträglich tut. was hätte beispielsweise dagegen gesprochen, nach dem interview klarzumachen, dass man mit elstner garantiert nicht mehr sprechen wird? klar, dann hätte das publikum nichts zu lachen und ich nichts zum aufregen gefunden, aber das hätte zumindest ich souveräner gefunden.

du schreibst völlig richtig, dass elstner "zurecht" in diesem interview untergegangen ist. ich sage: das wäre er auch, wenn lena anders reagiert hätte. dann allerdings hätte zumindest ihr auftritt stil bewiesen - mit ihrem verhalten hatte elstner aber quasi die freikarte, sie auf dem weg ins niveau-erdgeschoss gleich mitzunehmen.
karpatenhund (Gast) - 12. Mai, 19:55

Ich halte es für äußerst fragwürdig, ob dieser Untergang Elstners auch so klar rübergekommen wäre, wenn Lena diplomatischer gewesen wäre. Natürlich kann man unterschiedlicher Ansicht darüber sein, ob Lenas Auftritt souverän war; ich meine: Elstner hatte keine Schonung durch Diplomatie verdient. So etwas kann kein Moderator in Anspruch nehmen und ich halte es ehrlich gesagt auch nicht für guten Stil. Wenn jemand Mist baut, kann man ihn das ruhig spüren lassen. Und wenn jemand Mist in der Öffentlichkeit baut (in die er sich bewusst begibt), ist der Ort der Auseinandersetzung eben auch die Öffentlichkeit.
Dumme Fragen und schlechte Moderation muss man nicht auch noch mit butterweichen Antworten würdigen; wenn ich so etwas sehen will, kann ich mir irgendeine Seifenoper im Vorabendprogramm antun.

Du hast schon Recht damit, dass Lena am Ende etwas besserwisserisch wurde; das schreibe ich aber primär Elstner zu. Nach so einer Leistung wäre ich auch spätestens nach fünf Minuten ziemlich genervt gewesen. Und grade die Aussage, Lena wäre auf der Bühne sehr einsam, finde ich auch eher gewagt. Da muss Lena nichts uminterpretieren oder sich die Frage zurechtbasteln: Wenn Elstner so eine Aussage tätigt, auf die er anscheinend auch noch eine Antwort möchte, hätte er sich besser mal vorher überlegt, was er gerne aussagen und was er gerne wissen würde. Die offene Frage, ob man sich auf der Bühne - konfrontiert mit den Zuschauern - einsam fühlt, wäre ansatzweise souverän gewesen. So hat Elstner seine indiskutable Leistung schlicht fortgesetzt.
Miss Manierlich - 12. Mai, 23:47

@karpatenhund: bei nahezu allem, was du schreibst möchte ich nicken und sagen, dass ich das sehr ähnlich sehe - aber ich ziehe einfach komplett andere schlüsse daraus.

vermutlich wäre "elstners untergang nicht so klar rübergekommen", aber musste er das denn? überspitzt gefragt: war elstners untergang und seine demontage als schlecht vorbereiteter gesprächspartner ziel der ganzen sache? da ich davon ausgehe, dass dies nicht der zweck des interviews war, finde ich es müßig, lenas verhalten in rechtfertigender weise auf einer skala der elstner-demontierfähigkeit abzutragen. wo du formulierst, elstner habe keine schonung verdient, bin ich immer noch der meinung, dass dies eben doch der fall war. sei es aus höflichkeit, professionalität oder schlicht mitleid. du hast recht, dass man diese dinge nicht einfordern, sondern nur freiwillig geben kann. wer jemandem eine solche behandlung aber in der öffentlichkeit verwehrt, der darf auch bei der bewertung des eigenen verhaltens nicht auf die schonung hoffen, die er anderen versagt hat. und sei der zweck oder der grund (hier: elstner vorzuführen, das publikum zu unterhalten, der eigenen genervtheit ausdruck zu geben) auch noch so nachvollziehbar. anmerken möchte ich, dass ich keinen dieser gründe akzeptieren würde, aber das ist meine persönliche meinung.

elstner stand in der öffentlichkeit und hat von allen seiten häme und spott geerntet. zurecht wie ich finde und auch in meinem text schrieb. in die gleiche öffentlichkeit hat sich aber lena auch begeben und ich sehe keinen grund, hier einen küken-bonus zu vergeben, wenn es an meine bewertung ihres öffentlich gezeigten verhaltens geht.
karpatenhund (Gast) - 13. Mai, 01:17

Es ist richtig, dass auch Lena keine Schonung verdient hat - nur sehe ich ihr Verhalten in weiten Teilen einfach nicht als kritikwürdig. Und dort, wo sie überspitzt reagiert hat - eben im fortgeschrittenen Verlauf des Interviews - finde ich das Verhalten absolut nachvollziehbar, wenn auch nicht zu hundert Prozent korrekt. Vielleicht sind es tatsächlich einfach nur divergierende Ansichten, aber ich kann nicht so recht nachvollziehen, welcher Vorwurf Lena hier eigentlich gemacht wird. Die Alternative wären butterweiche Antworten zum Schutz Elstners gewesen. Das ist erstens nicht Lenas Stil (und das ist bei weitem kein Alleinstellungsmerkmal von Lena), zweitens wäre so etwas komplett unauthentisch gewesen und drittens ist es auch nicht das, was irgendwie notwendig gewesen wäre oder was die Etikette zwingend verlangt (zumindest meiner Ansicht nach; und damit stehe ich - gucke ich mir die Kritiken in den größeren Printpublikationen an - wohl nicht ganz alleine da).
Ein "Küken-Bonus" für Lena ist danach überhaupt nicht erforderlich - weil Elstner sich durch unprofessionelles Verhalten in eine Lage manövriert hat, in dem das Verhalten von Lena weitestgehend korrekt war. Wenn man die drei von dir angeführten Gründe für die Schonung Elstners nimmt, ergibt sich für mich folgendes Bild:

Aus Höflichkeit hat er keine Schonung verdient, weil er selber so unhöflich war, sich nicht (ausreichend) selbst auf ganz grundlegende Fragen der Sendung vorzubereiten. Wer selber jede Höflichkeit vermissen lässt (und offensichtlich nicht einmal den Namen der Veranstaltung kennt, für die er moderiert), bei dem ist Höflichkeit fehl am Platz. Wenn einem jemand auf offener Straße ins Gesicht spuckt, bedankt man sich schließlich auch nicht und tut dann so, als wäre nichts geschehen.
Böse ausgedrückt kam Elstner hier an, hat mit seiner Moderation klar gemacht, dass ihn der ganze Mist nicht wirklich interessiert, er es auch nicht für angebracht hält, sich auf seinen Job vorzubereiten und dass sich die Moderation schon irgendwie spontan ergibt. Hat ja die letzten 30 Jahre auch gut funktioniert. Das ist im Grunde genommen der Gipfel der Unverschämtheit, so ziemlich die größte Respektlosigkeit, die man gegenüber dem Interviewpartner zeigen kann. Es hätte eigentlich nur noch gefehlt, dass er Lena mit falschem Namen anspricht oder sie zwischendurch verwirrt gefragt hätte, wer sie denn eigentlich sei und was sie mit dem Wettbewerb zu tun hätte.

Aus Professionalität hat er keine Schonung verdient, weil es nicht unprofessionell ist, dem unvorbereiteten und komplett überforderten Interviewer klar zu machen, dass er sich gefälligst zusammenzureißen hat oder die Sendung abbrechen soll. Elstner war nicht zum Spaß dort, der wird für den Mist, den er da abgeliefert hat, bezahlt. Das Interview/die Sendung sollte etwas bringen; sowohl für Lena als auch für Elstners Auftraggeber. Professionalität bedeutet nicht, sich alles gefallen zu lassen; und es bedeutet auch nicht, sich dem niedrigsten Niveau anzupassen. Lena hatte drei Möglichkeiten: Entweder sie wäre gegangen; wie schon geschrieben wäre das ein Affront, den sie sich kaum hätte leisten können, da die Show ohne Lena sinnlos wäre. Vermutlich gäbe das auch massive Probleme mit den Ausrichtern. Oder sie hätte die Aufgabe von Elstner übernehmen können; nur ist das eben nicht ihre Aufgabe und so ein Verhalten wäre keineswegs professioneller gewesen als der dritte Weg: Weiterhin authentisch bleiben, das Spielchen weitestgehend mitspielen und Elstner das geben, worum er förmlich gebettelt hat: Antworten auf die (zum Teil wirklich dummen) Fragen, die er stellt.

Bleibt als letzter Punkt das Mitleid: Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis. Mitleid weswegen? Elstner macht da einen Beruf. Den hat er sich ausgesucht, für die Moderation wurde er bezahlt. Offensichtlich machte er seinen Beruf zumindest in diesem Fall nicht gut. Dafür, dass er freiwillig einen Job angenommen hat, auf den er sich nicht vorbereitet, soll man Mitleid haben? Schön, schicken wir das nächste Mal nur noch überforderte Moderatoren ins Rennen. Die Etikette verlangt, dass die Interviewpartner darauf Rücksicht nehmen und handzahm werden.
Das klappt nicht.

Letztendlich hat Elstner hier eine unprofessionelle Leistung gezeigt; Lena war weitestgehend souverän, relativ schlagfertig und authentisch; zwar mit leichten Schwächen und Ausrutschern, dabei aber insgesamt keineswegs unsympathisch.
Bassa (Gast) - 12. Mai, 12:20

Liebes Fräulein Manierlich.

Die verringerte Lesbarkeit Ihres Pamphlets hat ja bereits jemand angesprochen, wenn auch übertrieben. Groß- und Kleinschreibung korrekt einzusetzen, erleichtert das Lesen eines Textes wirklich, aber unlesbar ist Ihr Werk eher für Leute, die angesichts der Länge nur noch "Wall of Text" denken können.

Was weit schwerer wiegt ist der Mangel an Manieren, den Sie hier an den Tag legen. Sie sind so offenkundig gegen Lena Meyer-Landruth eingenommen, dass es schon fast schmerzt. Sie kritisieren, dass der arme Frank Elstner "gebasht" wird und bashen dafür Lena. Was ist daran besser? Achja, Lena ist gerade mal 19, da hat man noch keinen Respekt verdient, da muss man ihn nur liefern. Aus welchem Jahrhundert stammt denn diese Einstellung? Alter ist keine Leistung und verdient keinen Respekt. Alter verdient allenfalls Rücksichtnahme auf Gebrechen, die damit einhergehen, allerdings hatte ich bislang noch nicht unbedingt den Eindruck, dass Frank Elstner damit seine Probleme hat(te).
Man kann von jemandem, den man vorführt, den man völlig unverbereitet und unmotiviert befragt, nicht erwarten, dass er (oder sie) einem Respekt entgegegen bringt. Auch nicht, wenn man alt genug ist, um der Großvater der Person zu sein.

Und ihre Beleidungen und persönlichen Angriffe setzen dem ganzen dann die Krone auf. Da nennt sich jemand "Miss Manierlich" und beschwert sich über den Mangel an Höflichkeit bei anderen und schreibt dann so einen unhöflichen, beleidigenden, respektlosen Text? Sie scheinen sich für jemand Besseren zu halten.

Niedlich ist allerdings der Begriff "sparkassen-freche-jugendlichkeit". Was auch immer sparkassenfrech sein soll, Lena die Jugendlichkeit vorzuwerfen ist schon witzig. Wie kann sie nur einfach so viel jünger sein als ihr Interviewer. Also wirklich ;-)

Der Hans (Gast) - 12. Mai, 17:09

/sign
diethelm (Gast) - 12. Mai, 12:21

Warum zur Hölle ist das alles klein geschrieben? Das ist nicht innovativ, sondern sieht scheiße aus und ist schlecht zu lesen..

Tom (Gast) - 12. Mai, 12:51

3. Möglichkeit

Hallo zusammen,

es gab NICHT nur zwei Möglichkeiten für Lena, auf Elstners zweifellos schlechte Vorbereitung zu reagieren. Es gab NICHT nur a) belanglose, dumme Antworten auf belanglose, dumme Fragen oder b) unprofessionell pseudo-genervt und besserwisserisch-kleinlich zu reagieren, wie sie es getan hat. Es hätte auch c) gegeben: Witzig, schlagfertig, leicht provokativ zu sein, so wie sie es in den vergangenen zwölf Monaten immer wieder getan hat und wofür sie völlig zurecht gemocht wird. Zutreffend finde ich allerdings auch den Aspekt, dass eine 19jährige derzeit einen 24h-Medien-Marathon läuft, auf dem sie auch mal stolpern darf. Dennoch hätte sie, wenn sie aus Müdigkeit etc. c) nicht leisten konnte, besser a) als b) genommen.
An alle, die sich über die mangelnde Groß- und Kleinschreibung aufregen: Müsst Ihr nicht gut finden. Niemand zwingt Euch, dieses Blog zu lesen.

SvenR (Gast) - 12. Mai, 12:59

In einem Punkt haben Sie sicherlich recht: Es war nicht besonders professionell, dass Lena zickig geantwortet hat. Dafür war es aber ziemlich echt, und das ist es, was ich und andere an ihr so schätzen.

