Anhedonie

1
Aug
2006

Williams-Birnen

natürlich gab es in meinem leben schon konzertbesuche, bei denen ich neben genji stand und gedankliche kussmündchen auf die bühne warf. ohne frage habe ich auch schon mal ein klein wenig gekreischt. es gab sogar schon ein konzert, bei dem ich den liebsten für einen hüftschwung in hedi slimane jeans glatt hätte stehen lassen.

aber eine bestimmte form weiblicher konzertkultur ist mir so suspekt wie zutiefst zuwider. das ganze begann bereits im letzten herbst, als jede, wirklich jede frau in meinem bekanntenkreis meinte, sich vor ticketschaltern zusammen rotten zu müssen um dann mit debilem duktus die ergatterten karten in die kamera jedes tittenmagazins halten zu müssen. und dann kamen die furchtbaren erinnerungen an ein gewisses konzertereignis im jahre 2003 wieder hoch...

damals meinten meine kolleginnen wohl: robbie-williams karten? geht immer! und schenkten mir selbige zum geburtstag. ich will es mal dezent ausdrücken: robbie williams karten gehen nur für einen sehr spezifischen frauentyp, zu dem ich nicht gehöre. damit wir uns nicht missverstehen: escapology mochte ich ganz gern. ich drehe manchmal das radio lauter wenn "kids" oder "something beautiful" läuft. das tue ich aber auch bei einer ganzen reihe anderer combos, ohne das nennenswerter grund bestünde, diese live sehen zu wollen.

schon in der nähe des austragungsortes beschlichen mich üble vermutungen, als wir uns in einen strom suspekten weiblichen arschlochpublikums einreihen mussten. strähnchen, cargopants, pastik-high-heels und smoky eyes wohin der blick auch fiel. die typische robbiiiie-kreischerin ist einzelhandelkauffrau, wiegt weniger als mein oberschenkel, liest blödsinnige freche-frauenromane, schaut mit freundinnen prosecco-giggelnd unsägliches und benennt als lebenstraum einen schicken all-inclusive-cluburlaub. ich wage zu behaupten, dass nennenswerte strukturelle ähnlichkeiten mit dem publikum, das auch gern mal zu den chippendales geht, bestand.

von anfang an fühlten meine schwester und ich uns maximal unpassend in dieser davidoff-woman getränkten girlscamp-athmosphäre. das einzige, was fast noch schlimmer war als die versammelten damen, waren die armen schweine von mitgebrachten männern, deren blick versuchte glaubhaft auszudrücken, man sei wegen der musik von herrn williams hier.

ich verstehe das ganze blödsinnige gequatsche nicht, robbiiiie wäre so ein doller entertainer. viel mehr als lässiges abge-entertaine und mehr oder minder engagiertes absingen der radiokompatiblen hymnen sowie peinliche einlagen seiner fernsehbalett-chicas war nämlich leider wirklich nicht drin.

aber die zuneigung der williams-vetteln ist ein ephemeres gut. wo heute noch mit sektschwerer zunge gegröhlt wird, gähnt einige monate später ein nur noch spärlich erregtes mündchen. irgendwie stockt und stagniert das ganze robbiiiie-getue eben doch ein wenig. aus berlin und dresden munkelt man, dass karten vor dem konzertgelände für preise um die 30 euronen unters volk gekloppt werden und auch bei ebay trudeln die preise ins bodenlose. wer robbie also vor den drohenden tingeltouren auf stadtfesten und parties von radiosendern, die eine 4 im namen führen, nochmal in pompöserem ambiente sehen will: die chance steht ganz günstig.

8
Jun
2006

Leiden in Zeiten des Ostblocks

im klappentext des buches "die asche meiner mutter" steht sinngemäß: jede irische kindheit ist schlimm. besonders die arme irische kindheit. und besonders die irische, verarmte, katholische kindheit. ich wage zu behaupten: die ostdeutsche kindheit nimmt es zumindest hinsichtlich des essens allemal damit auf.

ich war schon immer ein extrem schwieriges kind, was das essen anbelangte. und die prekäre mangelsituation im osten deutschlands der 80er jahre hielt für jemanden wie mich jeden tag aufs neue unendliche qualen bereit.

