Diorama

1
Okt
2006

Locus Amoenus Pt.2 - Die anale Aue der Apostel

manchmal glaube ich, es gibt wirklich nur zwei verschiedene arten von menschen. lernt die eine sort eine neue person kennen, startet die bekanntschaft bei 100 punkten und verliert durch unangenehme erfahrungen systematisch gewisse beträge auf diesem liebhab-saldo. die andere sorte lernt ebenfalls eine neue person kennen, die aber bei 0 punkten startet und durch nettigkeit ihr zunächst mieses konto eventuell aufzubessern vermag.

vertreter der erstgenannten sorte halten sich selbst zweifelsfrei für die besseren, im sinne von sozial verträglicheren menschen: offenen herzens und mit orang-utanesk verlängerten armen, jederzeit bereit alles und jeden in selbige zu schliessen, wandeln sie auf einem luftkissen aus feuchtwarmen freundlichkeitsblähungen durchs leben, sind ständig bereit alles und jeden zu duzen, zu trösten, mit einer spende zu versehen und nachzuschauen, ob es dieses oder jenes nicht auch mit dem blauen umweltengel oder ohne künstliche zusatzstoffe gibt. solche leute sympathisieren ständig und mit allen. sie suchen sich freiwillig den einäugigen, lahmenden welpen aus, weil den sonst keiner will oder tierversuche mit ihm gemacht werden. sie vermitteln, nivellieren, deeskalieren und moralisieren solange, bis sie sich in der perfekten meinungsschnittmengen-nische eingekuschelt haben und wohlige gewöllebröckchen aus konsens hervorwürgen können.

ich hasse leute, die meinen, man müsse zu allem eine meinung haben. und zwar eine maximal veträgliche, alles und jeden einende meinung, die sich möglichst abgedroschener phrasen aus 200 jahren frauenbewegung, genfer konvention, kolonialisierungsgeschichte, falsch verstandener liberalität, gleichheit als naturgesetz, meinungsfreiheit und einem kräftigen schuss kategorischem und praktischem imperativ bedient. wenn zwei sich streiten, jauchzt das herz solcher leute: weil man endlich wieder versöhnen, schlichten, annähern und zusammenbringen darf. ich finde das zutiefst abartig und hochgradig anal. anal im sinne von: verkniffen, angestaut, verstopft und zurückgehalten.

bis heute verwandelt sich nahrung in meiner vorstellung direkt nach dem runterschlucken in scheisse. optimal wäre in diesem sinne ein maximal 20 cm langer darm: oben rein und unten sofort wieder raus. keine umwege, keine filter, kein aufspalten, vermischen, zwischenlagern, vermengen, entwässern, andicken und in form pressen. vertreter der bei-kennenlernen-100-punkte-aufs-sympathiekonto-sparte sind in jeder hinsicht klassisch anal - nahrung verwandelt sich wie alles andere aufgenommene in etwas ihnen zugehöriges, das man als ausdruck eines klassischen konflikts in jeder form ebenso gern bei sich behält, wie als weich-verdautes manna unters volk schleudert. im inneren solcher leute pulsiert eine gigantische güldene anale trias. als zentral imponiert bei solchen leuten die gruselig-konflitköse mischung aus extremer überangepasstheit an moralische standards sowie in extremsituationen zur schau gestellter und unverhohlener asozialer reaktion.

soviel als exposition des heissen pflasters, das heute betreten wird. einen feurigen tusch für das zweite gefilde des locus amoenus: die aue der apostel!

apostel21


mit den aposteln ist es schon eine etwas kompliziertere sache, als mit den bewohnern des prinzessinnenfelsens. auf den ersten blick unterscheiden sich die apostel nämlich bedauerlicherweise so gar nicht von anderen standard-blog.de-phänomenen. ein stöckchenwurf hier, ein hecheliger kommentar da, ein wahllos gepostetes to-taaal lustiges youtube-video. höchstens die signifikant erhöhte neigung zur veröffentlichung von, wahnsinnig kritische und aktuelle themen beleuchtenden beiträgen mit starker sozialschlagseite darf als bedingung der möglichkeit gelten. die auenapostel fühlen sich beispielsweise ausgesprochen oft zu einer kesse sohle auf dem rutschigen parkett einer rede an die blog.de-nation verpflichtet. im tone eines zwangsversetzen pfarrers werden betrachtungen gern mit dem einleitenden satz "was mir gerade bei blog.de auffällt..", "die neueste entwicklung bei blog.de macht mich nachdenklich" oder "viele von euch haben vielleicht schon bemerkt..." unters volk gekanzelt.