Miss Manierlich - 12. Mai, 19:08

dass man lena gutfindet und sie schätzt ist etwas, was ich niemandem absprechen möchte. wer sie mag, tut dies mit der selben berechtigung, mit der man sie nicht mag. (und auch wenn das niemand von lenas kommentierender faneskorte glauben will: bis zu jener sendung hatte ich von ihr gar keine meinung, wie zu tausenden anderen sängerinnen auch)

"echt sein" halte ich aber für absolut kein argument. echt oder (schlimmer noch) "authentisch sein" sind für mich keine kategorien fürs gutfinden oder kritisieren. denn mal ehrlich: frank elstner war in der situation auch ziemlich authentisch (im sinne von: so wie man ihn notgedrungenerweise im laufe seines elstner-seins kennenlernen musste. ich persönlich glaube: der ist wirklich so.). ist diese authentizität ein grund, seine interview-entgleisungen zu rechtfertigen oder zu verteidigen? nein. und: elstners "authentisches elstner-sein" als willkommene begründung dafür zu nehmen, warum jemand anders pampig (oder: "echt lena") sein darf, finde ich wenig schlüssig. zumal als begründung sie weiterhin gutzufinden dann erwähnt wird, sie sei so "echt". fassen wir zusammen: zwei echte menschen treffen aufeinander und benehmen sich jeder auf seine weise echt daneben. von einem von beiden hätte ich etwas anderes erwartet.
Tomtom (Gast) - 12. Mai, 13:00

Die Blödheit des Gegenüber

.... ist häufig die größte Beleidigung, die einem entgegengebracht werden kann.
Deshalb ist die Reaktion von Frau Meyer-Landrut auch völlig angemessen, denn sie beruht auf reiner Ehrlichkeit. Warum immer dieses nette Getue und Gerede über irgendwelche "guten Erziehungen" ? Als Moderator demjenigen, den ich interviewe mit völligen Unwissen und Ahnungslosigkeit entgegen zu treten ist viel schlimmer. Was Sie erwarten, ist nichts anderes als Heuchelei. Doch warum ? Inkompetenz ist und bleibt die gröbste Form der Beleidigung !!

Klaus (Gast) - 12. Mai, 13:00

Jung vs. Alt

Diese sehr junge Schlagersängerin hat doch recht höflich und ohne beleidigende Worte auf diesen offensichtlich völlig ahnungslosen - nicht bis Eins zählen könnenden und dumme Floskeln plappernden - Herrn reagiert.
.
Der ganze Schlagerquatsch ist mir völlig Schnurz. Aber wenn sich ein junges Mädel gegen so einen Dummkopf verbal wehrt, und dabei noch höflich bleibt, ist das doch sehr fein zu beobachten zu bewundern und zu preisen.
.
Übrigens: Man kann die Texte hier kaum lesen: helles roas-violett auf weißem Hintergrund und in sehr kleiner Schrift kommt ganz schlecht. Ist das so gewollt?

Miss Manierlich - 12. Mai, 13:00

äh....huch? ich sollte definitiv regelmäßiger hier reinschauen. da das beantworten von kommentaren via handy stinkt und ich untertags auch mal arbeiten muss, bitte ich um verständnis dafür, dass ich mich der beantwortung erst am abend annehmen kann - dann aber natürlich mit freuden.

Serge (Gast) - 12. Mai, 13:21

Da ja hier die Meinungen ziemlich klar verteilt sind, möchte ich dir mal etwas Nettes sagen: Ich hab mir - nach anfänglicher Belustigung über das "Interview" - so ziemlich dieselben Gedanken über Lenas Verhalten gemacht. Danke für deine Worte.
Da Lena aber nun mal everbody's darling ist und Frank ein tüddeliges Auslaufmodell, darf sich die junge Frau auch alles erlauben - und alle finden es lustig und frech. So beeinflusst eben Sympathie die Wahrnehmung.
Ich mag übrigens keine der beiden beteiligten Personen, also bin ich wohl objektiv :D
Tomtom (Gast) - 12. Mai, 14:24

Das hat nichts mit "everybody's Darling" zu tun sondern damit, wie ich ein Interview führe. Ihr Antworten mögen ein wenig frech oder gar zickig gewesen sein, über die Fragen möchte ich aber mal gar nicht auslassen....
Frank Elstner hat also schlicht selbst Schuld, wenn er meint, sich auf ein Interview augenscheinlich gar nicht vorbereiten zu müssen.
Mit den Manieren ist das dann halt immer so eine Sache. Aber man muß eben auch nicht immer nur nett sein, Ehrlichkeit ist nicht verkehrt. Sonst bleibt nur noch die Heuchelei, die von Miss Manierlich augenscheinlich gewünscht ist, meiner Meinung nach aber nicht besser als Lügen ist.
Serge (Gast) - 12. Mai, 16:19

Ich red gar nicht über Franks Vorbereitung. Möglich, dass Lena genervt ist von den merkwürdigen Fragen, aber sie schießt doch eindeutig übers Ziel hinaus. Meine Lieblingsbeispiele:

1. "Sind Sie auf der Bühne nicht der einsamste Mensch?" "Nein, ich hab fünf Mädchen neben mir" - Bisschen die Philo-Überkeule geschwungen vom guten Herrn Elstner, aber die (übersetzte) Frage ist doch berechtigt, wie man sich als Teilnehmer auf so einer Bühne fühlt???

2. "Das war hier mal ein Fußballstadion..." "Das ist noch immer eins" - Übersetzt heißt das: 'Mensch, schau mal, was hier für ein Aufwand betrieben wird'. Wenn Lena das nicht übersetzen kann oder ihren Gesprächspartner vorm Nachdenken unterbricht, frag ich mich, wer von beiden ein bisschen dämlich ist. Und in diesem Zusammenhang:

3. Grimassen schneiden und Nachäffen geht nun mal überhaupt nicht. Da hab ich einst im Kindergarten drüber gelacht, ab der weiterführenden Schule fand ich's dann peinlich.

Sorry, das ist die reine Lena-Show. Wahrscheinlich ist ihr da der ganze gute Zuspruch der letzten Jahre etwas zu Kopf gestiegen, so dass sie glaubt, sie könnte sich alles rausnehmen.
Und wenn das die neue jugendliche Spritzigkeit sein soll, dann au weia - sagt übrigens einer, der selbst noch jung genug ist, um nicht Lenas Vater sein zu können.
karpatenhund (Gast) - 12. Mai, 16:20

@Serge: Das hat nichts mit "everybody's darling" zu tun. Was hier von Miss Manierlich und einigen anderen Kommentatoren gefordert wird, ist nichts anderes als die Schonung von Elstner. Da frage ich mich: Warum sollte ein Interviewter den Interviewer schonen, wenn der Interviewer offensichtlich inkompetent ist oder zumindest mit seiner konkreten Aufgabe nicht klar kommt? Ich habe weiter oben schon einmal auf Reich-Ranicki hingewiesen, einem Mann, dem ich absolut nichts abgewinnen kann; trotzdem finde ich seinen Umgang mit Interviewpartnern ziemlich gut, weil er ehrlich rüberkommt. Das hier ist vergleichbar.

Wie gesagt: Jemand, der interviewt wird, muss sich nicht alles gefallen lassen. Dahingerotzte Fragen ohne Kenntnis des ESC, irgendwelche Unterstellungen ("Sie ist der einsamste Mensch der Welt auf der Bühne") und banale Fragen zeugen nicht grade von Respekt. Wenn aber schon der Interviewer/Moderator Elstner keinen Respekt vor der Person zeigt, die er interviewt, kann weder er noch irgendjemand anderes verlangen, dass der Interviewte ihm dies auch noch mit einem (dann vermutlich geheuchelten) lächeln durchgehen lässt.
Die Aussagen von Lena waren der unprofessionellen Vorbereitung und Gesprächsführung von Elstner weitestgehend angemessen.
karpatenhund (Gast) - 12. Mai, 16:28

@Serge (Nachtrag):

Zu 1. ist zu sagen: Das war keine Frage, sondern eine Aussage. "Sie sind der einsamste Mensch auf der Bühne?!" ist keine Frage, sondern eine Unterstellung, die in eine ganz bestimmte Richtung geht. Es ist vollkommen legitim, diese Feststellung zu verneinen. Woher soll Elstner denn bitte wissen, wie Lena sich auf der Bühne fühlt?

Alle drei Beispiele beziehen sich im Übrigen auf ein fortgeschrittenes Stadium der Moderation. Da hatte Elstner es schon lange verbockt und seine Inkompetenz mehr als deutlich unter Beweis gestellt. Lena hätte die Veranstaltung aber nicht einfach verlassen können - das wäre ein Afrront sondergleichen gewesen. Stattdessen musste sie mit Elstner weiterhin vorlieb nehmen, weswegen gewisse Ausrutscher verzeihlich sind. Zu dem Zeitpunkt konnte man Elstner einfach nicht mehr als gleichwertigen Gesprächspartner wahrnehmen.
Serge (Gast) - 12. Mai, 17:11

Nur ein paar Stichworte dazu:
- Meiner Meinung nach ist hier der schmale Grad zwischen humorvoll Auflaufenlassen und unverschämt Bloßstellen überschritten worden - aber dass so etwas unterschiedlich beurteilt wird, ist mir klar. Insofern könnten wir noch studenlang ohne Ergebnis weiterdiskutieren ;o)
- Frage oder Aussage ist doch unerheblich. Offenbar hast du nie ein Interview geführt oder eins gegeben, denn so eine "Fragetechnik" ist gar nicht unüblich. So eine Aussage muss man dann als Interviewter einfach mal so übersetzen, dass eine gescheite Frage daraus wird. Darüber brauchen wir wiederum nicht zu diskutieren.
- Und ich wiederhole mich: Schlechte Vorbereitung oder zäher Verlauf rechtfertigen kein unverschämtes Bloßstellen. Lena soll Lena bleiben, keine Frage, aber wenn sie damit gegen andere Menschen schießt, ist halt Professionalität gefragt. Das kann sie bestimmt besser, ohne sich auf Kosten anderer darzustellen.

Zuletzt: Ich nehm Frank Elstner nicht in Schutz, aber ich finde, in Sachen Peinlichkeit tun sich da beide nichts. Ein überforderter Moderator und eine junge Frau, die schon mehrfach bewiesen hat, dass sie keinen Bock auf Interviews hat - muss man die krampfhaft auf ein Sofa zerren und ein Interview führen lassen? Ich denke nein. Mehr hab ich zu dem Thema nicht zu sagen. :o)
karpatenhund (Gast) - 12. Mai, 22:44

Dass diese Interviewtechnik üblich ist, macht sie weder besser noch richtiger. Viele schlechte Interviewer stellen auch Ja/Nein-Fragen, was trotzdem ziemlich daneben ist.
Ob es eine Frage oder eine Aussage ist, ist grade nicht unerheblich, weil der Interviewer damit andeutet, die Antwort schon zu kennen. Das ist nur dann okay, wenn die Antwort eindeutig ist und der Interviewer sie sicher kennt.
Ist die vom Interviewer suggerierte Antwort jedoch nicht korrekt, ist nach der Antwort das Gespräch erstmal im Eimer; der Interviewte ist dann nämlich gezwungen, dem Moderator zu widersprechen und ihm damit vor den Kopf zu stoßen. Genau das hat man hier wunderbar gesehen: Lena fühlt sich auf der Bühne nach eigener Aussage nicht einsam, was zumindest nicht gänzlich unrealistisch ist; mit dem Druck und der Öffentlichkeit geht jeder anders um. Genau das hätte Elstner aber wissen und seine Frage dementsprechend formulieren müssen, schließlich ist er lange genug im Geschäft.

Zudem ist es auch nicht Aufgabe des Interviewten, Fragen zu interpretieren oder sie sogar wohlwollend zu interpretieren. Das hieße nämlich, dass der Interviewte die Aufgabe hat, Teile des Jobs des Interviewers zu übernehmen. Verantwortlich für die Fragen ist alleine der Moderator.
Serge (Gast) - 13. Mai, 10:40

Au weia. Man kann auch alles zu Brei diskutieren. -.-

Worauf ich eigentlich hinauswill: Ob Frank Elstner jetzt sagt "Du bist da oben der einsamste Mensch" (mögliche Antworten: "Ja, irgendwie schon"; "Nein, gar nicht"), oder ob er fragt "Bist du da oben einsam?" (mögliche Antworten: s.o.) ist doch völlig unerheblich. DARAUS sollte man aber nicht ableiten, dass Elstner ein schlechter Moderator ist. So pingelig wird man mMn nur, wenn man jemanden überhaupt nicht leiden kann und nun wirklich alles gegen ihn verwenden will. Warum man dann aber andersrum Lena jede "Unverschämtheit" verzeiht, verstehe ich nicht. Das ist ein Hinweis für mich darauf, dass es um die Personen geht und nicht um die Sache.
karpatenhund (Gast) - 13. Mai, 12:56

Ich habe weder ein Problem mit Elstner noch bin ich ein Fan von Lena. Ich sage auch gar nicht, dass Elstner per se ein schlechter Moderator wäre. Aber hier hat er einen schlechten Job gemacht und zum Teil wirklich Anfängerfehler begangen. Der Anspruch an ein Interview oder an eine Moderation sollte meiner Meinung nach sein, dass man das bestmögliche Ergebnis abliefert. Und wäre die oben genannte Unterstellung der einzige Fehler Elstners gewesen, wäre dieser Fehler sicherlich ohne weiteres untergegangen und tatsächlich unerheblich. Es war aber nunmal ein Fehler in einer ziemlich langen Reihe von Fehlern. Und wenn sich ein für sich genommen unerheblicher Fehler an den anderen reiht, kann eben kein gutes Ergebnis dabei herumkommen.