bereits mit dem eintritt in den kindergarten ereignete sich jeden morgen folgendes ritual. ich mochte partout keine butter oder sonstige gelblichen fettbeschmierungen auf meinem von daheim mitgebrachten frühstück. meine kindergartenerzieherin machte es sich jedoch zur frühmorgendlichen aufgabe, alle mitgebrachten kinderfrühstücke auf die ausreichende verwendung von fett zu untersuchen. jeden morgen wurde mein geliebtes milchbrötchen mit selbstgekochter marmelade in die küche zu einer schwitzenden, achselbehaarten matrone gegeben, die den erzieherisch dringend notwendigen fettfilm über mein frühstück legte. allein der umstand, dass die selben hände wenige sekunden vorher irgendetwas anderes in der küche berührt haben könnten, machte mir den genuß des brötchens schier unmöglich. achja: milchbrötchen sind leicht gesüsste helle brötchen, die etwa die konsistenz von butterhefezopf haben.

bis heute will mir einfach nicht einleuchten, warum es damals so schwer gewesen sein soll, für kinder zu kochen. meiner erfahrung nach sind kinder extrem dankbare, wenn auch in ihrem genußspektrum recht eingeschränkte esser. nudeln mit tomatensoße beispielsweise gab es mit glück alle 2 monate. dafür mindestens einmal pro woche kräftig geschwefelte kartoffeln mit quark und einem obskuren stückchen (ich wage es kaum aufzuschreiben - übelkeit weht mich an) leberwurst. nachmittags ging es grausam mit der obligaten tasse lauwarmer milch weiter. seit dem zeitpunkt meines abgestilltseins habe ich mich strikt geweigert, milch in anderer form zu mir zu nehmen, als mit so viel kakao, dass die milch beinahe schwarz wurde. allein vom geruch erwärmter milch wurde mich speiübel. für die nachmittägliche milch galt das gleiche regel, wie für mittagessen und frühstück, die darin bestand, dass es nicht einmal eine wahlmöglichkeit zwischen friss oder friss nicht gab: es wurde gegessen und punkt. ich weiss nicht wie viele stunden ich vor tellern mit langsam erkaltendem, sich auflösendem mittagessen gesessen habe und beobachtet habe, wie sich quark in der mittagshitze langsam in schlierige bestandteile auflöste oder wie fettiges schweinefleisch sich langsam zusammenzog. manchmal hatte ich glück und musste nur die kartoffeln, die so extrem nach schwefel rochen, dass ich rückblickend fast meinte, mir müssten die augen getränt haben, essen. meist galt jedoch: mindestens die hälfte aller auf dem plastikteller befindlichen dinge musste gegessen werden. es hätte mir absolut nichts ausgemacht, im kindergarten gar nichts zu essen. aber kutteln, fettige eintöpfe oder erwärmte grobe blutwurst mit kartoffelbrei bekam ich beim besten willen nicht herunter. von extremen abartigkeiten wie braungekochtem spinat, leber und anderen innereien abgesehen - selbst bei kartoffelsuppe verspürte ich das prägnante würgegefühl, den dauerbegleiter meiner kindergartenzeit.

wenn mittags aus einem wagen die abgeschrammten, dunkelgrünen esseimer abgeladen wurden, schlug auch im sommer immer die stunde der wahrheit - der für mich allerschlimmste denkbare inhalt war puddingsuppe. puddingsuppe bestand im kern aus mit milch leicht verdünntem pudding, in den dann wahlweise eine scheibe hefeknödel oder trockenes, keksartiges zeug gebröselt wurde. wer jemals im sommer bei 30 grad einen viertelliter heissen erdbeerpudding essen musste weiss, wovon ich rede. ganz furchtbar war auch etwas, das wellfleisch hiess und im kern extrem bauchspeckhaltiges, grau-verkochtes schweinefleisch mit extremer kümmel-lastigkeit war. selbst die eigentlich annehmbaren spirelli mit tomatensoße wurden mir irgendwann durch die beigabe von fragwürdigen wurstwürfelchen vergällt - diese einfach an den tellerrand zu sortieren oder im sommer, wenn draussen gegessen wurde, irgendwo im gebüsch verschwinden zu lassen, war selbstredend unmöglich und wurde mit maximaler härte geahndet.