ein immer wieder aufs neue belustigende beispiel ist das bei blog.de schon chronische thema der "blogfreunde". wie pocemonkärtchen mit besonders hässlichen abbildungen (da fällt mir ein: demnächst mal über eine blog.de-pocemon-edition nachdenken!) werden hier sympathien und freundschaftseuphemismen potenziellen besitzern und mitfreunden präsentiert.

exkurs für nichteingeweihte: bei blog.de kann man den status der eigenen beliebtheit und vernetztheit trophäenartig auf der frontseite visualisieren. die menge der dort versammelten, ewig gleichen gestalten gilt als beliebtes und schier unermüdliches diskursthema, bei dem die diskutanten sowohl gesunde soziale vitalfunktionen demonstrieren, als auch dem vorwurf der oberflächlichen sammelleidenschaft ausweichen müssen. ein sport für wahre profis und experten.

apostel lösen dieses problem meist vorbildlich durch einen längeren exkurs zum thema freundschaft im allgemeinen und speziellen sowie unter besonderer berücksichtigung einer langen, intimen und zwingend notwendigen kennenlernzeit.denn, hey: wir reden hier immerhin von freundschaft! natürlich nicht, ohne beliebten sammel- und tauschobjekten der eigenen freundesliste ganz, ganz oft zu wiederholen, dass es natürlich ausnahmen gäbe, wo man sich spontan aber sowas von sympathisch und verbunden war, dass man auch mal schneller eine einladung ausspricht.

schauen wir uns das mal etwas genauer an. apostel teddykrieger beispielsweise führt hier sehr schön aus, dass er "schon recht wählerisch sei, wenn er an sich heran liesse". ein flinker blick in die blogfreundsammlung zeigt, dass die zahl dieses höchst elitären kreises im augenblick bei rund 50 personen liegt. rechnet man diese anzahl mal auf die dauer seiner zeit bei blog.de hoch, ergeben diese 14 monate einen durchschnitt von knapp einem neuen freund je woche. rasant, rasant. wenn ein apostel so fulminant vorlegt, kann der andere natürlich nicht zurückstehen und beglückt mit seinen ureigenen ausführungen zum thema. besonders hübsche finde ich den gänzlich uneitlen argumentativen galoppsprung von der angeprangerten aufmerksamkeitshascherei zur schlichtweg unumgänglichen einladung an den apostel selbst- verständlich, dass awareness-wilde jungblogger sich ihren teil vom ruhme des herrn apostel erhoffen und folgerichtig um freundwerdung buhlen. was bei diesem apostel allerdings etwas nervt, ist die verwendung der phrasen "blogfreund" oder gar "geschätzter blogfreund", wann immer sich in kommentaren die gelegenheit ergibt - prädigat: blogfreundlistenvoll.

ein weiteres, apostelseitig extrem bediskutiertes thema ist die top-ten-liste, die nach einem diffus alchimistischen prinzip auf der startseite von blog.de die täglich aktuellen top-blogs auswirft. zusammenfassend kann man die choreographie des standardereignisses "top10-beitrag eines apostels" wie folgt schematisieren:

1. der apostel berichtet in einem eigens dafür angelegten beitrag, er sei von jemandem (der nie mit namen benannt wird) darauf aufmerksam gemacht worden, der apostel stünde in der top10-liste

2. waaaaas? also das hat der apostel ja noch gar nicht gemerkt!

3. das ist dem apostel aber auch egal, denn die liste ist böse. böse. böse!

4. die liste gehört aus sicht des apostels abgeschafft. weil der apostel da nicht draufwill, nie draufschaut, das ganze mannigfaltiges gefahrenpotential birgt und das ganze system sowieso nicht transparent sei. andere apostel entwickeln mehrdimensionale qualitätsmodelle zur ermittlung der top10.

5. eine kommentarschlacht entbrennt, in der die aposteljünger alle ebenfalls fleissig betonen, die liste sei ja so egal und überhaupt.


wenn ich für besagte debatten noch ein fünkchen verständnis aufbringen kann, dann verglimmt dieses in der nachtluft, wenn die apostel zu den harten themen kommen. die da wären: anorexie im showbisss, graffiti, praktikumsschlauheiten und muttersprach-mahnreden.