Zu den "Unverschämtheiten" hatte ich mich ja schon geäußert - ich sehe das anders.
moep (Gast) - 12. Mai, 13:12

Kritik ist wie immer berechtigt und wahrscheinlich erwünscht. Was ich nicht gut finde, sind Hass und Unterstellungen, die finde ich allerdings in den Kommentaren.
Kritikpunkt Kleinschreibung: Ich selber schreibe in Foren sowie private Texte in digitaler Form oft klein, nicht weil ich es nicht besser könnte, oder die Leser strapazieren wollte. Doch oft sehe ich es bei meinen Kommunikationspartnern nicht besser geschehen und Blog-Einträge sowie Foren-Beiträge und persönliche Notizen haben für mich keinen Essay-Anspruch.
Nun kann man einwerfen, es strengt das Auge des Lesers an, weil manche Wörter sich in ihrer Bedeutung nur durch die Kapitalisierung des ersten Buchstabens unterscheiden, somit müsse man einen Satz eventuell mehrfach lesen, weil man einen Nebensatz missverstanden habe. Dann sage ich "Gut so!". Es ist die Aufgabe eines Lesers, zu lesen. Wenn der Text zu mühselig wird, hat er den freien Willen den Text beiseite zu legen. Letztendlich ist das für mich nur ein Stilmittel.
Was ich bei der Sendung "Show für Deutschland" sah, war ein Vorführen des Moderators, mit seiner Aufgabe sichtlich überfordert und wohl an ein gereifteres Publikum gewöhnt, nichtsdestotrotz ist es ein Unterschied, jemandem lehrerhaft in einer "Prüfungssituation" in den Rücken zu fallen, oder ihm eine Wahl zu lassen. Diese Sendung wurde um Lena Meyer-Landruth designt, ohne sie macht die Show keinen Sinn und so konnte sich der Moderator, richtig beobachtet, in keinster Weise wehren.
Kritikpunkt Neid: Die Kritik im Artikel konzentriert sich vor allem auf die sozialen (Inter-)Aktionen der Sendung, geht also tiefer und analysierender vor. Bei einem von Neid geprägten oder motivierten Artikel gehe ich von Oberflächlichkeiten und platten, durchsichtigen Angriffen aus, die eben nicht einer kritischen, für alle nachvollziehbaren, sondern einer selbstbezogenen Quelle entstammen.
Kritikpunkt parteiisch: Mir scheint im Artikel weniger Sympathie, als Mitleid für den Moderator entgegenzuschlagen. Die Autorin belegt ihn ausführlich genug mit negativen Begriffen, diese Kritik am Text ist für mich haltlos. Noch mehr Schmutz dient nur der Sensationsgier, seine Person wurde behandelt. Ebenso verdient Lena eine Behandlung. Warum mit zweierlei Maß messen? Man muss sich in einem Streitgespräch (diesen Charakter hatte eben dieses "Interview" zwischen den Zeilen) oder einer Diskussion als Außenstehender nicht zwangsläufig mit einem Beteiligten identifizieren.

Für mich passt das Verhalten Lenas gut zum "modernen", privaten Image der Produktionsfirma Brainpool, anzuheizen, Meinungen zu provozieren, Bilder von Menschen zu produzieren und somit eine Identifikationsplattform zu bieten.
Ein ruhiger Fernsehabend mit einer Lena, die sich im Vorfeld bemüht brav zu sein und einer langweiligen Sendung, bei der Zuschauer sich denken "Es ist eben die ARD..." - will das Brainpool? Will Lena die Möglichkeit nutzen, sich nochmal als kämpferisch, kantig und gewitzt zu profilieren, im Hinblick auf das deutschsprachige Ausland, ihrer Fans sowie der mauen Albumverkäufe?
Bei allen positiven Aspekten für sie, zum Vorbild sollte man sich dieses Verhalten in der Öffentlichkeit lieber nicht machen.

Alles in allem finde ich den Artikel passend und kreativ, weil er sowohl der leisen Stimme meiner Kritik an Lena als auch des Mitleides für Elstner, welche sich mir beim Sehen dieser Sendung aufzwängten, Ausdruck verleiht.

MfG in korrekter Orthographie gegen den hohen Blutdruck

Dashcroft (Gast) - 12. Mai, 14:00

hört, hört. ich habe mich auch schon gefragt, was die orthographienazis hier eigentlich schon wieder zu greinen haben.* man muss auch nicht alles lesen, was einem der bildblog vorschlägt. wie alt oder beschränkt muss man denn sein, um einem text nicht folgen zu können, der in konsequenter kleinschreibung verfasst ist? das ist doch bloß verschmocktes getue.

* nein, ich will damit nicht den tod von millionen von ... und keine schallende ohrfeige für die ... wehret den anfängen, bla bla bla, brumm brumm brumm ...
Fred (Gast) - 12. Mai, 14:52

Konsequent handeln

warum sich auf konsequente kleinschreibung beschränken ich finde auch satzzeichen obwohl sie zumindest viele wenn auch nicht alle aber eben doch die meisten der strukturierung und damit meist nicht immer besseren verständlichkeit eines textes dienen sollten komplett vermieden werden ich meine warum sich die zeit nur beim lesen aber nicht beim schreiben eines textes und sei es nur ein forumsbeitrag nehmen ein text ohne mühe zu verstehen ist es oft nicht wert gelesen geschweige denn verstanden zu werden überhauptwarumnichtauchaufleerzeichenverzichtendurchlauteslesenisteintextauchaufdieseweiseleichtverständlichdaslebenbietetdochsowiesoschonkeineabenteuermehr
isara (Gast) - 13. Mai, 09:17

*LOL*
Name (Gast) - 12. Mai, 13:20

Danke!

Auch wenn es den Ventilatorenjungs noch so wenig passt: Lepra ist eine Einjahresfliege, die wie alle Castingsbabies eines Tages wieder Handys verkaufen oder sonstiges tun werden. Allerdings habe ich nicht mal bei "DSDS" jemals derartige Allüren und Bodenentfremdung wahrgenommen wie bei dieser armseligen möchtegern-Amy aus Biedersachsen. Nicht mal bei Mark Mettwurst oder wie der hieß, im Gegenteil, der verstand es stets, den Eindruck zu vermitteln, er nehme sich selbst nicht so ernst.

Ich finde Bohlen widerlich. Aber er versteht es offenbar wenigstens, seinen Schützlingen rudimentäre Kenntnisse in Bodenhaftung zu vermitteln, ganz im Gegensatz zu Herrn Raab, der ja selbst gerne der Schnodderigkeit genau so lange ein Loblied singt, bis sich diese mal gegen ihn, den Gottvater, selbst richtet (dann kann er nämlich nur entweder die Anwaltskeule ziehen oder den anderen lächerlich machen, nach dem Motto "ich bin hier Gott"). Und dass Lepra in jeder, so auch dieser, Hinsicht, Raabs Gewächs ist, naja. Brauchen wir wohl nicht zu diskutieren.

Ich freu mich jetzt schon auf die Katerstimmung am Sonntag. Wenn sie alle ihre Wunden lecken (außer Raab, der natürlich in jedem Falle seinen Schnitt gemacht hat). Da mach ich mir dann ne Flasche auf. In diesem Sinne, Prost und: Danke für diesen Ausnahmebeitrag.

busybee (Gast) - 12. Mai, 14:32

Ich find Lena auch sehr nervig und ich stimme dem Beitrag in vielen Punkten zu, aber einfach mal alle Niedersachsen zu beleidigen, das finde ich völlig daneben. Genauso daneben ist es aus Mark Medlocks und Lenas Namen "Mettwurst" und "Lepra" zu machen, das ist nämlich nicht nur respektlos, es ist auch sehr verkrampft möchtegern-lustig und angestrengt rebellisch, fast schon so sehr wie Lena.
Beste Grüße aus Hannover!
Jekylla (Gast) - 12. Mai, 13:59

Um mich kurz zu fassen:

Lena Meyer-Landrut geht mir auf die Nerven, Frank Elstner sollte es langsam mal mit Klöppeln in der Toskana probieren und stetige Kleinschreibung ist so dilettantisch, wie "dilettantisch" "dilletantisch" zu schreiben.

Miss Manierlich - 12. Mai, 17:51

dilettantisch falsch zu schreiben ist in der tat extrem peinlich und für kritiker eine willkommene möglichkeit zu demonstrieren, wie schlecht das kritisierte wirklich ist: wer dilettantisch nicht richtig schreiben kann, der hat wohl auch kaum die kompetenz anderen dilettantisches verhalten zu unterstellen. wer "thymian" falsch schreibt, kann ja auch nicht richtig nachwürzen. ich lasse den dilettantischen fehler jetzt einfach mal stehen, damit sich auch andere daran ergötzen können.
Jekylla (Gast) - 12. Mai, 20:20

Oha

da ist Ihnen wohl entgangen, dass wir inhaltlich nicht ganz so weit voneinander entfernt sind, aber wozu soll ich repetieren, was andere vorher schon so oft gesagt haben?
Das Gör nervt - d´accord. Und ein Leben ohne Frank Elstner ist vorstellbar.

Ihre Kritikkompetenz habe ich damit nicht gleichzeitig in Frage gestellt, das ist nur etwas gewesen, was mich noch mehr gestört hat als die oftmals kritisierte Kleinschreibung. Die Rückschlüsse, die Sie dann daraus ziehen, sind immerhin interessant.
Miss Manierlich - 12. Mai, 23:08

ok, jeder hat seinen individuellen hass-rechtschreibungs-oder grammatikfehler, den man gern wenn man ihn in einem auch noch komplett kleingeschriebenen text findet, ankreiden darf. peinlich für mich und unter regulären umständen hätte ich vermutlich auch nur geantwortet "huch, danke für den hinweis". nach dutzenden kommentaren, in denen formuliert wurde, dass die komplette kleinschreibung und meine grauenhafte rechtschreibung den text sowieso disqualifizieren würden, hat mein filter wohl zu heftig angeschlagen. das entschuldigt nicht die reaktion, aber erklärt diese vielleicht nachträglich.

rückschlüsse sehe ich mich in meiner antwort übrigens keine ziehen. ich war angepisst ob der x-ten erwähnung eines rechtschreibfehlers, habe mich darüber geärgert und schnippisch (über-)reagiert. das mag jetzt nicht super souverän gewesen sein, aber ich wollte darauf antworten und noch mal präzisieren, was mich an diesem "wer nämlich mit h schreibt ist dämlich"-reflex so ärgert. und möglich ist ja auch das leben ohne mops - was loriot über eine existenz ohne frank elstner sagt ist nicht überliefert.
Tom (Gast) - 13. Mai, 09:40

Vermutlich hätte auch Lena "unter regulären Umständen" vermutlich anders reagiert. Nach dutzenden schlechten Fragen hat ihr "Filter wohl zu heftig angeschlagen. Das entschuldigt nicht die Reaktion, aber erklärt diese vielleicht nachträglich".
Lena war "angepisst ob des x-ten" Fehlers des Moderators. Sie hat "sich darüber geärgert und schnippisch (über-)reagiert. Das mag jetzt nicht super souverän gewesen sein".
Ich nehme Lena das nicht übel. - Genau so wenig, wie ich es Ihnen übel nehme.
Ich habe ja Manieren.
Miss Manierlich - 13. Mai, 15:03

@tom: ok, dem kann ich nichts hinzufügen. naja, vielleicht doch: hätte ich auf jekyllas kommentar nicht noch einmal einlenkend geantwortet, würde da jetzt nur meine zickige antwort stehen und man dürfte sich getrost fragen, uih, was war denn da los, warum wird hier so zickig auf eine berechtigte kritik reagiert? ob lena ihr verhalten bedauert und sich ein bisschen dafür schämt (ich zumindest würde die erste antwort jetzt vermutlich nicht mehr so schreiben, sondern lockerer damit umgehen), wissen wir nicht und werden es wohl auch nie erfahren. (ich für meinen teil fände es beruhigend zu wissen, dass sie ihr verhalten im nachhinein auch nicht mehr so dolle fand, wie sie das augenscheinlich in der situation tat)

insofern steht auch weiterhin nur dieser auftritt zur bewertung ihres verhaltens zur disposition und das finde ich nach wie vor genauso grenzwertig wie meine zickerei. (und ganz unerwähnt möchte ich dann doch nicht lassen, dass ein verärgerter medienprofi vielleicht anders reagieren sollte, als eine privatperson in einer blogdebatte)

und um das deutlich für alle überempfindlichen lena-verteidiger zu sagen: nein, ich erwarte keine öffentliche entschuldigung von lena. aber ein bisschen stille selbstkritik nachts allein im hotelzimmer, wenn der ganze trubel vorbei ist, würde ihr vielleicht genauso gut tun, wie mir und allen anderen.
Sara Sa (Gast) - 12. Mai, 14:43

Mit anderen Worten: Lena soll sich anpassen und das tun, was man von ihr erwartet? Einen künstlichen Charakter schaffen, nur um irgendeiner Rolle gerecht zu werden?

Ich würde meine Erbsenzählerei genausowenig ablegen wie sie offenbar, wenn mich schon jemand geradewegs dazu einlädt.

P (Gast) - 12. Mai, 14:54

Ich würde gerne einen Kommentar zum Text verfassen, aber er ist durch den Verzicht auf sämtliche Großschreibung unlesbar.

Jens (Gast) - 12. Mai, 15:04

Danke!

Auch wenn ich u.U. nicht dieselbe Wortwahl wie Miss Manierlich bevorzugt hätte (und auch kein Fan der Kleinschreibung bin): Der Beitrag spricht mir aus der Seele. Die Machtpositionen in so einem Interview sind so klar verteilt – Elstner würde sich hüten, der vom Sender mit hochgepäppelten Lena irgendwie zu schaden, sie dagegen ist in einer Position, in der sie sich fast alles erlauben kann – dass es auf mich nicht im geringsten Unterhaltsam oder erfrischend frech, sondern einfach nur zum Fremdschämen wirkte, wie sie sich da gab. Aber seit DSDS und Bohlen gilt es ja als Unterhaltung, wenn Menschen aus unangreifbarer Position weniger günstig stehende auflaufen lassen.

Und klar, angeblich soll Kontoverse wie diese hier gut für die Quote sein, aber das ging hier wohl nciht auf: Ich hab'Lena-Elstner nicht bis zum Ende durchgehalten, weil mir ihre zickige Art auf die Nerven ging, und die allgemeinen Quoten des Grand-Prix-Begleitshow-Overkills sind auch eher bescheiden.

Gast (59 J alt) (Gast) - 14. Mai, 18:18

Rente

Also auch im Showbiz sollte der eine oder andere vielleicht doch die Rentenregelung mit 65+ in Anspruch nehemen.
student (Gast) - 12. Mai, 15:14

vollkommen richtig

Hervorragender Artikel, dieser Videoausschnitt ist wirklich schwer zu ertragen, die Frau nur hochnotpeinlich. Aber ist ja nciht die erste, die nach so einer "KArriere" den Boden etwas unter den Füßen verliert...

Nicht von den Leuten ärgern lassen, die mit Kommentare über die Rechtschreibung vom Inhalt ablenken! ;)

kid37 - 12. Mai, 21:11

Warum steht eigentlich "Karriere" in Anführungszeichen? Ob man die Musik nun gut findet oder nicht oder das Showgeschäft ernst nimmt oder nicht - eine Karriere hat Lena nunmal gemacht. Und sogar Spaß dabei.
Tom (Gast) - 12. Mai, 15:24

Unglaublich, dass dieser Text von einer Miss Manierlich stammt, die sich vor wenigen Tagen noch darüber beschwerte, dass Kritik zumeist nicht direkt geäußert, sondern in höfliche Floskeln verpackt wird!