ich weiss nicht, wieviele gespräche meine eltern mit den kindergartenerzieherinnen führten. fakt ist aber, dass eine selektive lockerung der essregeln für mich niemals durchgesetzt werden konnte. fakt ist ebenfalls, dass ich nach 2 traumatischen jahren zunächst jeden morgen heftige wein- und schreianfälle bekam, wenn ich in den kindergarten gebracht werden sollte, die sich im späteren verlauf dahingehend entwickelten, dass ich zunächst regelmässig nach dem essen kotzte und später wieder anfing, nachts und während des mittagsschlafes ins bett zu machen. insbesondere letzteres trug nicht unbedingt dazu bei, dass die pädagogischen drakoner mich tiefer in ihr herz geschlossen oder mir gar das essen erlassen hätten - in der folge aß ich immer direkt neben den erzieherinnen, die strengstens kontrollierten was und wie ich aß und mich permanent aufgrund meines ess-neurotischen bettnässens und meiner legendären kotzanfälle vor dem rest des kindergartens vorführten. nachmittags saß ich oft als einziges kind im inneren des kindergartens und bekam garten- oder sonstiges aktivitätenverbot. das hatte zumindest den vorteil, dass mir die nachmittägliche essenspause erspart blieb, zu der jedes kind eine tasse lauwarme milch trinken musste.

an den kindergarten-horror schloß sich mit meiner einschulung der nachmittägliche schulhort an, zu dessen extremen nachteilen das gemeinsam einzunehmende mittagessen - der gleiche inakzeptable dreck wie im kindergarten - gehörte. der extreme fraß und die daraus folgenden qualen blieben also die gleichen. zum glück hatten meine eltern aber ein einsehen und liessen mich mittags von meiner großmutter abholen, die seit monaten darauf drängte, meiner essensqual ein ende zu bereiten und mich mittags bekochen zu dürfen. ab dem zeitpunkt galt es nur noch, die morgendliche schulmilch zu umschiffen, die manchmal im winter bereits gefroren ankam und dann in eigens dafür an den heizkörpern im klassenzimmer befindlichen milchbehältern langsam aufgelauwärmt wurde.

ich bin eine absolut pathologische wiederholungsesserin und koche mir manchmal drei wochen lang jeden abend exakt das gleiche essen. meine eltern berichten dass es eine zeit gab, in der ich als kind jeden abend ein wienerwürstchen mit senf gegessen habe und mich weigerte, selbst bei besuchen oder in restaurants etwas anderes zu mir zu nehmen.

aus der oben geschilderten zeit resultiert u.a. auch meine extreme abneigung gegen jegliche form weiterverarbeiteten fleisches - ausser hotdogs und paté kann ich nur fleisch ohne haut und vollkommen ohne fett essen. ausserdem bin ich von dem zwang beseelt, sofort nach dem kochen alle reste auf tellern und aus töpfen zu entsorgen. seit rund 5 jahren esse ich absolut keine milchprodukte, ausser einem gelegentlichen klecks sahne in einer sauce oder einer kugel eis, was mir eine veritable calzium-mangelerscheinung eingebracht hat. ich reagiere absolut allergisch darauf, in restaurants etwas zu essen, von dem ich annehmen muss, es könnte in bereits zubereiteter form im kühlschrank gelagert worden sein. ich probiere nichts von genjis teller, das auch nur in der nähe von einer salatbeilage mit yoghurtdressing lag. ich habe getrennte messer zum schneiden von zwiebeln und obst. vor weissen lebensmitteln, selbst spargel und leichenblasser pasta, grusele ich mich und bis heute kann ich keine pellkartoffel essen, weil mir sofort ein imaginärer schwefelgeruch in die nase steigt. ich kann nichts zu mir nehmen, was sich durch für mich distinkte nahrungsmittelgruppen auszeichnet - gemüse und eier zählen beispielsweise dazu. mir wird schlecht, wenn ich irgendwo ein fettauge erspähe. ich ekele mich vor flüssigkeit, die aus bereits gekochten dingen auf dem teller austritt - beispielsweise, wenn man fisch anschneidet. ich verspüre tiefsten widerwillen vor allen dingen, die ein knorpeliges bissgefühl haben - garnelen und hummer zählen dazu. ich würde am liebsten jede verkäuferin in einer bäckerei darum bitten, meine frühstücksbrötchen mit handschuhen in die tüte zu stecken - und bäckereien, in den bereits belegte brötchen neben dem baguette liegen, meide ich.

es gibt leute mit schicken oder zumindest interessanten ess-ekel-ticks. von g. mahler (korrigier mich, wenn ich mich irre, putiput) erzählt man sich beispielsweise, er konnte kein fleisch essen, dass noch in der tierischen ausgangsform auf den tisch kam: beispielsweise musste backhühnchen-fleisch so ausgelöst sein, dass nicht mehr erkennbar war, woher es stammte. mein ess-tick ist im kern einfach nur lästig und hinderlich. egal was man sonst an der erziehung eines kindes alles falsch machen kann: meine eventuellen nachkommen müssen niemals und unter keinen umständen etwas essen oder auch nur probieren, was ihnen sichtlichen ekeln bereitet.

