unabhängig davon, ob ich nicht vllt. selbst dazugehöre oder dazugehört habe, ich habe mich gut unterhalten, auch wenn sie texte wegen der kleinen schrift manchmal abschreckend auf meine schwachen augen wirken. aber wofür gibts brillen.
was mir in letzter zeit auffällt (jetzt fang ich auch schon damit an) ist die immer mehr werdende beschäftigung mit blogthemen. ab und an finde ich das ja ganz ok, auch wenn es mich schon verwundert, dass bei twoday und anderen plattformen kaum einer über sowas spricht. ein blogger sagte mal "bloggt nichts übers bloggen, bloggt!" und das sollten sich viele mal auf die fahnen schreiben. zum teil ist es mir echt zu viel und die meisten diskussionen um top10 usw. überspringe ich mittlerweile.
und die freundeslisten sind linklisten, dass die leute das alle nicht verstehen wollen. ich will stark hoffen, dass die scheißdinger endlich mal umbenannt werden, linkliste oder sonst was aber das wird eh nie geschehen. manche bloggen und lesen viel, die haben mehr links drin, andere weniger, die haben auch weniger "freunde". warum muss man darüber diskutieren, warum muss man sich entschuldigen (persönlich per mail), wenn man jemanden löscht? auch das wäre ja nicht so schlimm, wenn es MAL passieren würde, aber jedes mal, das muss doch nicht sein. -.-
junker, die freundesliste ist mehr als eine linkliste, weil ein freundeseintrag bidirektionales einverständnis erfordert und somit alle entsprechenden sozialpsychologischen interaktionen ablaufen. das ist doch ein wesentlicher teil im geschäftsmodell von blog.de! der community aspekt lässt die leute sogar nachteile gegenüber anderen plattformen wie werbung in kauf nehmen.
für manche ist es eine liste mit interaktiven freunden, für mich ist es eine linkliste. das "das die leute das nicht verstehen wollen" nehme ich wieder zurück. jeder wie er lustig ist, mich nervt nur diese riesenwerbung, das wird so hochstilisiert.
Miss Manierlich - 8. Okt, 21:40
lieber medienjunkie,
dersportsfreund hat schon recht: eine freundesliste ist mehr. sie ist in den augen derjenigen, für die sie gemacht wurde und die sie mit sakralem ernst nutzen und vor sich hertragen der minimale konsens der jeder freundschaft innewohnt. blogfreundschaften sind wie die zerknüllten zettel, die in der grundschule hin und herflogen und auf der ungelenk stand "willst du mein freund werden?" mit drei kleinen kästchen zum ankreuzen. wenn es ums verlinken gehen würde, könnte man einfach alle leute, die man mag in eine blogroll packen und keine freundschaften annehmen. dass es in praxis anders läuft, spricht sehr für meine und des sportsfreundes theorie.
was mir in letzter zeit auffällt (jetzt fang ich auch schon damit an) ist die immer mehr werdende beschäftigung mit blogthemen. ab und an finde ich das ja ganz ok, auch wenn es mich schon verwundert, dass bei twoday und anderen plattformen kaum einer über sowas spricht. ein blogger sagte mal "bloggt nichts übers bloggen, bloggt!" und das sollten sich viele mal auf die fahnen schreiben. zum teil ist es mir echt zu viel und die meisten diskussionen um top10 usw. überspringe ich mittlerweile.
und die freundeslisten sind linklisten, dass die leute das alle nicht verstehen wollen. ich will stark hoffen, dass die scheißdinger endlich mal umbenannt werden, linkliste oder sonst was aber das wird eh nie geschehen. manche bloggen und lesen viel, die haben mehr links drin, andere weniger, die haben auch weniger "freunde". warum muss man darüber diskutieren, warum muss man sich entschuldigen (persönlich per mail), wenn man jemanden löscht? auch das wäre ja nicht so schlimm, wenn es MAL passieren würde, aber jedes mal, das muss doch nicht sein. -.-
dersportsfreund hat schon recht: eine freundesliste ist mehr. sie ist in den augen derjenigen, für die sie gemacht wurde und die sie mit sakralem ernst nutzen und vor sich hertragen der minimale konsens der jeder freundschaft innewohnt. blogfreundschaften sind wie die zerknüllten zettel, die in der grundschule hin und herflogen und auf der ungelenk stand "willst du mein freund werden?" mit drei kleinen kästchen zum ankreuzen. wenn es ums verlinken gehen würde, könnte man einfach alle leute, die man mag in eine blogroll packen und keine freundschaften annehmen. dass es in praxis anders läuft, spricht sehr für meine und des sportsfreundes theorie.
grüße,
miss manierlich