"Sie denken aber schon dran..." vom 28. März
http://miumeu.twoday.net/20110328/

Vielleicht schwingt da doch ein wenig der Neid mit, dass Lena sich nicht so sehr anpassen möchte und auf diese Floskeln einfach verzichtet.

Miss Manierlich - 12. Mai, 19:32

himmel hilf! die neid-argumente werden wirklich immer besser. im verlinken beitrag ging es auch darum (kritisch war das gar nicht gemeint, der typ wollte mir halt sagen, dass ich nicht verschlafen soll), das was man sagen möchte auch zu sagen. wie man daraus den umstand häkeln kann, ich würde mich komplett gegen höfliche floskeln und pro meinungs- und stimmungstrompeterei aussprechen, verstehe ich nicht. manchmal ist höflichkeit und auf-die-zunge-beißen eben die bessere wahl, als dem gegenüber ungeschminkt (und total unangepasst, yeah!) ins gesicht zu röhren, wie doof man sein verhalten findet. aber du hast natürlich recht: die welt braucht dringend mehr personen, die im brustton adoleszenter überzeugung von sich sagen, sie würden sich weder verbiegen, noch sich ihre meinung oder deren äußerung verbieten lassen. eben einfach voll authentisch und echt sein. wer sich auch mal dafür entscheidet eine töffige erwiderung herunterzuschlucken und damit nicht die nächste eskalationsstufe zu erklimmen, ist einfach nur wahlweise neidisch oder zu feige. was mein telefonat mit lenas öffentlichem fernsehauftritt zu tun hat? nachts ist es kälter als draußen.
Thom (Gast) - 12. Mai, 16:00

Ich habe ein gewissen Problem damit, nachzuvollziehen, warum hier einer Art das Wort geredet wird, die Menschen zu werbetauglichen Sprechblasenträgern herabsetzt und die das ewige Lächeln derer, die sich verkaufen müssen, zum Signum eines gelungenen Interviews verklärt.
Wer will und braucht denn bitte noch Lächeln und Sprechblasen?

Gregor Keuschnig - 12. Mai, 16:15

Ich habe ein gewissen Problem damit, nachzuvollziehen, warum hier einer Art das Wort geredet wird, die Menschen zu werbetauglichen Sprechblasenträgern herabsetzt
Das hätte ich auch. Nur - das steht ja nirgendwo.
al. (Gast) - 12. Mai, 16:50

Text

Also ich persönlich lege Wert auf eine korrekte Schreibweise und wenn ich solche Aussagen lesen muss, die andere heftigst angreifen und die Rechtschreibung dann so schlecht wie in diesem Text ist, sagt das für mich schon alles über den Autor/die Autorin. Aber im Netz kann sich ja nun mal jeder produzieren. Allerdings fehlt mir jegliches Verständnis für den link auf BILDblog.
Kati K. (Gast) - 12. Mai, 16:51

Fakten, Fakten, Fakten

Das war ja schon bei USFO so. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Gibts eigentlich schon Selbsthilfegruppen gegen Lena-Allergie?

Zugegeben, auf die meisten "Verteidiger" könnte Lena gut verzichten. Aber was hier von den Kritikern geboten wird ist armselig. Die Alben haben schon dreifach Platin. Wer da was von One-Hit-Wonder schreibt, der spinnt. Selbst wenn sie am Samstag letzte würde -- Handys verkaufen wird die nie müssen. Die Häme ist einfach peinlich.

Dann noch diese Nervensägen, die aller Welt erzählen müssen, wie doof der ESC ist, dass das alles Verschwendung von GEZ-Gebühren ist, dass richtige Musik anders ist und Kultur erst recht. Trollt doch mal bei Fussball oder so.

Gregor Keuschnig - 12. Mai, 17:27

Wo steht in dem Text was von "One-Hit-Wonder" oder Handyerkauf? Ist mir das entgangen oder beklagen Sie sich über etwas, was gar nicht zur Disposition steht?
Kati K. (Gast) - 12. Mai, 17:35

Der "handyverkaufenden castingshowgewinner" steht oben wörtlich im Text. Vielleicht st die kleine Schrift doch ein Problem. ;-)

One-Hit-Wonder steht zwar nicht direkt im Text, aber was soll es denn sonst bedeuten, wenn ständig erzählt wird, dass Lena in Kürze vergessen ist.
ulrike n. (Gast) - 12. Mai, 18:08

@Gregor Keuschnig

Als "Möchtegernbesserwisser" sollte man eigentlich mit Fakten glänzen. An Formulierungen rumnörgeln kann jeder Anfänger-Troll.
Gregor Keuschnig - 12. Mai, 22:18

@ulrike n.
Wo sind denn Ihre Fakten? Auf der Damentoilette?
Miss Manierlich - 12. Mai, 23:29

obwohl ich spätestens nach diesem auftritt kein lena-gutfinder mehr werde: wo steht denn im ursprungstext etwas davon, lena sei ein one-hit-wonder oder hätte bzw. müsste demnächst wieder handies verkaufen? wo steht im ursprungstext, lena sei bald wieder vergessen? genau genommen steht da nur, welche seltsamen blüten lenas eigene wiederbelebungsversuche des alten lenacharmes in meinen augen bei diesem interview getrieben haben und dass ich das weniger lustig als andere finde.

der angesprochene handyverkaufende castingshowgewinner steht im obigen text, bezieht sich aber nicht auf lena. da steht doch deutlich, dass sie nach ihrem sieg und im zuge der mannigfaltigen erklärungsversuche für ihren erfolg gern als gegenentwurf dazu stilisiert wurde. möglich, dass hier der fluch des kleinen textes zuschlug, aber weder habe ich lena erfolg, noch können als sängerin, noch eine karriere abgesprochen. und das sage ich nicht weil ich fände, dass man das nicht darf - sondern weil es da schlichtweg nie stand. wie heftig hier teilweise selbst auf die vermutung einer solchen äußerung reagiert wird, erstaunt mich dann doch (und damit meine ich nicht kati ks kommentar).

vielmehr ging es in diesem ganzen text nur darum zu sagen, dass mir dieser auftritt nicht gefiel und woran dies lag. wenn das die gefühle eines durchschnitts-lena-fans schon dermaßen überstrapaziert, wie es die meisten kommentare nahelegen, finde ich das bemerkenswert und seltsam.

die formulierung "die häme ist einfach peinlich" angesichts der reaktionen der selben leute auf elstners misslungenes interview ist dann einfach nur noch bezeichnend.
Anna (Gast) - 12. Mai, 17:02

Schlechte Nachrichten

Nicole hat unsereine fast 3 Jahrzehnte ertragen müssen. Stellt euch schon mal drauf ein, dass ihr mit der Medienpräsenz von Lena so lange zu leben habt, bis der Pokal wieder nach Deutschland geht.

Wenn ich gemein wäre, dann würde ich noch damit drohen, dass zukünftig Bohlen statt Raaab involviert ist.

Gregor Keuschnig - 12. Mai, 17:26

Ich weiß ja nicht, welche Fernseh- oder Radioprogramme sie schauen/hören. ich habe von Nicole seit Jahrzehnten nichts mehr gehört. Und das ist auch gut so.
Anna (Gast) - 12. Mai, 17:39

@Gregor Keuschnig

Na bitte, geht doch. Die selektive Wahrnehmung wird auch mit Lena bald funktionieren. Man muss nur wollen.
Gregor Keuschnig - 12. Mai, 22:19

@Anna

Es sollte aber Leuten, die die selektive Wahrnehmung nicht praktizieren gestattet sein, das dann Wahrgenommene kritisieren zu dürfen. Das nennt man - schon mal gehört? - Kultur. Nichts für ungut.
Phorkyas - 13. Mai, 09:25

Dann gehörte es auch zur Kultur, wenn ich ein Ampellicht kritisiere (wo waren denn da all diese Glühbirnennostalgiker als dort die bösen LED's ihren Siegeszug antraten) oder Kommentare in Blogs?

Scherz beiseite, natürlich gehört das Streiten über Umgangsformen, Geschmack, Musik (so man sie so nennen dürfte) zur Kultur. So möchte ich aber einen Kommentar stellvertretend für diejenigen abgeben, die auf ihrem Recht beharren, sich nichts davon anzuschauen, die nicht verstehen, wie man sich für oder gegen Lena so echauffieren kann, für die es die Worte nicht wert ist. (Schon zuviele.)

Disclaimer: Den Blog-Text habe ich gelesen, verzichte aber darauf mir das Video anzuschauen, weil es mir reicht gestern von so einer Vorausscheidung drei Bands gesehen zu haben - der Hauptpunkt des Textes ist doch auch die Umgangsformen in besagtem Interview zu bemängeln. Das ist doch legitim - ob man das nun selbst so sehen würde oder nicht. Vielleicht sollte man darüber diskutieren, aber das wäre wohl nicht so aufregend. Nun versuche ich es einmal anders: heut morgen im Radio interviewte die Moderatorin jemanden aus der FDP und ließ nicht davon ab, in Richtung Herrn Westerwelle zu schießen. Der Mann hielt ruhig dagegen, aber die Moderatorin schoß beharrlich weiter und das mit eigentlich nur einem Argument: die schlechten Umfagewerte (bzw. sei Herr Westerwelle schlecht für die Partei, weil er so unter Beschuss sei!)... So etwas finde ich schlimm: Da findet doch gar kein Gespräch mehr statt, es kommt zu keinem Moment des Innehaltens oder gar Nachdenkens.
Gregor Keuschnig - 13. Mai, 19:46

Lieber Phorkyas,
es gab einen sehr guten Beitrag vor zwei Jahren von Ulf Erdmann Ziegler in der FAZ über das Glühbirnen-Verbot - ein Vorgang, der an Relevanz das von ihnen kritikwürdig befundene Ampellicht deutlich überbieten sollte.

Die Kommentare auf diesem Blog hier bestärken meine Annahme, dass Banalität inzwischen mehrheitlich mit Authentizität verwechselt wird. Da sagt mal einer bzw. eine, dass die Kaiserin nicht nur nackt ist, sondern auch noch schlechte Manieren hat - und prompt bricht eine Welle der Entrüstung los, die unzweifelhaft religiöse Züge hat. In Ermangelung von Argumenten wird das Layout des Blogs kritisiert (das ich auch nicht mag, aber die Qualität des Textes entschädigt) oder schlichtweg ad hominem geschossen. Dabei müsste jedem menschlichen Wesen mit einem IQ jenseits von 65 aufgehen, dass man auf eine solche Göre gar keinen Neid entwickeln kann. Neid wäre nur denkbar auf jemanden, der etwas kann, weiss, beherrscht. Hier ist für jeden ersichtlich, dass dies nicht der Fall ist. Natürlich hat Lena den ESC 2010 gewonnen - okay. Aber auch Michael Schumacher hat Seifenkistenrennen gewonnen, ohne in bräsige Arroganz zu verfallen - das kam dann später.

Nicht auszudenken was passiert, wenn sie noch einmal gewinnen sollte. Ich werde dann vermutlich die Staatsbürgerschaft von San Marino beantragen.
Phorkyas - 14. Mai, 22:06

Kurz durchzuckte mich ob dieses Gühbirnenverbots damals auch dieser kulturkritische Reflex - aber im Nachhinein kann ich nur den Kopf schütteln, es gibt doch zahlreiche Energiesparlampen, die der guten alten Glühbirne zum Verwechseln ähnlich sehen. Also ne, irgendwann, dann könnte man auch um die einheimischen Eichhörnchen und Marienkäfer bangen, die angeblich von aggresiven ausländischen Arten bedroht werden, Diskettenlaufwerke beweinen usw. usf. - [Gut klingt schon wie ein hoffnungslos Progressiver und ich geb ja auch zu dass ich mir auch schon nen e-reader gekauft habe, probier' ich's halt mal aus]

"Banalität die [..] mit Authentizität verwechselt wird." Da mag was dran sein, aber der Vorwurf geht an die Journalisten und Fans, die sich in diese Begeisterung steigerten. Eine Leistung sehe ich aber schon von Raab und Lena: nämlich eine Lücke oder Nische besetzt zu haben, die sie auch in längeranhaltenden(?) Erfolg ummünzen konnten. Von dieser Art von Popmusik halt ich zwar nix, aber ich glaub es ist kein einfaches Geschäft und auch wenn Achtung oder Respekt sicherlich zuviel wäre,... wäre eine gepflegte Indifferenz nicht angebrachter, als noch fieser zu schimpfen als diese "Göre" es getan hätte? - Ihr Schumacher-Beispiel finde ich da auch sehr passend. Da wäre ich nämlich auch genau entgegengesetzter Meinung: dass es sich nämlich sehr wohl um eine sprotliche Leistung handelt (die Beschleunigungen, die da wirken, die Reaktionsschnelligkeit usw.) - auch wenn das natürlich ein völlig blödsinniger, stupider Sport ist. Aber: Wie viele der "Leistungen", auf die der Mensch so stolz sind, sind doch völlig sinnfrei und abstrus... und am meisten noch in der Kultur!

Da reden sich die Leute ein sie müssten vor Farbklecksen erfuhrchtsvoll erstarren, sich schwere, alkoholische Getränke zuführen, die Lunge verteeren, abstrusen Textgirlanden hinterherschmökern oder Glühbirnen vermissen! (Und deshalb gibt es natürlich nichts Größeres als den Menschen --.. nur suche sich ein jeder bei welchem Scheiß er da mitmachen möchte?)
Simone (Gast) - 12. Mai, 19:26

So oder so?

Offenbar wird der Auftritt sehr unterschiedlich wahrgenommen. Siehe http://faz-community.faz.net/blogs/fernsehblog/archive/2011/05/10/das-vorabendgrauen-zum-eurovision-song-contest.aspx

Gut, Nigge ist leicht lenafiziert. Aber den Kommentaren nach zu urteilen hat Lena mehr neue Fans gewonnen als alte verärgert.