solche texte sind im kern nicht nur grandios langweilend, sondern vielmehr stupide konturenblasse lippenbekenntnisse ohne jede eigene position - und eigentlich recht gute beispiele für die eingangs erwähnten postings mit dem geschmack maximalen konsens und minimaler eigenmeinung. ich verstehe nicht, warum ich texte lesen soll, die hübsch komprimiert den aktuellen status quo der öffentlichen debatte eines hundertmal verdauten und wiedergekäuten themas darstellen. fast ein bisschen talkshowesk das ganze: dort stehen nämlich auch immer empörte teile des publikums auf und dröhnen weisheiten wie "schönheitsoperationen sind aber ganz schön scheisse, besonders wenn man sich beschnippeln lässt, um seinem partner zu gefallen" oder "das finde ich aber blöde, dass deine freundin nicht mit freundinnen weggehen darf, du aber mit deinen buddies rumhängst, du!" ins mikrofon. es geht bei solchen äusserungen nicht ums öffentlichmachen der eigenen meinung, sondern ums revierpissige verhalten eines köters, der jetzt auch mal was zum thema urinieren muss. vom informationsgehalt oder der neuheit des beitragsinhaltes mal ganz abgesehen: welchen sinn hat ein eintrag, in dem der verfasser erklärt, er fände das ganz schön schlimm, wie die kleinen mädels abwechselnd hungern oder kotzfressen? was sagt ein schleppend geschriebener text über den vermeintlichen niedergang abendländischer kultur durch graffitis und internetspreche?

ich wage zu behaupten: nichts. absolutes und gähnendes nichts. er ist weniger eine meinung, als vielmehr das komplette gegenteil, nämlich ein schwarzes meinungsloch, das durch ekelhafte zurschaustellung dessen, was augenblicklich die meinung einer möglichst großen anzahl anderer nichtmeinungsinhaber ist, gerahmt wird.

solche texte erzählen nichts - sie predigen, kanzeln und belehren. solche texte sind wie sendung mit der maus fürs kommentarvieh. sie ermöglichen inhaltsleere repliken a la "sehe ich ganz genauso" und schaffen das faulig-lauschige klima, in dem alle sich mal wieder gegenseitig beteuern können, dass sie über standardzeugs standardmeinungen haben. bah.

21
Sep
2006

Locus Amoenus

über plattformen, die speziell den community-aspekt betonen, ist nahezu alles gesagt - zumindest, was die mit hoher wahrscheinlichkeit anzutreffende qualität des dort gebloggten, das soziale sammelsurium(/panoptikum) und die für aussenstehende befremdliche gruppendynamik anbelangt.

was allerdings fehlt (und zwar dringend!) ist ein praktischer kleiner reiseführer durch die taktischen und geistigen untiefen dieser rappelnden ameisenhaufen der eitelkeiten. man werfe mir einen gewissen tunnelblick vor, aber irgendwie fehlt mir dann doch die zeit, mich so lange auf einer anderen plattform aufzuhalten, um auch dort mit pauken und trompeten rausgeschmissen zu werden. also muss ich auf die äusserst spezifischen kenntnisse meiner persönlichen lieblingsplattform zurück greifen. selbiges ist aber mitnichten ein makel: ich bin fest davon überzeugt, dass sich in jeder, wirklich jeder community nach einer gewissen dauer identische soziale konstellationen herausbilden und archetypen etablieren. wäre meine these ein fettglitzerndes spanferkelchen, könnte ich ihm blog.de als erfrischende zitronenscheibe ins maul stopfen. (insider dürfen das spanferkel auch durch die berühmte blogmilchgebende postingsau ersetzen)

wie der sagenumwobene locus amoenus erstreckt sich die plattform der herzen in der bundesdeutschen bloglandschaft: am rande dahinsilbernder bächlein tollen keusche knaben und mädchen, von etwaigem fallobst wird keiner erschlagen, gelächter und fröhlich umhergeschmetterte scherze duseln durch die luft und ein hauch patschuli klebt in den kommentaren.

was sich zunächst als liebliches idyll darstellt, entpuppt sich jedoch schnell als scharfkantige muschelbank aus wespennestern, zu voller blüte gereifter animositäten und wohldurchdachter hackordnung. vorhang auf für die erste expedition ins tierreich. in der heutigen folge: der prinzessinnenfelsen.

damen

bereits aus beträchtlicher entfernung wird der geneigte besucher des prinzessinnenfelsens die für diesen sektor charakteristischen geräusche vernehmen: seidiges haar raschelflüstert lasziv unter der täglichen dosis von einhundert bürstentrichen, sanfte ploplaute wie von tausenden gleichzeitg geöffneter lipglossfläschlein mit himbeergeschmack, das zutrauliche klackern einer sacht geschlossenen jack-johnson-cd-hülle: keine frage, auf diesem felsen ist für jeden geschmack was dabei.

bewohnerinnen dieser intellektuell eher schattigen gegend bedienen sich als username auffällig gern zusammengesetzter substantive oder 80er-jahre-prickelnder anspielungen. mysteriös und verspielt, mädchenhaft und trotzdem reif, geheimnisvoll und romantisch, verrucht und ungezügelt - danach den lachsack dreimal kräftig schütteln und heraus kommt dann sowas, sowas, sowas oder in leicht proseccoisierten momenten auch mal sowas.