***

kleiner nachtrag, um den ess-erinnerungsteil meiner kindheit zumindest ein wenig aufzuheitern:
auf den schrecken einer woche im kindergarten folgte stets ein wochenende des verwöhnens von seiten meiner eltern und meiner schwester. beispielsweise habe ich so furchtbar gern die schnitzelpanade gegessen, dass meine panier-versierte schwester mir am wochenende regelmässig ein schnitzel "nur aus panade" machte. staubtrocken aber wirklich unglaublich toll. ausserdem eine großartige schnitzel-mimese für meinen vater, der es nicht sonderlich gern sah, wenn nicht alle das gleiche auf dem teller hatten. ich war den tränen nahe, als er einmal aus versehen mein panade-schnitzel auf dem teller hatte.

31
Mai
2006

Die Liebe währt drei Jahre

kennt das jemand? jenen bezaubernden letzten teil der marronier-trilogie von beigbeder? in dem der protagonist seiner angebeteten sagt, ihr name sei nicht alice, sondern alice-ich-liebe-dich? in dem so schöne sätze stehen wie: mit dir ist alles schön - sogar ich?

ist vielleicht besser so, das buch nicht zu kennen - anfangs wirkt es tröstlich, später aber ungemein bedrückend. besonders wenn die drei jahre gerade zur neige gegangen sind und man nachts immer öfter im bett liegt und sich fragt, wer zum teufel da zwei kilometer weiter seinerseits im eigenen bett liegt.

man fasst sich seltener an nach drei jahren. vielleicht stimmt die qualität noch - aber der vorbote der abnehmenden quantität lässt bereits tief blicken. man wird zum paranoiden beobachter der eigenen lust: seufzt er noch wie früher? wie lange habe ich einen schwanz im mund ,oder sonstwo, bis zur ejakulation? häufen sich die gelegenheiten, zu denen man früher panisch übereinander herfiel und sich ineinander verkrallte - und in denen man jetzt gemeinsam fernsieht und wartet, bis die haare trocken genug zum einschlafen sind? wie oft hörst du noch musik, liest ein buch oder einen artikel, den du ganz dringend, jetzt sofort und nachts um halb vier mit dem anderen teilen musst? gibt es eigentlich noch gänsehaut?

ich warte auf nichts mehr. irgendwie ist alles passiert, was passieren kann, was erlebbar ist, was erlebt werden musste. nachdem anfänglich alles wild ineinanderstrudelte und sich körper, erlebtes, erinnerungen, vorlieben und speichel wüst durcheinanderknäulten, trennt sich jetzt alles wie unter einem reißverschluß: meine seite vom bett. deine diätcola im kühlschrank. unsere pullover und röcke schmusen sich im urlaub nicht mehr gemeinsam in zwei taschen durcheinander - jetzt packt jeder für sich selbst. hotelzimmer sind keine erweiterung des reservoirs der lust mehr, sondern orte des übernachtens. zimmermädchen finden keine besudelten laken, traumatisch in ecken kauernde handtücher und umgestossene flaschen mehr, sondern jene typische leere eines ekelhaft gut aufeinander abgestimmten paares.

man taucht gemeinsam auf, hält sich einen abend lang aneinander fest, lächelt, vollendet mechanisch die sätze des anderen, überreicht gemeinsame geburtstagsgeschenke und läuft rund und glatt ineinander. man stöhnt innerlich, wenn der andere auf sein lieblingsthema kommt und rollt gelangweilt in die küche um eine zweite flasche wein zu holen. man liest sich eher aus gewohnheit, denn aus innigkeit vor. man kocht stumpf und ermüdet lieblingsgerichte, kauft rituell rollkragenpullover der lieblingsmarke des anderen und ersteht nicht mehr wie im wunderland des anderen pralinen für die minuten danach, sondern lässt sich gelangweilt irgendwas abgewogenes in ein tütchen stopfen.

es funkelt nicht mehr gülden, wenn die wohnungstür aufgeht - man überlegt, ob man nicht doch noch schnell duscht, vor dem zubettgehen. man liefert sich im auto bei terminen oder morgens im büro ab und kein herz bricht mehr - man gibt einfach ab, was man eine nacht lang benutzen durfte. abschiede sind eher unterbrechungen als leiden.
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