Daniel (Gast) - 12. Mai, 19:55

Zustimmung

Zunächst einmal danke an einige meiner Vorkommentatoren: Die Bezugnahme auf kleine Schrift und durchgängige Kleinschreibung hat es mir sehr erleichtert, Kommentare, die es zu lesen lohnt, von denen, die ich getrost überspringen kann, zu unterscheiden.
Eigentlich mag ich Lenas Art, in Interviews eben nicht angepasst und glattgebügelt zu sein, sondern spontan und mit Ecken und Kanten. Hier jedoch, da stimme ich der Autorin vollkommen zu, hat sie die Grenze zur Unhöflichkeit überschritten. Sonst macht sie auf mich einen souveräneren Eindruck.
Frank Elstner ist für mich immer wieder ein willkommener Grund, umzuschalten. Dennoch hat auch er in meinen Augen ein respektvolles Verhalten ihm gegenüber verdient. Ich hoffe, ich bin mit dieser Meinung nicht so alleine, wie die Kommentare hier es nahelegen...
Übrigens finde ich konsequente Kleinschreibung angenehmer als KONSEQUENTE GROSSSCHREIBUNG.

Grinsi Kleinpo (Gast) - 12. Mai, 21:33

Ich habe mir das hier angetan. Den wall of text am anfange habe ich mir nicht gegebenda einfach zu blöde wenn auch konsequent. Lena hin Elster her. Die eine ist voll auf Droge und und so der andere hat seine beste Zeit im letzten jahrtausend gehabt. beide sind extreme und beide sollte man nicht in einen Käfig sperren.
Manieren sind was anderes und die Deutsche Sprache funtz auch irgendwie anders. Wer sich nie gefragt hat warum es den keinen Finger an beiden Händen gibt, sollte sich ....


Elster ist ne Schlaftablette und sollte lieber am Schreibtisch arbeiten und nicht mehr im Rampenlicht stehen, denn dort ist es einsam. Lena sollte keine Interviews geben, denn interessieren tun es sie eh nicht und damit wahrscheinlich auch nicht den Zuschauer. Dieser ganz Rummel um die Unfähigkeit beider geht auf den Sack, meinen Sack. Was bin ich froh die Idiotenbox vor ein paar Jahren aus meinem Leben entfernt zu haben.

btw altpinkmetallic ist wirklich nicht die beste Wahl für eine minischrift auf weisem Grund. frau manier würde es noch toppen können wenn sie ein helles zitronen gelb genommen hätte.

Ich persönlich halte den ersten Eindruck für den wichtigsten. Scheiß Aussehen gleich blöder Blog.

und da war ja noch was mit Respekt und so. Selbigen haz man nicht ad hoc und per se man verdient ihn sich. Jeden Tag und in jedem Augenblick. Verleiren kann man ihn auch jeden Tag und jeden Augenblick. Dieser Blog hat keinen Respekt verdient. Er ist nur schrecklich dröge.

und damit ist wohl alles geschrieben.

Fragen: Miss M. sprechen sie rosa? Tragen sie eine rosa Brille und besitzen sie vielleicht eine Textverarbeitung mit fest eingestellter Schriftgröße oder sind einfach von haus aus unhöflich zu meinen Augen?
Miss Manierlich - 13. Mai, 00:01

@grinsi: dass du die wall of text am anfang gemieden und dein augenmerk gleich dorthin gelenkt hast wo es wehtut, nämlich direkt in die kommentare, ist natürlich löblich und sinnvoll.

auch bezüglich der einschätzungskraft des ersten eindruckes sind wir uns ja erfreulicherweise einig.
Mitch (Gast) - 12. Mai, 23:31

Danke!

Danke für diesen Artikel - ich dachte wirklich, auch ich sei mit meiner Meinung über eine sich völlig daneben benehmende Lena alleine auf der Welt...

Ja, Frank Elstner hat Fehler gemacht. Aber die hätte man entweder ignorieren oder schlagfertig, bzw. humorvoll aufgreifen können. Davon war Lena mit ihrer dumm-dreisten Art, die von großer Arroganz zeugte, ungefähr so weit entfernt, wie Stefan Raab von einem seriösen Eurovison-Moderator.

Harald Dechant (Gast) - 12. Mai, 23:50

Ungezogen? Recht so!

Ich bin kein echter Fan von Lenas Musik und ihrer Art ("Kackwurst in der Hose" - nein, also wirklich...), allerdings: mangels Alternativen in Deutschland mag ich die Frau doch ganz gern und verteidige sie, wenn es sein muss. So denn: ich will keine "Stars", die sich verbiegen. Authentizität ist mir lieber. Lena wirkt seit Monaten auf mich arg gekünstelt als ob sie eine Rolle spielt. Voll crazy und so überrascht vom Erfolg. Ja klar. Da ist es total ok, wenn sie bei einen schleimigen Moderator mal aus der Roller fällt und fies und biestig wird. Liebe Mädchen kommen in den Himmel - böse, die kommen überall hin. Außerdem zum Thema Manieren: Manieren hat man gegen Schwächere zu pflegen. Immer. Gegen doofe Autoritäten kann man auf Manieren verzichten. Frank Elstner, den Granddaddy des deutschen Biedermannfernsehens zu foppen - das ist fast schon Roch´n´Roll.

pfommi (Gast) - 13. Mai, 00:55

Ähm ?!

FE ist also senil und LML in ihrer Entwicklung im Alter von ca. 12 Jahren stehengeblieben.
So what?
(Abk. und Anglizismen sind btw genauso uncool wie Kleingeschreibsel.)
Cheers

Godot (Gast) - 13. Mai, 01:47

Ein bißchen Frieden, ein bißchen...

Ich finde den Text gut, er spricht mir aus dem Herzen und - abseits meiner persönlichen Meinung - bin ich auch einfach froh darüber, doch noch eine andere Meinung als die vorherrschende irgendwo zu finden. Schlicht und ergreifend aus Prinzip. Oder ist hier irgendwer gegen freie Meinungsäußerung? Und ich meine, im Besonderen, wenn es um ein so belangloses Thema wie dieses geht.

Was mich jedoch nun wirklich irritiert, sind die teilweise doch sehr ausfallenden und beinahe schon hysterischen Reaktionen auf diesen Text. Dies ist anscheinend ein kleiner, persönlicher Blog, demnach mit persönlicher Meinungsäußerung und ohne den Anspruch Güteklasse-A Journalismus at its best zu liefern. Darauf dann derart massiv und sogar aggressiv zu reagieren, scheint mir doch sehr übertrieben und läßt mich Kopfschütteln. Denn ich frage mich, wo dabei der Sinn sein soll - oder, ob es nicht wichtigere Themen, wichtigere Artikel, wichtigere Blogs oder Foren im endlosen WWW gäbe, wo solches Verhalten vielleicht eher angebracht schiene. Wenn ich irgendwo auf einen Artikel stoße der mir nicht gefällt (aus welchem Grund auch immer), dann ignoriere ich ihn normalerweise schlichtweg. Oder, im Falle eines Anfalls von Redseligkeit, lasse ich vielleicht einen kleinen Kommentar da, um meine Missfallen auszudrücken und damit hat es sich dann aber auch. Jedoch so ein riesen Bohei um so wenig zu veranstalten, scheint mir äußerst befremdlich. Vielleicht hätte ich mit derartigen Reaktionen in irgendeinem "Lena Fan-Forum" für fanatische Teens gerechnet. Aber, daß Leute von einer Instanz wie BILDblog hier her hüpfen, sich dann durch einen Text quälen (von dem sie schon nach zwei Sätzen wissen, daß sie ihn "daneben" finden) und sich anschließend noch die Mühe machen lange Kommentare zu schreiben... Entschuldigung, aber ich verstehe das nicht. Ist das dieses Internet Syndrom von "Hört mich! Meine Meinung ist wichtig! Am aller wichtigsten!"?

Dann zu dieser unseligen Groß- versus Kleinschreibung Diskussion... Ich lese viele englischsprachige Medien (wo ja bekanntermaßen alles bis auf Eigennahmen klein geschrieben wird) und bin es somit gewohnt, so daß ich jetzt weder einem hysterischen Hassanfall erlegen wäre, noch plötzliches Erblinden davongetragen habe. Natürlich ist es Geschmackssache und somit kann jeder Autor, wie auch Leser, es ganz für sich entscheiden wie er es damit hält. Auch ich bevorzuge die übliche Groß-/Kleinschreibung, aber wegen so einem Kinkerlitzchen eine derartige (beinahe schon) Hexenjagd - teilweise definitiv unter der Gürtellinie - zu veranstalten, spricht eindeutig nicht für jene "Hauptsache anti-alles" Kommentatoren. Ich meine, wirklich - Leute, habt ihr denn echt keine anderen Sorgen in eurem Leben, so daß ihr euch dermaßen über so einen Pillepalle Kram echauffiert, daraus so eine riesige Diskussion macht und so viel Zeit da hinein investiert? Wir reden hier schließlich nicht über den Nahost-Konflikt oder ähnliches, sondern über das kleine Lenachen, den Tralala Song Contest und kleine Buchstaben. Echt, wenn das eure größten Sorgen im Leben sind, dann bin ich - um zum angesprochenen Thema "Neid" zu kommen - tatsächlich zutiefst neidisch auf euch und würde wirklich gern meine Sorgen gegen eure ach-so-großen Probleme tauschen. Wirklich, ich bin ein bißchen sprachlos darüber, daß es anscheinend nichts anderes zu geben scheint worüber man kreischen und sich echauffieren könnte. Mein Wort zum Freitag.

Miss Manierlich - ich kenne Dich zwar nicht, aber laß den Kopf nicht hängen. Schreibe weiter, was immer Du magst. Dafür sind Blogs schließlich da und jeder, der meint er könne es besser, kann ja einen eigenen Blog aufmachen, uns den Link dazu geben und dann sezieren wir einfach mal seine Texte nach etwaigen Schreibfehlern, Ungereimtheiten und Geschmacklosigkeiten. Hoffen wir für diesen Jemand, daß er/sie/es auch ja immer die Großschreibung akkurat einhält. Andernfalls droht der Scheiterhaufen.

Alex (Gast) - 13. Mai, 04:04

100%

Danke Ms Manierlich, kann nur zustimmen. Wer's so nötig hat einen anderen zu erniedrigen um sich selbst zu erheben, beweist nur seine Unreife und setzt sich selbst dem Spott aus - verdientermaßen. Immer drauf!
Bin selber kein Elstner-Fan, aber der "Alte Mann" hat ein viertel Jahrhundert in dem Irrenhaus TV-Unterhaltung durchgestanden und hält sich noch (relativ) gut. Wenn er da mal ein bissel Quark redet, sollte man großzügig drüber wegsehen. Nebenbei hat er das Interview schon professionell geführt (OK, nach dem Maßstab für Elstner), nur war das Persönchen wohl nicht fähig, seine Vorlagen passend abzuschließen. Mit Charme, Geist, oder zumindest mit Stil. Germany, zero points!

Aber dieses ESC-Dingens ist eh nur Quatsch mit Soße. Was ich viel störender finde: Daß die überheblichen selbstverliebten Schnösel , die sich bewußt und gern auf Kosten der (vermeintlich) Schwächeren profilieren (bei einem Herrn Raab als Interviewer hätte sich diese unsägliche Person das wohl nicht gewagt, egal was für dumme Sachen er von sich gegeben hätte) soviel Anhänger finden.

Nach unten treten, nach oben kriechen, scheint aber allgemein ein beliebtes Motto dieser Zeit zu sein. Beim Durchlesen der Kommentare kam mir das Mittag von vorgestern wieder hoch. Was manche (manche? Die meisten.) hier für eine Haltung (kann man das noch so nennen?) zu Themen wie Respekt / Achtung / Umgang / ... präsentieren, macht mich schon nachdenklich. Viele scheinen einem gnadenlosen Konkurrenzkampf ausgeliefert zu sein (wen wundert's in diesem Land), was ihr Verhalten ziemlich prägt. Sozialdarwinismus at it's best.
Scheint als ob die Idioten / Speichellecker / Nationalisten / Opportunisten / Egomanen / ... in diesem Land endgültig die absolute Mehrheit "errungen" haben. Na Mahlzeit.

Aber wenigstens zwei Pluspunkte hat das Ganze:
Erstens, neues gutes Blog in die Linksammlung. (Danke für dein Geschreibsel, Miss Manier.)

Zweitens, die "Madame" wird's wohl nicht lange machen. Jeder "Entscheidungsträger" in den Sendern, privat wie ÖR, als auch im Musikbusiness dürfte sich das Interview mal reingezogen haben. Glaube nicht, daß da einer erpicht drauf ist von so einer vorlauten Göre vorgeführt zu werden. Hat wohl alles seine Grenzen, auch im Showbiz. Und ob Frankie E. sich das so einfach bieten lässt? Hmmm. Gottseidank eine Pseudokarierre weniger.
Wenn's gut geht, fliegt sie richtig auf die Schnauze - und lernt daraus. Wäre zu wünschen. Alex

isara (Gast) - 13. Mai, 10:24

"Erstens, neues gutes Blog in die Linksammlung. (Danke für dein Geschreibsel, Miss Manier.)"
Dem kann ich nur zustimmen. Wie virtuos du, liebe Miss Manierlich, mit Worten umgehst und wie du deine Gedanken in Worte fassen kannst - Hut ab, ich würde es gerne so können wollen. Sei daher versichert, dass du auch bei mir seit gestern im Ordner "täglich nachschauen, ob etwas Interessantes da ist" gespeichert bist.

Ich habe deinen (unkommentierbaren) Beitrag bezüglich der Kleinschreibung gelesen und kann deine Argumentation nachvollziehen. Es ist in der Tat dein Proivatvergnügen, hier zu bloggen und wem deine Art und Weise (sowohl in Ausdruck und Inhalt als auch äußerer Form) nicht passt, soll das Lesen halt lassen.