sind die neugierigen fremden einmal den verlockungen des prinzessinnenfelsens erlegen, gilt es natürlich, diese möglichst dauerhaft an sich zu binden. als probate lock- und bleibmittel haben sich folgende dinge erwiesen:


ein regelmäsig zu wechselndes profilbild (leser lieben abwechslung)

echte fotos scheiden natürlich aus. also wird flink ein profilbildchen gewählt, das sich möglichst auf schlüsselreize der kundschaft spezialisiert: ein schemenhaftes gesicht hinter einer zerzausten (ficken!) lockenpracht, ein paar sorgsam manikürte füsschen in plastikpumps, ein lasziver ausschnitt eines arschsegments, ein storchenbeinchen oder eine pinupige comicfigur. wenn dann jemand immernoch zweifelt, dass hier eine reinrassige glühbirne, in deren corona qualvoll verbrannte männermotten schmachten, am werke ist: eine geschickt platzierte abstimmung verfehlt ihr ziel niemals!


die regelmässige berichterstattung aus dem bettkästchen (mach ihnen die nutte, baby!)

als faustregel auf dem prinzessinnenfelsen gilt: sexuelle erlebnisse sollten immer plastisch zum ausdruck bringen, wer auch in situationen, in denen die libido funkensprühend wie ein bengalisches feuer in den nachthimmel zischelt, das ruder in der hand hat. fickpostings sollten nach möglichkeit der dramatik eines interruptus folgen:kurz bevor es zur sache gehen (ruhig ein wenig ausschmücken und blumige schilderungen nicht scheuen) kann, klingelt das strassbesetzte handy und boybandname/mann nummer xx/ der ex-freund/ der geile hausmeister ruft an. nach verlassen der wohnung hat die gute alte schilderung der ekstatisch zerwühlten kleidung noch nie seine wirkung verfehlt. die beliebtesten versionen: hochgerutschten minirock runterziehen, bh-träger richten oder der klassiker: ohne höschen in die u-bahn.

überraschende wendungen

wenn der leserfluss abzuebben droht empfiehlt sich ein thematischer/biographischer/sexueller hakenschlag. wenn männliche leser sich dem nächsten, sich wohlig in der bewunderungssonne räkelnden maikäfer zuwenden, ist dringender handlungsbedarf geboten - wie wäre es damit, überraschend die beziehung zu beenden? deine leser mit einem ründchen devotion zu überraschen? ein dogmafilmähnliches filmchen online zu stellen? erfahrene prinzessinnen haben zu diesem zweck bereits vorgebaut und ein entsprechendes repertoire an männlichen protagonisten eingeführt: so ist immer stimmung in der bude.

für geistigen frühsport ist auf dem damengestein allemal gesorgt: zum glück birgt die große mutter internet eine schier unüberschaubare fülle hochgradig reliabler, valider und zuhöchst objektiver frauenzeitungstestchen für die zeiten, in denen das prinzessinnenego a) dringend ein ründchen seelenmasturbation benötigt oder b) mal wieder alle kommentatoren dezent zu tollheitsbekundungen aufgefordert werden müssen. von nix kommt nämlich bekanntlich nix.

prinzessinnen knüpfen gern und schnell zugeneigt-freundschaftliche beziehungen zu ihren, zumeist männlichen kommentarhofschranzen und eifrig komplimentierenden hechelrittern. geduldet ist, wer ein gewisses maß an täglicher zuwendung investiert, sich an bilderrätseln und blödsinniger kleinmädchensinnsuche beteiligt und bis zum schluss glaubhaft begehrliche hoffnung hegt. wenn man glück hat, gefällt sich die prinzessin lediglich in der rolle des fliegenstreifens, der von den dämlichsten küchenfliegen der plattform umsummt wird. mit pech hat die prinzessin gewisse kunsthandwerkliche ambitionen oder gar akademische wahnvorstellungen und langweilt regelmäsig durch blödsinnige gedichte oder den verbalen fortschrittsbalken ihres studiums der betriebs- oder niederen sozialwissenschaften. in diesem fall empfehle ich einen schnellen wechsel zu den ehemaligen prinzessinnenfelsen-bewohnerinnen zwei plätscherlaute weiter richtung grundwasser: weniger zähe und ausdauernde felsenanwärterinnen verlegen sich nämlich erfreulicherweise häufig aufs eigentliche kerngeschäft. und das ist ja auch ganz reizvoll.
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