NUR... wenn du das wirklich ausschließlich zu deinem Privartvergnügen machst, warum schreibst du dann nicht und speicherst die Texte einfach auf deinem Rechner? Warum veröffentlichst du sie dann im Internet, wo sie dann von anderen gelesen werden können? Natürlich MUSS niemand deine Texte lesen, aber warum fällt es dir so schwer, auf deine Leser wenigstens ein bisschen zu zu gehen? (die Frage brauchst du nicht mir zu beantworten, aber vielleicht dir selber..? :-))

Ob man Versalien benutzt oder nicht, ist sicher eine Sache der Gewohnheit. Ich persönlich KANN garnicht bewusst deutsche (!) Texte schreiben, ohne an den entsprechenden Stellen Versalien zu benutzen - einafch, weil ich es so gelernt habe. Ein Automatismus, der interessanterweise im Englischen und Niederländischen bei mir nicht existiert. Da kann ich flüssig alles klein schreiben - und auch lesen. Insofernkann ich deine Weigerung, die Großschreibung zu berücksichtigen, verstehen und auch akzeptieren.

Wieso es für dich jedoch scheinbar auch nicht in Frage kommt, die Schriftgröße deines Blogs standardmäßig um ein oder zwei Punkt zu erhöhen und nach dem Schreiben noch ein paar zusätzliche Absätze einzufügen, kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Das eine mag persönliche Vorliebe und Gewohnheit sein, bei der du nicht bereit bist, dich für Andere umzugewöhnen (was wie gesagt okay für mich ist!).

Die Weigerung jedoch, ein paar grundsätzliche Regeln der Lesbarkeit zu beachten (welche dir auch im Schreibfluss keine Hindernisse bereiten würden), erinnern mich schon an eine gewisse kindliche Dickköpfigkeit und Engstirnigkeit.

Du hast so viele interessanten Dinge mitzuteilen! Und ich finde es einfach schade, dass du es denjenigen, denen das Lesen am Bildschirm Mühe bereitet, so schwer machst, dich lesen zu können.

Ein Mensch mit gesunden Augen kann sich das vielleicht nicht vorstellen, wie mühselig es ist, mit dem Finger jede Zeile nachfolgen zu müssen, weil die Augen anders dem Zeilenfluss nicht folgen können und somit dauernd in der falschen Zeile landen. Das ist mühselig und frustrierend und hat nichts mit "sich keine Mühe geben wollen" zu tun, sondern ist schlichtweg alters- und/oder krankheitsbedingt.

Ich möchte klarstellen, dass ich dich hiermit NICHT angreifen will, sondern mit dir in einen Dialog treten möchte (wie es so schön heißt). Wäre hier irgendwo eine Mailadresse hinterlegt, hätte ich dir diese Worte gerne privat geschrieben.

Denn irgendein Teil von mir kann nicht glauben, dass du einerseits mit deinen Beiträgen der Welt (bzw. ihren Bewohnern) eine andere Sicht auf die Dinge vermitteln möchtest, dir aber für dich herausnimmst, die Sicht der Anderen einfach zu ignorieren.

Viele liebe Grüße & ich freue mich schon auf deine kommenden Beiträge!
Isara
Bruder Bernhard (Gast) - 13. Mai, 07:23

Welch ein Mob hier

meine Güte, hoffentlich verirren sich diese Rabauken nie auf meinen Blog. Zur Information: in jedem Browser lässt sich Schriftart, Schriftfarbe, Schriftgrösse einstellen - aber dann gäbe es ja nichts mehr zu motzen, oder? Ich lese hier in schwarz-weiss mit Schriftgrösse 16 einen gut geschriebenen Beitrag, sehr unterhaltsam, danke dafür.

isara (Gast) - 13. Mai, 09:34

Und wie mache ich das? Sind Sachen wie Schriftgrößen, -farbe und -art nicht vom Programmierer festleget? Sicher, es gibt Seiten, wo man die Schriftgröße als Benutzer einstellen kann. Dann sind aber auch entsprechende Schaltflächen.

Also, wenn das jemand erklären mag, wie man hier Font, Farbe und Größe umstellt - mein ehrlicher Dank würde denjenigen ewig verfolgen.
Bruder Bernhard (Gast) - 13. Mai, 11:15

Isara:

Firefox, franz. Oberfläche: Outils-Options-Police et couleurs für Schriftgrösse und -Art; danach noch den Knopf Couleurs, dort die Farbe einstellen, danach das Häkchen bei Autoriser les pages web à utiliser leurs propres couleurs... entfernen.

Um des ewigen Dankes gewiss zu sein, noch der Hinweis, wie es auf dt. heissen könnte: Extras-Optionen-Schriften und Farben; Knopf: Farben; Häkchen entfernen bei Webseiten erlauben, eigene Farben und Schriften zu verwenden. Das jetzt ohne es nachschauen zu können.

Andere Browser, gleiche Sitten, schau einfach in den Einstellungen nach.
Yvi (Gast) - 13. Mai, 13:28

man kann auch strg + "plus-zeichen" drücken, dann wird alles größer.
Bassa (Gast) - 15. Mai, 09:57

Ebenso lässt sich die STRG-Taste mit dem Scrollrad verwenden, um die Größe zu ändern.

Mit STRG und der 0 im Ziffernblock kann man dann wieder auf die Standard-Größe zurück. Das sollte eigentlich mit jedem Browser klappen.

Schriftart und Farbe sind schwieriger. Der Firefox "versteckt" das unter Extras -> Einstellungen -> Tab Inhalt. Dort muss man allerdings unter "Schriftarten & Farben" noch auf "Erweitert" klicken, und dann Seiten das Verwenden eigener Schriften verbieten - genauso wie es Bruder Bernhard in der deutschen Version des FF vermutet. Version 4 übrigens, aber das dürfte bei den 3er-Versionen ähnlich genauso sein.
Opera hat unter Extras -> Einstellungen -> Erweitert einmal den Punkt "Schriften", wo man auswählen kann, welche Schriftarten wie aussehen sollen und unter "Inhalte" den Button "Darstellungsoptionen". Der öffnet ein Fenster, bei dem man im Tab "Darstellungsmodi" festlegen kann, welche Schriftarten verwendet werden.
Beim IE gibt es unter Extras -> Internetoptionen die Möglichkeit, das Erscheinungsbild zu manipulieren. Unter "Barrierefreiheit" kann man dann einstellen, dass die Angaben der Seite ignoriert werden und die eigenen immer verwendet werden.

Bruder Bernhard, es ist allerdings eher Aufgabe des Seitengestalters, die Seite lesbar zu machen und in der Regel hat er oder sie sich ja etwas bei der Wahl von Schriftart, -farbe und -größe gedacht.
Ich für meinen Teil finde nur die Kleinschreibung nervig, aber das ist kein Grund mit "Ist mir zu blöd, das zu lesen, aber ich find es doof" zu kommentieren.
Ihr Blog ist jetzt übrigens hier verlinkt, ich hoffe, Sie haben damit ihre "Angst" nicht "erfüllt". OT: Meine 30l-Müllbeutel sind teilweise nach einer Woche voll, oft aber noch nicht.
oasenhoheit (Gast) - 13. Mai, 09:51

nachdem ich gestern mit interesse die kommentare hier mitgelesen hab, hab ich nun auch noch das interview in den betreffenden ausschnitten angeschaut, um mir eine eigene meinung bilden zu können.

herr elsner hat einige sehr nichtssagende fragen gestellt, deren beantwortung wenige informationen geliefert hätten, viel sinnbefreites blabla halt.
dennoch find ich die art, wie lena darauf reagiert hat, ziemlich daneben und habe mich fürchterlich für ihre herablassende art fremdgeschämt. am schlimmsten war dieses herablassende grinsen, als unterhielte sie sich mit einem geistig behinderten, und das augen verdrehen.

elsner konnte als moderator nicht auf dieselbe schiene gehen, tat sich aber anscheinend zunehmend schwer, unverfängliche fragen zu stellen, um das gespräch irgendwie noch am laufen zu halten. statt ihm entgegen zu kommen, hat lena aber sehr offen gezeigt, dass sie keinerlei interesse an dem gespräch hat und ihm mit ihren teilweise abgehackten antworten, teils unnötigen widersprüchen erst recht knüppel zwischen die beine geworfen.

elsner hätte das ganze, statt unbeholfen weiterzufragen, vielleicht retten können, wenn er angemerkt hätte sie mache den eindruck, als wollte sie lieber woanders sein. daraufhin hätte sie entweder ehrlich antworten und das interview abgebrochen werden können, oder sie hätte sich gefangen und für den rest der zeit die zähne zusammenbeißen können.

lena war mir bisher egal, der esc ist es eh.
als sie letztes jahr gewonnen hat, war ich erstaunt und hab ihr den sieg gegönnt. dass sie dieses jahr gleich wieder antritt, hab ich mit der sorge bedauert, dass sie sich nicht mehr steigern, sondern nur noch gleich bleiben oder verlieren kann.
nach dem interview aber ist dieses bedauern verschwunden. ich wünsche ihr zwar auch weiterhin keinen totalen reinfall, könnte mir aber vorstellen, dass ein dämpfer ihrem offensichtlich abgehobenen ego nicht unbedingt schaden würde.

oasenhoheit (Gast) - 13. Mai, 11:59

eben beim titanic-magazin gefunden. *lol*

http://www.titanic-magazin.de/news.html?&tx_ttnews[tt_news]=4265&cHash=b01875e301a828852e00c12b5e360806

[blockquote]Selten gesprochene Sätze
•"Arme Griechen. Eigentlich machen die ihre Sache ganz ordentlich."
•"Schumi. Schumi. Schuuumiii! Wahnsinnsrunde!"
•"Spannend finde ich ja das jüngste Buch von Helmut Schmidt über Religion und so."
•"Die Waschmittelwerbung in Deutschland wird von Jahr zu Jahr besser."
[b]•"Lena wirkt sehr seriös und nervt auch überhaupt nicht." [/b]
•"Hans-Ulrich Jörges macht sich in Talkshows ein wenig rar."
•"Gut aussehen tut sie ja, die Birgit Homburger." [/blockquote]
AndreasP (Gast) - 13. Mai, 10:23

Frank Elstner macht nun seit gefühlten 50 Jahren eine Karriere damit, dass er vor 50 Jahren anscheinend einen Tick lustiger war als andere Radiomoderatoren. Lena wird den Mann gar nicht kennen - außer sie ist hingebungsvolle Zuschauerin der Seniorenrunden in en Talkshows im 3. Programm des SWR. Warum sollte sie vor so einer Trantüte auch noch Respekt haben? Weil er älter ist? Wen stellt die ARD als nächstes hin, um Teenies zu interviewen? Der SWR hat da noch ein paar Starmoderatoren zu bieten: Wieland Backes und Peter Voß zum Beispiel.

AndreasP (Gast) - 13. Mai, 10:27

Wenn man dumme Interviewer etwas unhöflich abkanzelt, hat das übrigens schon immer großen Unterhaltungswert. Siehe http://www.youtube.com/watch?v=lM9i-8j45xg Es sei den Interviewten gegönnt, auch mal bissig zurückzuschlagen, wenn schon die Interviewer handzahm und sterbenslangweilig sind.
Ali Schwarzer (Gast) - 13. Mai, 12:46

Du weißt aber schon, dass Brandt ihn nicht unhöflich abgekanzelt hat, sondern nur (auf spaßige Weiße) seinem Wunsch nachkam, sich schön kurz zu fassen? Qualitativ besteht ja wohl ein Unterschied zwischen den beiden Interviewten.
invinciblebrat (Gast) - 13. Mai, 13:33

Aber Aber, Miss Manierlich. Da haben Sie jetzt alle Lena-Fanboys auf die Barrikaden gebracht. Lena hat in Germany nach ihrem grandiosen und weltenerschütternden GP-Sieg einen sakrosankten Status. Das hätten Sie doch wissen müssen.

suppie (Gast) - 13. Mai, 13:33

eine doofe fernsehsendung, eine langatmige beschreibung derselben und über hundert kommentare dazu.
da gibts dann also menschen, denen es nicht zu blöd war, ihre lebenszeit mit diesem fernsehprogramm zu verkürzen und sich dann obendrein hier nochmal auszulassen.
leute, guckt phönix, galileo, arte, 3sat und wenns sein muss auch "das vierte".
oder ist in eurem leben so wenig los, dass ihr euch künstlich aufregen müsst?

oasenhoheit (Gast) - 13. Mai, 13:57

galileo soll jetzt aber kein beispiel für annähernd qualitativ hochwertiges fernsehen sein, oder?

http://www.bildblog.de/23262/und-galileo-rotiert-im-grab-immer-nach-sueden/
Miss Manierlich - 13. Mai, 14:36

und dann gibts da auch noch die menschen, die einen kommentar verfassen müssen in dem sie anderen kommentierenden die sinnlosigkeit ihres kommentierens um die ohren hauen. in meinem leben ist so wenig los, dass ich einen text schreibe in dem steht warum ich mich über etwas ärgere - und dann kommt jemand in dessen leben so viel passiert, dass er meint mir sagen zu müssen, in meinem leben würde wohl sonst nix wichtiges passieren. das macht wirklich viel sinn, danke. gabs sonst nichts wichtiges zu sagen? beispielsweise, warum hier alles kleingeschrieben ist und wie scheisse altrosa ist? das wäre wenigstens mal was neues.
suppie (Gast) - 15. Mai, 11:27

miss, du bist nicht die einzige, die klein schreibt und sich damit am sicheren ufer wähnt.
wenn du es jetzt noch schaffst, nicht auf jede kritik pampig zu antworten und deine texte korrekturzulesen, wirst du vielleicht auch noch eine erfolgreiche bloggerin.
PS (Gast) - 15. Mai, 11:30

damit es nicht zu anstrenged für dich wird, ende erster absatz:
"....dass wir drei irgendwie unterschiedliche sendungen gesehen zu haben."

weiter habe ich nicht gelesen, ich mach das wie beim fernsehn. wenn ich das gefühl habe, es ist schade um die zeit, wechsle ich das programm. ;)
Miss Manierlich - 15. Mai, 14:06

@ps: oh, danke für den freundlichen hinweis hinsichtlich des "zu" zuviel. bevor mir dadurch die letzten ausläufer der so dringend ersehnten kommentare flöten gehen, korrigiere ich das mal fix.
im erika (Gast) - 13. Mai, 14:15

Augenkrebs

...bekommt man da beim lesen dieser Seite.

Miss Manierlich - 13. Mai, 14:37

dieses thema ist neu und faszinierend.
Julian Rosenberger - 13. Mai, 18:19

Man bekommt zwar Augenkrebs, aber dafür verliert man kurzzeitig die Gedanken an den Schleimspurangeberkrebs

Morgen hissen alle die Euro-Flagge und bei diesem Unterfangen wünsche ich allen viel Spaß, Wer hat diesen Schwachsinn "Eurovision" eigentlich erfunden? Der, der den Augenkrebs erfand?
Wollen wir hoffen, dass in Düsseldorf die Polizei bei Zwischenfällen nicht so ausrastet, wie in diesem Video.
http://beyondthemainstream.twoday.net/stories/eine-glosse-ueber-die-deutsche-polizei/
m.e. (Gast) - 13. Mai, 15:35

bis jetzt 157 kommentare für so ein STUSS-THEMA!

geht doch alle nach facebook labern wenn's euch hier vor irrelevanz nicht passt!

sandra (Gast) - 13. Mai, 15:41

Stutenbissigkeit? Neid?

Ich frage mich was sie motiviert auf eine solch ungehörige Weise gegen eine Person zu hetzen die ihnen nichts getan hat? Man muss sich wirklich dafür schämen dass Leute wie Sie und andere schmierige nichtsnutzige Schreiberlinge sich derart an unschuldigen kleinen Mädchen vergehen.

PPS (Gast) - 13. Mai, 18:36

...

Hahahaha!

"Stutenbissigkeit"?
"Schmierige nichtsnutzige Schreiberlinge"?
"Sich derart an unschuldigen kleinen Mädchen vergehen"?

Du bescheuert hysterische, verzweifelte kleine Möchtegern-Lena-Retterin, sonst alles frisch bei dir? Mal darüber nachgedacht, deinen Wohnsitz in ne Anstalt zu verlegen? Was ist dir beim Lesen des Eintrags widerfahren, wurde dein seelisch-geistiges Zentrum in Frage gestellt, oder herrschte da vor Lena das reine Vakuum? Was ist sie für dich, der Nabel der Welt, deine Privatreligion, ein Gegenstand höchster Anbetung? ... wenn du schon mit Kinderschänder-Vokabular um dich wirfst, wenn jemand das Verhalten dieser Pissnelke als unverschämt bezeichnet, welche Panzerfäuste fährst du dann auf, wenn ich sie als unterbeeimerte, talentfreie, charakter- und konturlose Flachpfeife bezeichne? - Baldrian dürfte dann wirkungslos sein, schon mal ne Familienpackung Betablocker probiert?



But seriously.
Die Qualität der Gegenargumente hier geht Hand in Hand mit Lenas geistigem Horizont, und der scheint sich - wenig zufällig - 1:1 zu decken mit dem ihrer Bewunderer: Wenn man nichts von Substanz einzuwenden hat, ist im Zweifelsfall die Rechtschreibung hier scheisse, das Auslassen von Großbuchstaben eine Art aggressiven Frevels gegen die Leser oder, für Saublöde, die Farbe hier doof.

Die dümmste unter all den hier vorgetragenen Grundannahmen über Lena ist allerdings die, ihr Verhalten während des Interviews sei besonders "echt", "authentisch" (Aua aua), selbstbewusst frech oder auf gesunde Art und Weise respektlos.

Es hat nichts mit Authentizität, Selbstbewusstsein oder gesunder Respektlosigkeit zu tun, wenn man jemanden vor laufenden Kameras vorführt, weil er wie Elstner mehrere fachliche Fehler in Folge macht. Sowas ist und bleibt dummdreist, kleingeistig und verfehlt, und wenn man dann noch erleben darf, wie diese postpubertäre Heulboje mit ihrem Augenrollen rumkokettiert und darauf spekuliert, damit sehr, sehr witzig und originell gefunden zu werden, ist nicht nur die Grenze des guten Geschmacks überschritten. Es wäre angebracht gewesen, wenn bei Elstner eine unanständige Absicht vorgelegen hätte: bspw. sie lächerlich zu machen oder ihr durch schmierige Fragen persönliche Informationen zu entlocken.

Genau das war aber nicht der Fall, Ihr Lena-Schwachköpfe. Elstner hat sich hier nicht genug vorbereitet, er war mangelhaft informiert, seine Fragen dröge, die Antworten absehbar - aber das sind keine Grenzüberschreitungen, die etwa aus einer bösen Absicht hervorgingen. Sondern einfach nur eine schwache professionelle Leistung. Jemanden deswegen vor laufenden Kameras mit Augenrollen zu kommentieren, ihn wiederholt zu unterbrechen, in Belanglosigkeiten zu korrigieren (32 cm daneben! Wow! Gott sei Dank ist das geklärt) und bei jeder Frage schon vorab eine bockig-genervte Haltung einzunehmen, ist schlicht daneben und offenbart eine Arroganz, die mit der gerne und häufig vorgetragenen Ich-bin-ja-so-was-von-am-Boden-geblieben-Eigenprädikation Eures Alphakükens unvereinbar ist. Diese selbstgefällige Genervtheit den Anderen dann aber auch noch offen (und medienwirksam) spüren zu lassen und sich dabei auch noch witzig und originell zu finden, löst auch in mir Kotzreflexe aus. Nur ein irrational motivierter, minderbemittelter Dummjubler mit chronischen Minderwertigkeitsgefühlen käme auf die Idee, diese Form von Überheblichkeit für "authentisch", "selbstbewusst" oder gerechtfertigt respektlos zu halten.



Ihr wollt es einfach nicht begreifen, Schwachköpfe die Ihr alle seid: Eure teure Lena, Euer kleiner Sonnenschein, Königin Eurer Herzen, ist nur ein verzogenes Gör, ein auf maximales Identifikationspotential ausgerichtetes, in TV-Studios konzipiertes Konsensphänomen - das dahinterstehende Individuum hingegen mittelmäßig, präindividuiert, unreflektiert, vollkommen talentfrei, amusisch und grobmotorisch, medial hochgehypet und jederzeit austauschbar.
karpatenhund (Gast) - 14. Mai, 00:19

@PPS: Ich finde es sehr gut, dass wenigstens du objektiv bleibst und andere nicht grundlos persönlich angreifst. Und es ist lobenswert, dass du deine Ansicht mit Argumenten unterfütterst anstatt Behauptungen in den Raum zu stellen. Wait...
PPS (Gast) - 14. Mai, 12:08

Oh danke, lieber Karpatenhund, danke, daß du m- oh! wait!

- Hoho, "Wait", jetzt hab ich das erst begriffen, hahaha - "Wait"! Huhuhuhu, ahhhh ... jetzt hast du mich aber drangekriegt! SCHARFSINNIG pointiert, Karpatenhund! Hihihihihi, "wait" ...

Du bist ja ganz ein Ausgebuffter.



But seriously.
Schau her: welcher Art ist die Frage, die hier erörtert wird? Wir bewerten das Verhalten einer Person A, die es - um eine Reihe grober Anfangseindrücke zu nennen - an Respekt hat mangeln lassen, dreist war, frech war, und einer anderen Person B, die eine miese professionelle Leistung hingelegt hat, d.h. ihre beruflichen Pflichten vernachlässigt hat. Wurde irgendjemand im juristischen Sinne nachweislich geschädigt? Schlimmstenfalls besteht ein Imageschaden, also: Nein. - Die Frage ist selbstverständlich moralischer Natur, die Antwort unterliegt so oder so persönlichem Dafürhalten, eine eindeutige Antwort wird es nicht geben; nur stärkere oder schwächere Argumente, und die wiederum berufen sich auf psychologische Beobachtungen, die ebenfalls Auslegungssache sind. Jippie!

Und du findest dich jetzt wirklich smart und voll flott, wenn du feststellst, daß ich nicht "objektiv" bleibe? Du hast ja die Weisheit eines 6000 Jahre alten Propheten, ich fall auf die Knie vor dir, du Geschenk an die Menschheit. - Natürlich gibt es hier kein objektives Argument, Klugscheisser. Es gibt aber Fakten. Leider unterliegen auch die a) der Anerkennung und b) der Auslegung. Nichtsdestotrotz gilt: Jenseits dieser Faktenlage ist alle Auslegung immer auch eine Aussage über den Auslegenden.


Und ein Fakt ist: Elstner hatte keine schlechte Absicht, und der ist für mich von zentraler Bedeutung. Genau das ist mein Argument, Klugscheisser, daß du natürlich geflissentlich übersehen hast. Jemand öffentlich abfällig zu behandeln, der eine miese Leistung hinlegt, aber zu keinem Zeitpunkt darauf abzielte, einem anderen zu schaden, finde ich widerlich. So weit zu mir.

Wir sind uns einig darüber, daß seine Leistung erbärmlich war. Wie damit umzugehen ist, sehen wir sehr verschieden: du bist der Ansicht, "dumme Fragen" verdienten "keine diplomatische Antwort", schon gar keine "Schonung". Elstner habe "Schuld" auf sich geladen. Und wer Mist baue, den könne man das "spüren lassen", du vertrittst offen die Ansicht, daß schlechte Leistung Bestrafung nach sich ziehen darf.

Ganz ehrlich: ich finde das nicht nur angesichts des Bagatellenstatus' dieser Affaire einfach nur vollendet krank. Wenn man schon in solchen Fällen in Kategorien von Schuld und Strafe denkt, wird jede Art von Leichtsinn und Nachlässigkeit zum ahndenswerten Delikt, das es gerechterweise zu bestrafen gilt, im Zweifelsfall öffentlich und vor laufenden Kameras. Allein das Vergessen der Hausaufgaben wird dadurch zu einem vorsätzlichen Akt aufsässigen Zuwiderhandelns. Ich persönlich halte es weitgehend mit dem Ansatz unseres Strafsystems: niemand ist geschützt vor den Folgen seines Handelns, aber im Zweifelsfall zählt die Absicht, die einer Handlung vorangeht.

Du hingegen lehnst dich riiiiichtig weit aus dem Fenster!, um in der Frage der bösen Intention auf etwas Verwertbares zu stoßen:
Sich nicht hinreichend auf ein Interview vorzubereiten, sei eine "Unhöflichkeit"; der "Gipfel der Unverschämtheit", "so ziemlich die größte Respektlosigkeit, die man gegenüber dem Interviewpartner zeigen kann". Sonst noch nen Superlativ auf Lager? Spätestens hier sollte dir klar werden, daß du das Faktum der fehlenden bösen Absicht schlicht ignorierst, weil du es nicht WILLST, und es mit aller Kraft in diesen Fall hineinkonstruierst: wer sich nicht genug auf ein Interview vorbereitet, der tut das aus Unhöflichkeit, aus Unverschämtheit, aus einer kaum zu fassenden Respektlosigkeit - und darf folglich respektlos behandelt werden! Tststs, als sei das eine aus dem anderen logisch ableitbar.
- Du Pausenaugust, mit so einer subjektiven Kacke trittst du hier auf wie ein Apostel, und weil du diesen Dreck in gehobener Sprache auszudrücken vermagst, glaubst du, deshalb sei das alles gleich viel objektiver? Und alle anderen sind so wahnsinnig subjektiv?

Höflichkeit, du Genie, ist ein reiner Formalismus, sie ist bloß eine oberflächliche Art gefälligen Ausdrucks und hat NICHTS zu tun mit den dabei geäußerten Inhalten - und ganz sicher ist eine Motivation niemals höflich, sondern ein Verhalten. Man kann die unverschämtesten Botschaften in absolut höflicher Weise an jemanden herantragen, ohne dabei jemals seine Fassade zu verlieren. Du verklärst deine nachträgliche Deutung von Elstners Verhalten - die restlos auf Spekulation beruht, thihihi! - zu einem Teil seiner eigenen Motivation, Lena auf eine bestimmte Weise zu behandeln, machst aus deinem ex post Elstners ex ante. Suppenkasper.
- Unhöflichkeit, d.i. das absichtliche Weglassen äußerlicher Etikette, die dem Gegenüber das eigene Wohlwollen signalisiert, kann man genau einer Person nachsagen: Dumpfküken. Es ist bezeichnend, daß du Unhöflichkeit ausgerechnet bei Elstner sehen willst.

Respektlos könnte Elstners Vorgehen durchaus sein, aber dafür gibt es keine Anzeichen. Wo hat er es Lena gegenüber an Respekt mangeln lassen? Seine Fragen waren hirnlos und langweilig - ihn unterbrochen, ihn korrigiert und unverhohlen verspottet hat allerdings Dumpfküken. Auch hier: es ist bezeichnend, daß du eine Respektlosigkeit ausgerechnet bei Elstner beobachten willst, und zwar in jenem Bereich, der sich der Beobachtbarkeit völlig entzieht: in seiner Planung des Interviews, einem mentalen Vorgang, der obendrein vor dem eigentlichen Event stattgefunden hat. "Respektlos" könnte man das dann nennen, wenn Lena eine Persönlichkeit wäre, die es verdiente, mit einem über das übliche Maß hinausgehenden Respekt behandelt zu werden - etwa, weil sie eine kreative Größe oder eine moralisch ungewöhnlich engagierte Persönlichkeit wäre. Ob man das so sieht, unterliegt restlos persönlichem Dafürhalten. "Respektvoll" bzw. "respektlos" ist, soweit man sich für dieses Urteil auf irgendeinen nachvollziehbaren Sachverhalt stützen will, für eine Beurteilung Elstners ein gänzlich unbrauchbares Kriterium, 100% subjektiv, in der Diskussion nichts als Ballast.

Dasselbe gilt für "Unverschämt": ob dieses Attribut anwendbar ist oder nicht, setzt bereits eine intersubjektiv nachvollziehbare Bewertung Lenas voraus. Die ist nicht gegeben und wird nie da sein.



Na, Mr. Objektiv?
Scheiss anderen Leuten nicht so breitärschig in den Klee, wenn dir nicht mal klar ist, wie subjektiv, fiebrig und abwegig deine eigenen Ansichten sind. Nota bene für die Zukunft: Nur weil dein Sprachduktus, deine Syntax und die Anzahl deiner Neben- und Relativsätze ein wenig über dem Durchschnitt liegen, bist du und sind deine "Argumente" nicht automatisch objektiver. Neinneinnein, es gibt da keinen Zusammenhang. Genausowenig, wie persönliche Angriffe nur über Kraftausdrücke stattfinden können.

- Deine Unterstellungen von Respektlosigkeit ("so ziemlich die größte [...], die man gegenüber dem Interviewpartner zeigen kann"!), Unverschämtheit und Höflichkeit sind restlos DEIN subjektiv investierter bullshit und nichts als Mittel zum Zweck, ein auf Sympathie und Antipathie gründendes Urteil in scheinobjektive Gewänder zu kleiden. Du bist nicht neutral und du bist nicht objektiv, du bist parteiisch, selbstgerecht und borniert, du denkst alinear, selektiv und inkohärent und meinst, hier andere belehren zu müssen.



Und "authentisch"?
Du findest es authentisch, wenn irgendein naseweises Gör sich widerstandslos ihren dümmlich-renitenten, aus dem Promi-Dunstkreis übernommenen Girlie-Aufmüpfigkeitsmanierismen hingibt, mit denen sie vor laufender Kamera rumkokettiert und sich im Glaube suhlt, daß alle sie dafür voll witzig und nachahmenswert finden? Eine sich in von Mentoren suggerierten, altklugen Attitüden ergehende, auf dem Niveau von Abiturientenparties für die Kameras posierende, mit der Verarbeitung ihres wundersam erworbenen Prominentenstatus und dessen Integration in ihr Selbstbild hoffnungslos überforderte urbane Dampfnudel?

Dir ist nicht zu helfen. Geh und bekehr deinen Gartenzaun, aber verschon mich mit deinen latte-macchiato-intellektuellen Scheisshausparolen, du blöder Spießer.
karpatenhund (Gast) - 14. Mai, 14:10

Vielleicht können wir später diskutieren, wenn du gelernt hast, wie man auf einem vernünftigem Niveau kommuniziert und diskutiert.
Putiput Prosper Sainton (Gast) - 15. Mai, 08:51

Ganz sicher nicht.

"Niveau", was auch immer du darunter verstehst - wahrscheinlich den Stock in deinem Arsch - ist schlicht und ergreifend keine Voraussetzung für eine konsequent geführte Diskussion, sie ist sogar völlig gegenstandslos, wenn man ein vor Eitelkeit sabbernder Klugscheisser ist, der alle Anstrengung darauf verwendet, seinen gesammelten Schmalz in einer elaborierten Sprache wiederzugeben, weil er sich einbildet, damit automatisch viel objektiver und näher an der Wahrheit zu sein als der Rest der Welt. Du bist einigermaßen eloquent - davon abgesehen ein unreflektierter Idiot, ein Schwätzer, dein begriffliches Vermögen und deine gedankliche Synthesis genauso schwach und unterentwickelt wie die Stichprobe aus einer beliebigen Fußgängerzone. Jede Diskussion mit dir wird im Sande verlaufen, weil du jeden Einwand ignorierst, den du nicht erwidern kannst, und die Diskussion dadurch immer wieder an den Ausgangspunkt zurückwirfst.

Für Leute wie dich hat "Niveau" zwei Funktionen: zum Einen die eines Aushängeschilds, was nichts als eitle Selbstbespiegelung ist, zum Anderen die einer Exitstrategie: man kann sich wunderbar unter Verweis auf irgendein diffuses "Niveau" aus jeder Diskussion verziehen, die man nicht mehr gewinnen kann. Dabei bist Du ja völlig unfähig, jemals zu definieren, was ein "vernünftiges Niveau" sein soll, Karpatenhund. Du hast nur gelernt, daß dieser Begriff funktioniert - ganz billig, du musstest nur zwei Worte schreiben, und das war dir selbst immer genug. Warum sollte man jemanden überzeugen wollen, wenn man sich auch unter Verweis auf das fehlende Niveau recht und billig davonstehlen kann?

Was du lernen musst, du Affe, ist, von deiner bescheuerten Sprachkosmetik abzusehen. Nimm deinen Auftritt weniger ernst, vergiß dein lächerliches "Niveau" und konzentrier dich auf das Thema. Die interessantesten Gesprächspartner haben nicht zwangsläufig Niveau. Nein? Du willst dich lieber weiterhin an Vokabeln wie "Affe" aufhängen und die niveauvolle beleidigte Leberwurst spielen?


Pussi.
karpatenhund (Gast) - 15. Mai, 14:27

Haha :D

Du kennst mich so gut; deine Fähigkeiten, über meinen Charakter aus wenigen Zeilen Text urteilen zu können, sind fantastisch. Du hast mit jeder Einzelheit recht.
Ja, ich entziehe mich einer Diskussion, weil ich deiner stichhaltigen Argumentation inhaltlich absolut nichts entgegenzusetzen habe. Und nicht etwa, weil ich mir aussuchen kann, ob ich mit jemandem diskutieren möchte, dessen Mittel der Wahl die Beleidigung ist.
Phrixus (Gast) - 13. Mai, 18:41

[Godwin's Law]

Interessant, dass allein aus fehlender Groß-/Kleinschreibung so enorm viel Respektlosigkeit, Dummheit und andere persönliche Attribute der Autorin abgeleitet werden. An sowas muss man sich in der Anonymität des Webs wohl klammern, wenn man irgendwas sucht, um einem Autoren jegliche Kompetenz oder das Recht sich zu äußern abzusprechen (das englischsprachige Web hat hierfür den schönen Begriff grammar nazi geprägt, was mich immer wieder nachdenklich stimmt). Und dann pocht man eben auf irgendwelche erfundenen Verpflichtungen gegenüber dem Leser (die es insbesonder bei privaten Weblogs einfach nicht gibt) und kritisiert die Wortwahl (seit wann gibt es durch die Wortwahl im Artikel, so lange niemand direkt angesprochen wird, eine Pflicht zur höflichen Ausdrucksweise?) und das Seitenlayout. Und da fragt man mich immer wieder, warum ich nach kurzer Zeit im Netz an der Menschheit verzweifle.

Insgesamt, liebe Miss Manierlich, ein lesenswerter Artikel. Mich kotzt "unsere" Lena aus oben genannten Gründen gehörig an wobei ich naürlich niemand das Recht absprechen möchte, sie ganz, ganz toll zu finden (und es mir fernliegt, die Intelligenz einer solchen Person zu bezweifeln), und ich rege mich ebenfalls gern über Sachen (insbesondere Fernsehen) auf. Auch das Bloglayout gefällt mir und ich werde hier definitiv noch ein bisschen stöbern und lesen. Auch Gratulation zu der gezeigten Geduld mit den Kommentatoren, ich hätte schon längst alle gelöscht, die mir nicht passen (entgegen anderslautender Gerüchte darf man auch das auf seinem eigenen Blog).

Hochachtungsvoll,
P.

Phrixus (Gast) - 13. Mai, 18:58

P.S.

Kann ja sein, dass Elstner schlecht vorbereitet und doof war, leider hat sich Lena in ihrem kurzen Leben einfach noch nicht das Recht erarbeitet, hier für die Unverschämtheiten einer 19jährigen, die ich keinem Erstsemestler durchgehen lassen würde, wie ein zweiter Kinski stilisiert zu werden.
Anna (Gast) - 14. Mai, 08:38

Danke!

Ich habe das Interview nicht gesehen. Aber endlich liest man mal von Lena was anderes als Lobhudelei.
Ich konnte schon letztes Jahr dieses "ich-bin-immer-frech"-Gehabe nicht leiden. Nur um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: ich finde es gut, wenn man (Mann oder Frau) den Mund aufmacht und auch mal (aus gegebenem Anlass) frech wird, sagen wir besser: schlagfertig ist.
Aber dieses immer und ewig einen auf frech machen, dabei immer schön in die Runde gucken, ob es auch alle gesehen haben, das nervt mich tierisch. Das ist nämlich nicht mehr authentisch, sondern Effekthascherei.

Anna (Gast) - 14. Mai, 08:48

@Miss Manierlich

Ach Gott... weil die Kommentarfunktion im anderen Post abgeschaltet ist, also hier:
mach doch einfach weiter so, wie du es immer gemacht hast. Ist doch dein Blog! Ich kann deinen Text zur Rosettenmeerschwein-Rechtschreibung sehr gut nachvollziehen.
Ich jedenfalls werde öfter mal hier rumstöbern, Großschreibung hin oder her ;)
Ich wünsch dir was :)

nurmalso (Gast) - 14. Mai, 14:10

lena, kinski und die schlagfertigkeit

von einem kinski ist "unsere lena" noch weit entfernt. so einen vergleich hätte der dem scheissgesindel nie und nimmer durchgehen lassen :P

andere leute begehen den fehler, frechheiten mit schlagfertigkeit zu verwechseln. schlagfertig bedeutet nicht, den gegenüber mit einem schlag fertig zu machen. da hat frollein landrut etwas falsch verstanden bzw. ist hier ganz adeptin ihres großen meisters s. raab.

*aus symphatie zu diesem blog habe ich in diesem beitrag die hier geltenden typographischen regeln übernommen.
Jay (Gast) - 14. Mai, 20:20

Kleinschreibung

Was soll diese lächerliche Kleinschreiberei?
Das gilt nur unter Nichtskönnern und Werbetextern mit ihrem dämlichen Denglisch als cool.

Einanderer - 15. Mai, 10:38

Globalisierte Welt ...

... in der alle auf ihr Englisch stolz sind, denn im Englischen gibt es nur wenige Wörter, die groß geschrieben werden!

Logiker (Gast) - 15. Mai, 13:17

Hihi, da etliche Kommentare zusamengekommen sind, hier eine Zusamemnfassung: Miss Meier-manierlich ist stinkbeleidigt, dass jemand erfolgreicher ist als sie selbst. Von Deutsch hat Miss Dumpffrau-Eingeschnepft keine Ahnung und alle anderen außer ihr sind doof....

Leider hat Herr Niggemeier der Schnepfe etwas Populartität verschafft, das wird sich aber legen, da ja jetzt jeder weiß, dass Miss Eingeschnappt-Beleidigt nichts, aber auch gar nichts zu sagen hat.

Außer dass sie eine Besserwisser-Kuh mit erheblichen Neidfaktor ist.

Logiker (Gast) - 15. Mai, 13:58

P.S. Hihi upps und ich habe vergesen das Miss Doofierlich alles klein und in pink schreibt, Miss Doofe-Kuh-ierlich sie ist sicher NEIDISCH auf uns Großschreiber hehehe!

Schönen Sonntag noch an alle, ich geh jetzt mal kurz kacken tschööö
nurmalso (Gast) - 17. Mai, 00:33

ein warmes fussbad entspannt und senkt den blutdruck.
wahlweise auch den drögen esc titel, den "uns lena" geträllert hat :P
janine (Gast) - 16. Mai, 15:54

Ich fand sie unfreundlich und ihn unsicher.

Pjörn (Gast) - 16. Mai, 16:15

Ich nicht

.
KurouKoDial (Gast) - 17. Mai, 19:57

Warum?

Hm, ehrlich gesagt finde ich es immer wieder traurig, wenn Dialoge (und das ist die Kommentierung eines BlogBeitrages in meinen Augen) mit Totschlägern á la "Ach, du bist doch bloß neidisch!" abgewürgt werden.
Auch ich teile nicht die Meinung von Miss Manierlich, dass man dem Alter nur aufgrund des Alters Respekt schuldig ist. Ich fand seine Fragen einfach nur dämlich onkelhaft und einfach nur passend, dass sich Lena in die rolle des kleinen Mädchens begeben hat. Nur nicht ganz so, wie Frank Elstner das (aus Gewohnheit?)erwartete. Kleine Mädels können halt ganz schön zickig sein.
Aber niedere Beweggründe zu unterstellen, wenn sich jemand wagt, seine ganz persönliche Meinung zu posten, trägt nicht dazu bei, diese Misère (Austausch von ausgehöhlten, vielleicht sogar verlogenen Floskeln aus falsch verstandenem Anstandsgefühl statt ehrlichem Austausch) zu bekämpfen.
Ehrlichkeit und offener Meinungsaustausch benötigen Freiräume, die weder durch überholte Umgangsformen noch durch Intoleranz eingeschränkt werden.

Ausgeglichen (Gast) - 18. Mai, 16:19

Ratlos

Jetzt habe ich mir auch mal dieses Video angeschaut und bin baff. Darüber die ganze Aufregung? Sehe ich nur die Light-Version, oder ich bin völlig unsensibel? Also, was ich sehe, ist folgendes: Ein leicht betulicher, seichte Fragen stellender, aber keineswegs unfreundlicher Moderator und eine etwas vorlaute, aber keineswegs bösartige junge Frau, die die Sache offenbar nicht ganz ernst nimmt und ein paar bekloppte Antworten gibt. Ihre Grimassen empfinde ich überhaupt nicht als bösartig, auf mich wirkt sie eher leicht überdreht und amüsiert. So als würde sie die Situation leicht absurd empfinden. Diese "Bewissereien" mit der Bühnenmitte usw., ach geh, da hat einfach jemand Lust ein bisschen Blödsinn zu quatschen. Dass sie ihn bewusst „vorführen“ will, erkenne ich ebensowenig, wie dass er sich vorführen lässt. Auf mich wirkt er überhaupt nicht bloßgestellt. Wahrscheinlich haben die sich hinterher noch bestens verstanden.

Leute, im Fernsehen wimmelt es nur so von Sendungen von DSDS bis Dschungelcamp, wo Leute vorsätzlich erniedrigt und beleidigt werden. Und da soll dieses kleine amüsante Beispiel für eine leicht gescheiterte Kommunikation deart schlimm sein? Ihr diskutiert hier darüber als wäre das sonst für ein Skandal. Naja, ich muss ja nicht alles verstehen.
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